<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872</id><updated>2011-11-22T16:01:00.026+01:00</updated><title type='text'>Ideensammlung</title><subtitle type='html'>Einiges, das mich lange genug beschäftigt, wird hier hin ausgelagert.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>46</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4460801074460205846</id><published>2011-11-16T21:22:00.006+01:00</published><updated>2011-11-19T18:46:34.595+01:00</updated><title type='text'>In nomine occupy?</title><content type='html'>Eigentlich sollte es um das neue Verständnis des Begriffs "Mythos" Ende des 18. Jahrhunderts gehen. Was mich aber an diesem Vorlesungstag wirklich zum Nachdenken anregte, war das beiläufig erwähnte Werk David Humes "Naturgeschichte der Religion", in dem er sich mit der Entwicklung der Religion beschäftigt, die sich vom Polytheismus hin zum Monotheismus entwickelt hat. Seine These: Parallel zur Entwicklung des Menschen vollzieht sich eine schon ebenfalls biologisch anmutende Entwicklung der Religion. Aus der Urbarbarei erblüht der Polytheismus, der irgendwann seinerseits verwelkt und Raum für den Monotheismus schafft. Der sich hier anschließende Gedankengang meinerseits sah etwa wie folgt aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wozu gibt es eigentlich Götter? Nun, ähnlich wie der Gott haben sie die Aufgabe, die Welt am Laufen bzw. zusammen zu halten. Neben dieser numinosen, ein wenig schwer fassbaren Autorität hat sich der Mensch außerdem vorgestellt, dass es vielleicht ganz nützlich sein könnte, eine weltliche Instanz zu haben, die sein Leben, je nach Form mehr oder minder lenkt. Die einzige Beziehung zwischen diesen beiden Autoritäten wäre also zunächst mal eine ähnliche Aufgabe. Es scheint ja doch recht vernünftig, erstmal ein ganzes Pantheon mit einer so großen Aufgabe, die Erde in Schwung zu halten, zu betrauen. Es gibt schließlich so Einiges zu tun. Von so weitläufigen Pflichten wie Gewitter oder Gezeiten erzeugen, den Sonnenzyklus herbeizuführen, Liebe, Täuschung, usw. in die Welt zu tragen, bis hin zu so eng definierten Aufgabenfeldern wie Verkörperung eines Flusses, kurz für eigentlich alle der, grobgeschätzt, 243.978.239 Aufgaben in der Welt braucht man eine zuständige Gottheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mir die Fülle dieser Aufgaben mal so vor Augen führe, wer ist denn bitteschön darauf gekommen, all das einem einzigen Gott, und sei er noch so allmächtig, aufbürden zu wollen? Tja, die Christen haben's getan, obwohl das da mit dem Monotheismus ja auch nicht so genau genommen wird. Findet zumindest Hume, der als Beispiel die Verehrung der Jungfrau Maria besonders im Katholizismus oder des St. Nikolaus in Russland anführt. Na gut, ein Grund könnte natürlich Bequemlichkeit gewesen sein. Schließlich waren die griechischen, genauso wie alle anderen Götter nicht unbedingt für ihre Barmherzigkeit und Allgüte, geschweige denn für ihre Zurückhaltung bei der Forderung von Opfergaben bekannt. Vielleicht hat es den Menschen einfach irgendwann gereicht, ständig auf 'zigtausende Altäre Gaben zu tragen, ohne überhaupt sicher sein zu können, dass ihnen die Angebeteten hernach wohlgesonnen waren. Nein, launisch waren die Biester ja auch noch, eben noch steht Zeus hinter dir und hält, was auch immer da kommen möge, mit Blitzen von dir fern, und im nächsten Moment kriegst du besagten Blitz selbst in den Rücken, weil du blöderweise vergessen hast, ihm mal wieder was auf den Altar zu schmeißen.