Google spuckt für den Suchbegriff "Freiheit" 13.200.000 Ergebnisse aus. Nicht schlecht.
Für "freier Wille" sind es nur noch 172.000. Als nun am vergangenen Freitag das Thema der Philosophiestunde "Freiheit" war, wollte ich das mal wissen. Gerade weil ein Typ namens Schopenhauer auf die Idee kommt, dass das sowieso Humbug sei.
Schließlich sei der Mensch weder frei in seinen Handlungen, noch in seinem Willen. Die einzige Freiheit, die er besitze, sei die, sich darüber klar werden zu dürfen, welche Motive ihn zu dieser oder jener Entscheidung getrieben haben.
Eine ziemlich betrübliche Sichtweise, finde ich. Aber wenn ich mir dann überlege, dass wir aus weitestgehend instinktgesteuerten Wesen hervorgegangen sind, gar nicht so unwahrscheinlich. Einige Wissenschaftler sind ja auch schon dabei zu beweisen, dass der viel beschworene "freie Wille" eigentlich nur ein komplexes System chemischer Prozesse ist, das also auch irgendwie gesteuert wird, nur eben nicht von uns. Außerdem stellt sich ja die Frage, was überhaupt freier Wille ist? Reicht es schon, wenn man über seine Handlung nachdenken kann, überhaupt denken kann? Oder sollte man frei von jedem Motiv, jedem Gefühl, jedem äußeren und inneren Einfluss handeln können, damit der Wille tatsächlich frei ist? Ich denke zweiteres ist sicher nicht der Fall, zwar könnte man dann wohl von einem freien Willen im wörtlichen Sinne reden, aber wozu sollte es gut sein, einen Willen zu besitzen, der sich völlig unabhängig bewegt? Was macht der Mensch wenn er zwar die Einflüsse spürt, der Wille sich bei seiner Entscheidung aber nicht darum schert?
Gehen wir mal davon aus, der freie Wille existiert. Was ändert sich dann?
Bei vielen wohl herzlich wenig, weil sie sich selten frei entscheiden, sondern von äußeren Einflüssen lenken lassen, ohne auch nur darüber nachzudenken, warum sie das tun. Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass die Werbeindustrie Psychologen beschäftigt, die Methoden austüfteln, den freien Willen, so es ihn denn gibt, zu manipulieren. Wenn es den freien Willen nicht gibt, tja, dann kann man sich mit dem Gefühl von Niedergeschlagenheit zu Arthur setzen und sich mit ihm Gedanken machen, warum man zu ihm gegangen ist, weil das das Einzige ist, was einem dann noch zu tun frei bleibt.
Ich hoffe es gibt den freien Willen, aber welche dabei die Motive sind, die mich zu dieser Hoffnung bringen, darüber muss ich mir jetzt erst noch Gedanken machen.
Samstag, 16. Mai 2009
Dienstag, 28. April 2009
Die schönste Blume
Die schönste Blume,die ich je sah,
sie blühte nur ein halbes Jahr.
Sie wuchs fernab des Lichts
in Dunkelheit,
und als ich sie dem Lichte zeigte,
nicht die Sonnenwärme sie erreichte,
sondern Windeskälte.
So erfror sie und verblich,
bis auf die Wurzeln, die aus tiefster Tiefe rühren,
die vielleicht einmal der Sonne Wärme spüren.
sie blühte nur ein halbes Jahr.
Sie wuchs fernab des Lichts
in Dunkelheit,
und als ich sie dem Lichte zeigte,
nicht die Sonnenwärme sie erreichte,
sondern Windeskälte.
So erfror sie und verblich,
bis auf die Wurzeln, die aus tiefster Tiefe rühren,
die vielleicht einmal der Sonne Wärme spüren.
Samstag, 25. April 2009
Guten Appetit?!
"Kauf dir da besser keine Pizza", sagte sie als wir am Bahnhof standen. "Tu ich auch nicht", antwortete ich. "Die benutzen angeblich Analogkäse", erklärte sie weiter. Nun stutzte ich, denn dieses Wort hatte ich bis dahin nicht gehört: "Bitte was ist "Analogkäse" ?" Tja, Käse besteht, nach aktuellem Gesetz, aus 100% Milch. Analogkäse hingegen aus Wasser, Eiweiß und Pflanzenöl sowie dem Aroma für den entsprechenden Käse.
Danach war mir noch weniger nach einer Pizza dieses Ladens. "Das ist aber leider nicht der einzige Laden", warnte sie. "Das machen jetzt viele." Abgesehen von der Tatsache, dass ich es wissenschaftlich interessant finde, dass man Käse nicht immer aus Milch machen muss, finde ich es vor allem abstoßend, zu wissen, dass jemand auf die Idee kommt, Käse, durch Fett zu ersetzen. Natürlich enthält Käse auch Fett, aber eben nur "enthält". Außerdem finde ich es bedenklich, wenn solch eine Erfindung nicht deklariert wird. Hätte ein rühriges Fernsehmagazin des ZDF dies nicht publik zu machen versucht, dann wüsste ich immer noch nicht, dass nicht alles Käse ist, was auf einer Pizza zerfließt.