&lt;br /&gt;Ganz abgesehen davon, dass mit der Einführung eines Gottes, der sich größtenteils aus den Angelegenheiten seiner Anhänger heraushält, sich ja auch ganz neue Möglichkeiten ergeben. Nicht zuletzt die Aufgaben und der Zuständigkeitsbereich der weltlichen Autorität wachsen, was zumindest bei diesen Autoritäten dazu geführt haben dürfte, dass das, was früher verschwenderischerweise auf dem Altar und im Opferfeuer gelandet ist, nun auf den eigenen Tisch kommt. So gesehen, ein kluger Schachzug das mit dem Christentum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, aber auch bei Humes Tagen von Christentum und Gottesgnadentum sind wir nicht stehen geblieben, nein, kein Organismus lebt ewig. Denn auch dieser eine Gott hat sich gründlich unbeliebt gemacht. Besonders bei einer bestimmten Berufsgruppe, die es irgendwann leid war, für jede frei geäußerte Meinung mit eigens dafür erdachten Instrumenten gepiesackt oder bis zur Letalität auf den eigentlich schon ausrangierten Altären mit Opferfeuer erhitzt zu werden. Von irgendwelchen Spinnern, die ihrerseits der Meinung waren, dass das Geäußerte mit Sicherheit nicht der Meinung ihres unsichtbaren Freundes entspräche. Es folgt also auf den Monotheismus der Atheismus. Heute ist unsere Welt so weit säkularisiert, dass, ich möchte behaupten, fast überall der oder die Götter ihre Zuständigkeit an weltliche Instanzen abgegeben haben. Was einerseits bedeutet, dass "die-da-ganz-oben" sich mittlerweile einen lauen Lenz machen, andererseits aber, dass für alles, von dem wir nicht mittlerweile wissen, das es von allein läuft, "die-da-oben" zuständig sind. Es handelt sich nach sorgfältiger Schätzung meinerseits noch um etwa 243.578.234 Pflichten, die nach Abzug der automatisch funktionierenden Dinge, in der Welt noch zu tun übrig bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Knackpunkt ist, dass mittlerweile auch die weltliche Regierung bei den Menschen nicht mehr sonderlich gut ankommt, wie sich vielerorts schon feststellen lässt. Die Frage lautet: Was kommt dann? Denn obgleich ich mich immer wieder freue, zu sehen, dass es nicht nur offensichtlich noch Menschen gibt, die eine politische Meinung haben, sondern dass einige sogar bereit sind, für selbige auf die Straße zu gehen, frage ich mich auch, ob es denn so sinnvoll ist, wie viele fordern, solchen Bewegungen in Zukunft unsere Zukunft anzuvertrauen. Wir rufen uns ins Gedächtnis: Ein ganzes Pantheon hat die exakt berechnete Anzahl von 243.578.234 Aufgaben in der Welt nicht zu unserer Zufriedenheit (!)beweltigen können, der wenigstens noch allmächtige eine Nachfolger hat es auch vergeigt und obgleich sie geschickt taktiert hat, ist von der anfänglichen Euphorie für unsere menschlich-fehlbare Regierung auch nicht mehr viel zu spüren. Ist schon paradox, dass das jetzt die Leute auf der Straße regeln sollen. Obwohl, wer weiß... Erwin Pelzig hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, er sei gespannt, was nach der Krise komme. Ich glaube, ich auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4460801074460205846?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4460801074460205846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4460801074460205846' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4460801074460205846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4460801074460205846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/11/in-nomine-occupy.html' title='In nomine occupy?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4971450796560050534</id><published>2011-10-06T23:12:00.008+02:00</published><updated>2011-10-06T23:51:49.498+02:00</updated><title type='text'>Neu</title><content type='html'>Es kommt mir noch wie gestern vor, als ich von meinem geliebten kleinen Dorf in ein vielfach größeres Dorf ziehen musste und ich meine Freunde furchtbar vermisste. Doch kaum hatte ich mich in dem größeren Dorf eingelebt, ging es schon wieder weiter. Seit ein paar Wochen nun schon wohne ich in einer WG mit drei Freunden und freu mich auf das Studium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte September sattelten wir die sprichwörtlichen Pferde und zogen weiter. Ganze vier Autostunden von der alten Heimat entfernt schlugen wir unsere neuen Zelte auf. Und tatsächlich schienen mir die ersten Tage