Als wir am Gleis stehen kommt eine Frau vorbei. Sie hält eine Pizza in der Hand und eine Serviette mit dem Logo des Ladens, von dem wir zuvor sprachen. Na, dann: "Guten Appetit!"
Danach war mir noch weniger nach einer Pizza dieses Ladens. "Das ist aber leider nicht der einzige Laden", warnte sie. "Das machen jetzt viele." Abgesehen von der Tatsache, dass ich es wissenschaftlich interessant finde, dass man Käse nicht immer aus Milch machen muss, finde ich es vor allem abstoßend, zu wissen, dass jemand auf die Idee kommt, Käse, durch Fett zu ersetzen. Natürlich enthält Käse auch Fett, aber eben nur "enthält". Außerdem finde ich es bedenklich, wenn solch eine Erfindung nicht deklariert wird. Hätte ein rühriges Fernsehmagazin des ZDF dies nicht publik zu machen versucht, dann wüsste ich immer noch nicht, dass nicht alles Käse ist, was auf einer Pizza zerfließt.
Als wir am Gleis stehen kommt eine Frau vorbei. Sie hält eine Pizza in der Hand und eine Serviette mit dem Logo des Ladens, von dem wir zuvor sprachen. Na, dann: "Guten Appetit!"
Sonntag, 12. April 2009
Wie kommt das denn hier hin?
Tja, also kommen wir mal to something completly different:
Frühling. Ich möchte vorweg nehmen, dass dies nicht die Thematik ist, für die ich mich sonst interessiere, weswegen ich auch nicht weiß, ob das überhaupt lesenswert wird.
ABER, diese ganze Sonne, die Blüten, Vogelgezwitscher, das ich, im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen, sehr genieße, der Duft und die damit verbundene bessere Stimmung der Leute, hat mich dazu bewegt, einmal meiner Freude über diese Jahreszeit Ausdruck zu verleihen. Zumindest hat es mich zu einem Versuch gezwungen... Ich habe entgültig die Nase voll gehabt von Regen oder Schnee oder Regen und Schnee gleichzeitig, trockener oder nasser Kälte mit und ohne Wind und dergleichen. Nicht, das ich einen Groll gegen den Winter hege, im Gegenteil, ich mag Schnee, wenn er länger liegen bleibt als zwei Stunden. Trotzdem finde ich es immer wieder befreiend, wenn die Kälte der Wärme weicht. Die Leute kommen langsam aus ihren Höhlen, pardon, Häusern gekrochen und fangen an, ihren Tag draußen zu verbringen. Man begegnet nicht nur mehr Menschen, nein, man hat sogar große Chancen, ein lächelndes Gesicht zu sehen und ein "Guten Tag" zu hören. Endlich darf man wieder Fahrrad fahren und anderen Sport treiben. Wäre da nicht die Geißel, die sich anschickt mir diese schöne Zeit zur schlimmeren Hälfte des Jahres zu machen:
Gartenarbeit. Die schlimmste aller Plagen des Sommers und auch des Frühlings, wenn man eine Fläche bewirtschaften muss, die so groß ist, wie die, die ich bearbeiten darf. Nicht nur das man bei "günstiger" Witterung den ganzen Tag arbeitet, sofern nichts Wichtigeres ansteht, nein, spätetestens im nächsten Jahr sind die Spuren des eigenen Schaffens verschwunden. Nun soll es Leute geben, die sich gerne in ihrem Garten austoben. Diesen Leuten sei es gegönnt, aber gezwungener Maßen daran teilzunehmen, wie ich, ist nicht schön. Dennoch werde ich auch dieses Jahr daran teilnehmen, das habe irgendwas mit der Vernunft zu tun, habe ich mir sagen lassen.
Doch das wird mich nicht daran hindern, die restliche Zeit, es gibt sie trotz allem noch, zu nutzen. Früher habe ich gerne Waldspaziergänge gemacht (Was man da alles entdecken kann), die jetzt leider entfallen, weil die nahe Umgebung es nicht zulässt, und auch weil ich ehrlicherweise zugeben muss, das mir die Motivation fehlt, etwas weiter wegzufahren. Jedenfalls wird sich etwas finden, um die bevorstehende Zeit zu nutzen und das nicht nur im eigenen Garten. Außerdem kommt, schneller als man meint, die kühle Jahreszeit wieder in der man ins Haus gefesselt ist, wenn das Wetter nicht gerade einen Winterspaziergang zulässt. Aber dann gibt es ja immer noch Bücher und, und und...aber das gehört in eine Idee zum Winter.