eher wie ein Camping-Urlaub als ein Neuanfang. Nur mit mehr Kartons. Überall Kartons, Kästen, Möbel und Kleidung, die es beim Versuch, ihnen einen neuen Platz zu geben, zu umschiffen galt, während man mit weiteren Kartons beladen steile Treppenhäuser zu erklimmen hatte. Das erste Abendessen bestand, wie ich mir sagen lassen habe, aus ganz typischem Studentenfutter: Lieferpizza. Zu meiner bzw. unser aller Entschuldigung sei vorgebracht, dass wir in dem Sinne noch keine Küche besaßen, die sollte nämlich in dieser Woche kommen. Da waren sie also schon dahin meine schönen Vorsätze zur Selbstbetätigung in der Küche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In all dem Chaos tauchte aber neben mehreren Töpfen, Kochbesteck, und so viel Besteck und Geschirr, dass jeder Ehestreit , der auf verbalem Wege nicht länger zu lösen zu sein scheint, sich bei uns mehrere Wochen mit Munition versorgen könnte, auch eine mobile Kochplatte auf, sodass wir bereits am zweiten Abend selbstgekochte Speisen zu uns nehmen konnten. Ein Hoch auf die Saucierkünste meines Vaters. Die Ausstattung für unsere ersten Nudeln im neuen Zuhause sammelte sich in einem riesigen Überlebens-Kit, das sich zwischen den Kartonbergen eines unserer Mitbewohner fand. Das hatte wohl eine fürsorgliche Mutter geschnürt, um wenigstens die erste Woche das Überleben ihres Sohnes und seiner drei Mitbewohner ohne jegliche Versorgung von außen zu gewährleisten. Schließlich befinden wir uns jetzt im Osten und da weiß man ja nie, demzufolge überrascht auch der große Anteil der Bananen nicht länger... Entgegen aller Ostklischees allerdings entpuppte sich unsere Versorgungslage hier geradezu als ideal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und umso mehr die Gebirge an Ausrüstung und Verpflegung langsam schrumpften, desto wohnlicher wurde die Wohnung. So kam es, dass wir schließlich jeder ein kleines gemütliches Domizil unser Eigen nennen durften. Mit tatkräftiger Unterstützung der einzelnen Mitbewohner wurde auch mein Zimmer, das gleichzeitig unser Gemeinschaftszimmer ist, anfangs aber eher einer Lagerhalle glich, zum beliebten Treffpunkt. Während und nach den wichtigsten Arbeiten in der Wohnung galt es auch noch Telefonseelsorge bei den Eltern, die interessiert und zugleich ein wenig besorgt um die Überlebenskünste ihrer jungen Sprößlinge waren, zu betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich war die Wohnung soweit eingerichtet, dass man nicht länger um und über etwaige Hindernisse steigen musste und wir betraten Neuland: Jena. Je länger ich diese Stadt nun bewohne und je mehr ich davon sehe, desto mehr gefällt sie mir. Gerade in den letzten Tagen, in denen ich staunend mit meinen zukünftigen Komilitonen von unseren Fachschaftsstudenten durch die Stadt zu den wichtigsten Einrichtungen unseres universitären und Studentenlebens geführt wurden, habe ich mich davon überzeugen lassen dürfen, dass ich es besser kaum hätte treffen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso mehr freue ich mich nun auf mein Studium und die kommenden Jahre, denn auch wenn ich schon wieder einmal meinen Standpunkt wechseln musste, so eröffnet ein solcher Wechsel doch immer auch neue Perspektiven.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4971450796560050534?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4971450796560050534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4971450796560050534' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4971450796560050534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4971450796560050534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/10/neu.html' title='Neu'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4829789174650589501</id><published>2011-07-12T12:56:00.006+02:00</published><updated>2011-07-12T13:17:05.419+02:00</updated><title type='text'>Zu kurz</title><content type='html'>Leider gibt es in letzter Zeit