Frühling. Ich möchte vorweg nehmen, dass dies nicht die Thematik ist, für die ich mich sonst interessiere, weswegen ich auch nicht weiß, ob das überhaupt lesenswert wird.
ABER, diese ganze Sonne, die Blüten, Vogelgezwitscher, das ich, im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen, sehr genieße, der Duft und die damit verbundene bessere Stimmung der Leute, hat mich dazu bewegt, einmal meiner Freude über diese Jahreszeit Ausdruck zu verleihen. Zumindest hat es mich zu einem Versuch gezwungen... Ich habe entgültig die Nase voll gehabt von Regen oder Schnee oder Regen und Schnee gleichzeitig, trockener oder nasser Kälte mit und ohne Wind und dergleichen. Nicht, das ich einen Groll gegen den Winter hege, im Gegenteil, ich mag Schnee, wenn er länger liegen bleibt als zwei Stunden. Trotzdem finde ich es immer wieder befreiend, wenn die Kälte der Wärme weicht. Die Leute kommen langsam aus ihren Höhlen, pardon, Häusern gekrochen und fangen an, ihren Tag draußen zu verbringen. Man begegnet nicht nur mehr Menschen, nein, man hat sogar große Chancen, ein lächelndes Gesicht zu sehen und ein "Guten Tag" zu hören. Endlich darf man wieder Fahrrad fahren und anderen Sport treiben. Wäre da nicht die Geißel, die sich anschickt mir diese schöne Zeit zur schlimmeren Hälfte des Jahres zu machen:
Gartenarbeit. Die schlimmste aller Plagen des Sommers und auch des Frühlings, wenn man eine Fläche bewirtschaften muss, die so groß ist, wie die, die ich bearbeiten darf. Nicht nur das man bei "günstiger" Witterung den ganzen Tag arbeitet, sofern nichts Wichtigeres ansteht, nein, spätetestens im nächsten Jahr sind die Spuren des eigenen Schaffens verschwunden. Nun soll es Leute geben, die sich gerne in ihrem Garten austoben. Diesen Leuten sei es gegönnt, aber gezwungener Maßen daran teilzunehmen, wie ich, ist nicht schön. Dennoch werde ich auch dieses Jahr daran teilnehmen, das habe irgendwas mit der Vernunft zu tun, habe ich mir sagen lassen.
Doch das wird mich nicht daran hindern, die restliche Zeit, es gibt sie trotz allem noch, zu nutzen. Früher habe ich gerne Waldspaziergänge gemacht (Was man da alles entdecken kann), die jetzt leider entfallen, weil die nahe Umgebung es nicht zulässt, und auch weil ich ehrlicherweise zugeben muss, das mir die Motivation fehlt, etwas weiter wegzufahren. Jedenfalls wird sich etwas finden, um die bevorstehende Zeit zu nutzen und das nicht nur im eigenen Garten. Außerdem kommt, schneller als man meint, die kühle Jahreszeit wieder in der man ins Haus gefesselt ist, wenn das Wetter nicht gerade einen Winterspaziergang zulässt. Aber dann gibt es ja immer noch Bücher und, und und...aber das gehört in eine Idee zum Winter.
Sonntag, 1. März 2009
Wie die Großen so die Kleinen
Als ich vor Kurzem in der Ratssitzung der Gemeinde saß, war mir vorher nicht klar, was da auf mich zu kam:
Das Ganze begann mit einer Fragestunde für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die einzige Frage bezog sich auf das Thema eigener Ortsrat für unseren kleinen Ort, das schon längere Zeit in den Gremien für Gesprächsstoff sorgt. Nun hatte sich doch auch noch der FDP-Chef erdreistet, seinen CDU-Kollegen vorzuwerfen, sie hätten den Vorgang boykottieren wollen. Da sich keiner gerne sagen lässt, er widersetze sich einem demokratischen Votum, wurde der Querulant vor allen Leuten heftig kritisiert und die Vorwürfe wurden weit von sich gewiesen. Als es dann vorbei schien, kam man zur Tagesordnung, die sich u.a. mit dem Thema Familienpolitik befasste. Im Speziellen ging es um die Entlohnung von Tagesmüttern, die durch die Gemeinde gefördert werden, und zwar seit 10 Jahren. Es ist eine neue Qualifikation von Nöten glaubt man, da frühkindliches Lernen immer wichtiger werde, und deswegen werden die Tagesmütter nun zu einer Fortbildung verdonnert. Wenn sie dieses "Angebot" ablehnen, droht eine Kürzung des Bruttolohns um 30%!! Die CDU-Fraktion sprach sich gegen diesen Zwang aus, da Tagesmütter, die bereits seit 10 Jahren diese Tätigkeit ausfüllen, deren Arbeit weder von Eltern noch von der Gemeinde je bemängelt worden war, wohl auch weiterhin in der Lage seien, diese Aufgabe zu bewältigen. Nachdem die potenziellen Argumente vorgetragen worden waren, wurde die Sache sehr schnell sehr persönlich, dem CDU-Vorsitzenden wurde vorgeworfen er lebe im vorletzten Jahrhundert, außerdem solle er die Familie zeigen, die noch 3 oder 4 Kinder hat. Diese gäbe es doch gar nicht mehr, worauf dieser antwortete, wenn es diese Familien nicht gebe, hätten seine Frau und er wohl etwas falsch gemacht, denn sie hätten 4 Kinder.
Nachdem der CDU-Politiker selbst noch kräftig ausgeteilt hatte, kam man zum nächsten Thema, das wohl schon zwei Jahre andauerte. Ein Unternehmen wollte sein Werksgelände erweitern, hatte den nötigen Antrag gestellt, aber durch verschiedene Komplikationen und einen ewig langen Formularweg hatte sich die Sache so lang hingezogen. Nun hatte es endlich geklappt und eigentlich sollte nur kurz vom Erfolg berichtet werden, dies dauerte zwei Minuten. Doch der darauffolgende Schwall an Lobhudeleien, bei dem jede Partei den Verdienst, dem Betrieb seinen Platz und damit Arbeitsplätze gesichert zu haben, für sich allein beanspruchte - jeder wollte plötzlich wichtigster Förderer dieses Antrags gewesen sein - dauerte 15 Minuten.
Nach einigen weiteren, aber eher unwichtigen Punkten folgte der Tagesordnungspunkt "Anfragen". Und "Oho, was ist denn das?" tauchte plötzlich das Thema Ortsrat wieder auf, allerdings nicht der Sache wegen, sondern, um dem FDP-Vorsitzenden nochmals eins auszuwischen: Er sollte nun, weil er seine Kritik laut geäußert hatte und weil er dazu nichtöffentliche Informationen öffentlich gemacht hatte, vom Bürgermeister bestraft werden. So die erste Anfrage der CDU. Hinterher folgte die süffisante Anfrage, ob dieser denn in Zukunft, bei solchen Leuten, überhaupt noch für die Geheimhaltung der nächsten Sitzungen garantieren könne. Interessant finde ich daran, dass, wie ich später erfuhr, der Bürger, der am Anfang seine Frage gestellt, hatte von der CDU engagiert worden war, um schon einmal das Thema in den Blickpunkt zu zerren, außerdem den Punkt, dass doch eigentlich die CDU die Vorwürfe, die der FDP-Chef mit den nichtöffentlichen Informationen erhoben hatte, zuvor kräftig dementiert hatte, weil sie so nicht stimmten. Wieso wird der Bürgermeister dann wegen dieser Informationen, die ja falsch sind, von der CDU beinahe schon genötigt, den FDP-Chef vor die Tür zu setzen?
Insgesamt war es doch sehr interessant und aufschlussreich, denn selbst hier in der tiefsten Provinz, spielen sich die Politker bei jeder öffentlichen Veranstaltung auf, als steckten sie mitten im Wahlkampf. Eine Ratssitzung die inhaltlich vielleicht 20 Minuten gefüllt hätte, wird so auf eine Stunde aufgeplustert und die verbalen Duelle rutschen noch schneller unter die Gürtellinie, als sie das für gewöhnlich auf höherer Etage tun. Und so etwas leitet die Geschicke unserer "Bürgerinnen und Bürger".
Das Ganze begann mit einer Fragestunde für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die einzige Frage bezog sich auf das Thema eigener Ortsrat für unseren kleinen Ort, das schon längere Zeit in den Gremien für Gesprächsstoff sorgt. Nun hatte sich doch auch noch der FDP-Chef erdreistet, seinen CDU-Kollegen vorzuwerfen, sie hätten den Vorgang boykottieren wollen. Da sich keiner gerne sagen lässt, er widersetze sich einem demokratischen Votum, wurde der Querulant vor allen Leuten heftig kritisiert und die Vorwürfe wurden weit von sich gewiesen. Als es dann vorbei schien, kam man zur Tagesordnung, die sich u.a. mit dem Thema Familienpolitik befasste. Im Speziellen ging es um die Entlohnung von Tagesmüttern, die durch die Gemeinde gefördert werden, und zwar seit 10 Jahren. Es ist eine neue Qualifikation von Nöten glaubt man, da frühkindliches Lernen immer wichtiger werde, und deswegen werden die Tagesmütter nun zu einer Fortbildung verdonnert. Wenn sie dieses "Angebot" ablehnen, droht eine Kürzung des Bruttolohns um 30%!! Die CDU-Fraktion sprach sich gegen diesen Zwang aus, da Tagesmütter, die bereits seit 10 Jahren diese Tätigkeit ausfüllen, deren Arbeit weder von Eltern noch von der Gemeinde je bemängelt worden war, wohl auch weiterhin in der Lage seien, diese Aufgabe zu bewältigen. Nachdem die potenziellen Argumente vorgetragen worden waren, wurde die Sache sehr schnell sehr persönlich, dem CDU-Vorsitzenden wurde vorgeworfen er lebe im vorletzten Jahrhundert, außerdem solle er die Familie zeigen, die noch 3 oder 4 Kinder hat. Diese gäbe es doch gar nicht mehr, worauf dieser antwortete, wenn es diese Familien nicht gebe, hätten seine Frau und er wohl etwas falsch gemacht, denn sie hätten 4 Kinder.
Nachdem der CDU-Politiker selbst noch kräftig ausgeteilt hatte, kam man zum nächsten Thema, das wohl schon zwei Jahre andauerte. Ein Unternehmen wollte sein Werksgelände erweitern, hatte den nötigen Antrag gestellt, aber durch verschiedene Komplikationen und einen ewig langen Formularweg hatte sich die Sache so lang hingezogen. Nun hatte es endlich geklappt und eigentlich sollte nur kurz vom Erfolg berichtet werden, dies dauerte zwei Minuten. Doch der darauffolgende Schwall an Lobhudeleien, bei dem jede Partei den Verdienst, dem Betrieb seinen Platz und damit Arbeitsplätze gesichert zu haben, für sich allein beanspruchte - jeder wollte plötzlich wichtigster Förderer dieses Antrags gewesen sein - dauerte 15 Minuten.
Nach einigen weiteren, aber eher unwichtigen Punkten folgte der Tagesordnungspunkt "Anfragen". Und "Oho, was ist denn das?" tauchte plötzlich das Thema Ortsrat wieder auf, allerdings nicht der Sache wegen, sondern, um dem FDP-Vorsitzenden nochmals eins auszuwischen: Er sollte nun, weil er seine Kritik laut geäußert hatte und weil er dazu nichtöffentliche Informationen öffentlich gemacht hatte, vom Bürgermeister bestraft werden. So die erste Anfrage der CDU. Hinterher folgte die süffisante Anfrage, ob dieser denn in Zukunft, bei solchen Leuten, überhaupt noch für die Geheimhaltung der nächsten Sitzungen garantieren könne. Interessant finde ich daran, dass, wie ich später erfuhr, der Bürger, der am Anfang seine Frage gestellt, hatte von der CDU engagiert worden war, um schon einmal das Thema in den Blickpunkt zu zerren, außerdem den Punkt, dass doch eigentlich die CDU die Vorwürfe, die der FDP-Chef mit den nichtöffentlichen Informationen erhoben hatte, zuvor kräftig dementiert hatte, weil sie so nicht stimmten. Wieso wird der Bürgermeister dann wegen dieser Informationen, die ja falsch sind, von der CDU beinahe schon genötigt, den FDP-Chef vor die Tür zu setzen?
Insgesamt war es doch sehr interessant und aufschlussreich, denn selbst hier in der tiefsten Provinz, spielen sich die Politker bei jeder öffentlichen Veranstaltung auf, als steckten sie mitten im Wahlkampf. Eine Ratssitzung die inhaltlich vielleicht 20 Minuten gefüllt hätte, wird so auf eine Stunde aufgeplustert und die verbalen Duelle rutschen noch schneller unter die Gürtellinie, als sie das für gewöhnlich auf höherer Etage tun. Und so etwas leitet die Geschicke unserer "Bürgerinnen und Bürger".
Donnerstag, 29. Januar 2009
Ich krieg' die Krise
Als ich am vergangenen Wochenende Nachrichten sah, gab es einen Bericht, der mich besonders aufhorchen ließ: Zumwinkel wird vor Gericht verurteilt, weil er über Jahre Steuern hinterzog, über 1 Millionen Euro! Die Strafe: 2 Jahre Bewährung und 1 Millionen Euro Bußgeld.
Das war schon merkwürdig, denn zwei Jahre Bewährung sind ja sehr milde für sein Verbrechen und das Geld, das er zahlen muss, deckt eben so die Summe, die er zuvor am Staat vorbeigeschmuggelt hatte. Zur Begründung hieß es, da Herr Zumwinkel kooperativ gewesen sei, und zwar seit seiner Festnahme, könne man Gnade walten lassen...
Das habe ich nicht verstanden, schließlich ging es nicht darum, das der ehemalige Postchef ein paar Anspitzer oder einen Kugelschreiber hat mitgehen lassen, sondern eine Summe von einer Millionen Euro hinterzogen hat! Das man bei geständigen Tätern milder verfährt als bei solchen, die jedes Geständnis verweigern, mag ja noch angehen, aber das Strafmaß derartig zu mildern, dass er nichts spürt, kann doch nicht angehen.
2 Jahre auf freiem Fuß auf Bewährung, sitzt Herr Zumwinkel, wenn sie mir die saloppe Formulierung erlauben, doch auf einer Backe ab! Und ein Bußgeld, das eben so das hinterzogene Geld deckt, kann einen Millionär wie ihn auch nicht sonderlich kratzen.
Die Höhe allerdings hörte ich am Montag im Radio: Zumwinkel sagte, er habe den Glauben an den Rechtsstaat verloren, da die Presse sofort bei seiner Festnahme und der Hausdurchsuchung zugegen war! Ja was heißt das denn?? Soll man ihn jetzt dafür entschädigen, dass sein Verbrechen an die Öffentlichkeit gelangt ist?
Der Einzige der den Glauben an den Rechtsstaat verlieren darf, ist doch wohl Otto Normal, der mit ansehen muss, wie ein Delikt solchen Ausmaßes, nahezu ungeahndet bleibt!
Und was mir außerdem auffiel war, dass die horrende Geldmenge von einer Millionen Euro, die ein Normalsterblicher niemals auf einmal in Händen hält, so klein klang...
Wenn man die anderen Schlagzeilen sichtet, geht es da um Milliardenbeträge die so astronomisch hoch sind, dass man sich nicht mal ansatzweise eine Vorstellung davon macht. Ich finde, es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das in einer Zeit in der Geld FEHLT die Geldbeträge, die umher-"fließen" so groß werden.
Und schließlich kam mir am Dienstagabend auf ZDF in einer Kabarettsendung eine sehr amüsante Definition von Börse zu Ohren, die, denke ich, treffender nicht hätte sein können:
"Wenn du 2 Hühner kaufst, die sich zu 100 Hühnern vermehren, dann eine große Flut kommt, bei der dir alle Hühner ertrinken und du dann denkst `Hätt ich mal Enten gekauft`, dann ist das Börse!"
Damit bedanke ich mich für ihre Aufmerksamkeit.
Das war schon merkwürdig, denn zwei Jahre Bewährung sind ja sehr milde für sein Verbrechen und das Geld, das er zahlen muss, deckt eben so die Summe, die er zuvor am Staat vorbeigeschmuggelt hatte. Zur Begründung hieß es, da Herr Zumwinkel kooperativ gewesen sei, und zwar seit seiner Festnahme, könne man Gnade walten lassen...
Das habe ich nicht verstanden, schließlich ging es nicht darum, das der ehemalige Postchef ein paar Anspitzer oder einen Kugelschreiber hat mitgehen lassen, sondern eine Summe von einer Millionen Euro hinterzogen hat! Das man bei geständigen Tätern milder verfährt als bei solchen, die jedes Geständnis verweigern, mag ja noch angehen, aber das Strafmaß derartig zu mildern, dass er nichts spürt, kann doch nicht angehen.
2 Jahre auf freiem Fuß auf Bewährung, sitzt Herr Zumwinkel, wenn sie mir die saloppe Formulierung erlauben, doch auf einer Backe ab! Und ein Bußgeld, das eben so das hinterzogene Geld deckt, kann einen Millionär wie ihn auch nicht sonderlich kratzen.
Die Höhe allerdings hörte ich am Montag im Radio: Zumwinkel sagte, er habe den Glauben an den Rechtsstaat verloren, da die Presse sofort bei seiner Festnahme und der Hausdurchsuchung zugegen war! Ja was heißt das denn?? Soll man ihn jetzt dafür entschädigen, dass sein Verbrechen an die Öffentlichkeit gelangt ist?
Der Einzige der den Glauben an den Rechtsstaat verlieren darf, ist doch wohl Otto Normal, der mit ansehen muss, wie ein Delikt solchen Ausmaßes, nahezu ungeahndet bleibt!
Und was mir außerdem auffiel war, dass die horrende Geldmenge von einer Millionen Euro, die ein Normalsterblicher niemals auf einmal in Händen hält, so klein klang...
Wenn man die anderen Schlagzeilen sichtet, geht es da um Milliardenbeträge die so astronomisch hoch sind, dass man sich nicht mal ansatzweise eine Vorstellung davon macht. Ich finde, es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das in einer Zeit in der Geld FEHLT die Geldbeträge, die umher-"fließen" so groß werden.
Und schließlich kam mir am Dienstagabend auf ZDF in einer Kabarettsendung eine sehr amüsante Definition von Börse zu Ohren, die, denke ich, treffender nicht hätte sein können:
"Wenn du 2 Hühner kaufst, die sich zu 100 Hühnern vermehren, dann eine große Flut kommt, bei der dir alle Hühner ertrinken und du dann denkst `Hätt ich mal Enten gekauft`, dann ist das Börse!"
Damit bedanke ich mich für ihre Aufmerksamkeit.
Samstag, 24. Januar 2009
Parallele Probleme
An dieser Stelle sei von einer Droge berichtet, von der der Autor selbst noch nicht losgekommen ist. Vielfach ist die Kontroverse um virtuelle Welten schon ins öffentliche Interesse gerückt (worden). Nach jedem Vorfall, der in den Geruch gekommen ist, es seien solche daran beteiligt gewesen, wird wieder einmal zur Hatz auf Konsolen aller Art geblasen.
Ich habe dann immer abgewunken, vielleicht weil ich selbst zu den "Opfern" paralleler Universen zähle, man müsse die Differenzen einzelner mit ihrem Umfeld nicht immer mit der Flucht in den Cyberspace zu erklären suchen und das sage ich immer noch. Ich gebe zu, ich habe sogar die Gescholtetsten, die Killerspiele, zumindest einige davon, selbst gespielt.
Und trotzdem kann ich von mir behaupten eine Menge Freunde und kein militaristisches Denken entwickelt zu haben, sowie auch nicht am Plan für den nächsten Amoklauf zu sitzen. Anfügen möchte ich, dass ich hauptsächlich andere Spiele, als solche in denen es darum geht, wie auch immer geartete Gegner auf möglichst realistischem Wege zu töten, spiele. Killerspiele, und dieser Überzeugung bin ich immer noch, können den Hang zur Gewalt, die eigene Veranlagung, begünstigen, ihr Vorschub leisten, können sie aber nicht von allein erschaffen. Ist überdies auch noch genug Reife vorhanden und ein Bewusstsein dafür, wann es reicht, dann ist kaum die Gefahr gegeben "abzudrehen". Die Reife übrigens lässt sich, meiner Meinung nach, nicht am biologischen Alter ermessen, weswegen auch die freiwillige Altersbeschränkung nicht wichtigstes Kriterium, bei der Auswahl von Spielen sein kann.
Ich möchte mich, auch wenn es vielleicht anders scheint, neutral positionieren, denn ich denke, weder die Seite der reinen Computer- und Konsolenverfechter noch die derer, die virtuelles Leben wohl am liebsten komplett ausrotten würden, haben Recht. Nicht nur das Spielen, sondern auch andere Medien und das soziale Umfeld prägen den Menschen und tragen deshalb Verantwortung, wenn es zu Gewalt oder Ähnlichem kommt. In der wahren Welt erwartet den Einzelnen Unsicherheit, Enge und ein Kampf, der häufig durch Gier, Falschheit und/oder fehlendes Rückrat entschieden wird. Ist es da nicht verständlich, dass sich die Leute für andere Welten interessieren, in denen man Kontrolle behält, Pläne schmieden kann, ohne dass sie von irgendjemandem eingerissen werden? In der das "Gute" siegt? Aus der man aussteigen kann, wenn man genug hat, vor einem scheinbar unlösbaren Problem steht, wenn einem der Spaß vergeht? Es ist doch allzu verlockend.
Allerdings muss man hier, glaube ich, zwischen denen unterscheiden, die nur konsumieren, und denen (zu denen ich mich selbst zählen möchte, was ich mit dem Schreiben dieses Textes zu rechtfertigen hoffe), die darüber reflektieren und wissen, dass man "Qualitäten" und Verhalten nicht in die Wirklichkeit übertragen kann. Virtuelles verleitet aber leider auch dazu, alles der Beliebigkeit preiszugeben:
Wenn einem jenes nicht gefällt, macht man halt dieses. Will man dies machen, tut man es halt, ohne Rücksicht, auf wen auch... Dies führt zur Vereinsamung vieler Zeitgenossen, denn der Kontakt wird nicht gepflegt, es zählt nur die Möglichkeit ihn aufmachen zu können, wenn einem danach ist. So trainiert es also nicht nur Verhalten an, das man sonst nie an den Tag gelegt hätte, sondern isoliert ironischerweise auch, obwohl einem doch das gesamte Worldwideweb zur Verfügung steht, über das es ein leichtes wäre Kontakt aufzunehmen. Damit ist der Umgang mit dieser Sache ein zweischneidiges Schwert, bei dem man Vorsicht walten lassen sollte.
Ebenso der Umgang mit diesem Thema in der Öffentlichkeit:
Denn selbst öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten werden bei dieser Thematik allzu sehr versucht, reißerischen Journalismus zu betreiben. Es kommen nur die "harten" Fälle ins Programm, nur Leute, die jeglichen Bezug zu ihrem vielleicht vorher vielversprechenden "Real-Life" verloren haben, um völlig in einer World of Warcraft oder Ähnlichem zu versinken.
Dass es aber einen großen Teil von Personen gibt, die beides regeln, die Welt im Bildschirm und die davor, fällt meist unter den Tisch, klar, es nähme dem Schreckgespenst auch viel von seiner furcheinflößenden Gestalt. Abschließend also:
Ja, der PC (und alles was dazu gehört) kann ein Suchtmittel sein, aber eben nur kann.
Ich habe dann immer abgewunken, vielleicht weil ich selbst zu den "Opfern" paralleler Universen zähle, man müsse die Differenzen einzelner mit ihrem Umfeld nicht immer mit der Flucht in den Cyberspace zu erklären suchen und das sage ich immer noch. Ich gebe zu, ich habe sogar die Gescholtetsten, die Killerspiele, zumindest einige davon, selbst gespielt.
Und trotzdem kann ich von mir behaupten eine Menge Freunde und kein militaristisches Denken entwickelt zu haben, sowie auch nicht am Plan für den nächsten Amoklauf zu sitzen. Anfügen möchte ich, dass ich hauptsächlich andere Spiele, als solche in denen es darum geht, wie auch immer geartete Gegner auf möglichst realistischem Wege zu töten, spiele. Killerspiele, und dieser Überzeugung bin ich immer noch, können den Hang zur Gewalt, die eigene Veranlagung, begünstigen, ihr Vorschub leisten, können sie aber nicht von allein erschaffen. Ist überdies auch noch genug Reife vorhanden und ein Bewusstsein dafür, wann es reicht, dann ist kaum die Gefahr gegeben "abzudrehen". Die Reife übrigens lässt sich, meiner Meinung nach, nicht am biologischen Alter ermessen, weswegen auch die freiwillige Altersbeschränkung nicht wichtigstes Kriterium, bei der Auswahl von Spielen sein kann.
Ich möchte mich, auch wenn es vielleicht anders scheint, neutral positionieren, denn ich denke, weder die Seite der reinen Computer- und Konsolenverfechter noch die derer, die virtuelles Leben wohl am liebsten komplett ausrotten würden, haben Recht. Nicht nur das Spielen, sondern auch andere Medien und das soziale Umfeld prägen den Menschen und tragen deshalb Verantwortung, wenn es zu Gewalt oder Ähnlichem kommt. In der wahren Welt erwartet den Einzelnen Unsicherheit, Enge und ein Kampf, der häufig durch Gier, Falschheit und/oder fehlendes Rückrat entschieden wird. Ist es da nicht verständlich, dass sich die Leute für andere Welten interessieren, in denen man Kontrolle behält, Pläne schmieden kann, ohne dass sie von irgendjemandem eingerissen werden? In der das "Gute" siegt? Aus der man aussteigen kann, wenn man genug hat, vor einem scheinbar unlösbaren Problem steht, wenn einem der Spaß vergeht? Es ist doch allzu verlockend.
Allerdings muss man hier, glaube ich, zwischen denen unterscheiden, die nur konsumieren, und denen (zu denen ich mich selbst zählen möchte, was ich mit dem Schreiben dieses Textes zu rechtfertigen hoffe), die darüber reflektieren und wissen, dass man "Qualitäten" und Verhalten nicht in die Wirklichkeit übertragen kann. Virtuelles verleitet aber leider auch dazu, alles der Beliebigkeit preiszugeben:
Wenn einem jenes nicht gefällt, macht man halt dieses. Will man dies machen, tut man es halt, ohne Rücksicht, auf wen auch... Dies führt zur Vereinsamung vieler Zeitgenossen, denn der Kontakt wird nicht gepflegt, es zählt nur die Möglichkeit ihn aufmachen zu können, wenn einem danach ist. So trainiert es also nicht nur Verhalten an, das man sonst nie an den Tag gelegt hätte, sondern isoliert ironischerweise auch, obwohl einem doch das gesamte Worldwideweb zur Verfügung steht, über das es ein leichtes wäre Kontakt aufzunehmen. Damit ist der Umgang mit dieser Sache ein zweischneidiges Schwert, bei dem man Vorsicht walten lassen sollte.
Ebenso der Umgang mit diesem Thema in der Öffentlichkeit:
Denn selbst öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten werden bei dieser Thematik allzu sehr versucht, reißerischen Journalismus zu betreiben. Es kommen nur die "harten" Fälle ins Programm, nur Leute, die jeglichen Bezug zu ihrem vielleicht vorher vielversprechenden "Real-Life" verloren haben, um völlig in einer World of Warcraft oder Ähnlichem zu versinken.
Dass es aber einen großen Teil von Personen gibt, die beides regeln, die Welt im Bildschirm und die davor, fällt meist unter den Tisch, klar, es nähme dem Schreckgespenst auch viel von seiner furcheinflößenden Gestalt. Abschließend also:
Ja, der PC (und alles was dazu gehört) kann ein Suchtmittel sein, aber eben nur kann.
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