nicht Vieles, das wenigstens meinen Ansrpüchen genügt, um auf diesem Blog zu erscheinen. Ohne Zweifel jedoch war das RockHarz Festival 2011, auf dem ich mich vom 6. bis 10. Juli befand, gleichzeitig meine Festival-Taufe, ein echtes Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise verliefen sowohl Hin-, als auch Rückfahrt ohne Komplikationen, was bei uns sonst eher selten der Fall ist. Viel wichtiger war natürlich das Festival selbst, das uns drei ganze Tage mit Live-Musik versorgte, die diesen Titel tatsächlich noch verdient. Neben einigen mir bereits bekannten Bands, waren umso mehr mir vorher unbekannte dabei, und einige aus dieser Menge sind mir überaus positiv in Erinnerung geblieben. Auch der Camp-Alltag war sehr schön, abgesehen von einigen kleineren und größeren Pannen (nachzulesen auf: http://spinken.blog.de/2011/07/11/rhz2011-11467249/ ). Besonders die erste abendfüllende Unterhaltung, die sich bis in die frühen Morgenstunden zog (vier Stunden Schlaf sind völlig ausreichend...fast), hat und wird mir zu Denken geben. Vielen Dank an die, die dabei waren. Nun bleibt mir nur noch ein Fazit zu ziehen: Das Festival war, wie dieser Eintrag, viel zu kurz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss ein Ohrwurm, der mich, seit ich ihn live hörte, nicht mehr loslässt:&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=MtOuHmzvZ5Y&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4829789174650589501?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4829789174650589501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4829789174650589501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4829789174650589501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4829789174650589501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/07/zu-kurz.html' title='Zu kurz'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3879432586170161313</id><published>2011-05-27T13:27:00.001+02:00</published><updated>2011-07-25T15:58:45.572+02:00</updated><title type='text'>42</title><content type='html'>Herzlich willkommen zum 42. Eintrag meines Blogs!&lt;br /&gt;Für manchen mag sich jetzt die Frage stellen, warum ausgerechnet 42? Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten, bevor jetzt ein paar schlaue Füchse nachzählen, ich habe es bereits getan und bin, abzüglich der Einleitung auf eben diese Zahl gekommen. Der eigentliche Grund aber ist, dass ich mir als Fan der bekannten Romane von Douglas Adams schon länger vorgenommen hatte, die 42 entsprechend zu würdigen. Dies mag auch erklären, warum es so lange gedauert hat, von der 41 zur 42. Wie die anderen Kenner wissen, handelt es sich bei der Zahl 42 um die Antwort des riesigen Computers „Deep Thought“ auf die Frage aller Fragen, die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. Nun bin ich keine riesige Rechenmaschine und bilde mir auch nicht ein, in meinem jungen Leben schon die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben. Allerdings habe ich sagen wir mal eine für mich vorerst befriedigende „Arbeitshypothese“ für die Frage „Was soll ich tun?“ entwickelt. Diese will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten, allein schon aus dem einfachen Grund, dass ich mich in solchen Dingen immer mitteilen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, so hätte die Einleitung für diesen Blogeintrag lauten können, wäre da nicht dieser aktuelle Anlass gewesen, der mir einen Strich durch die schöne Rechnung gemacht hat. Wie dem auch sei, ich habe mich trotzdem entschieden, sie zu behalten, obgleich die Rechnung nun nicht länger aufgeht. Viel wichtiger als die Einleitung, die ja nur die Aufmerksamkeit eines arglosen Lesers binden soll, ist ja der Inhalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits ausgeführt, handelt es sich dabei diesmal um den Versuch, eine Arbeitshypothese zu finden, die einen Ansatz bietet, mit diesem Leben, in das wir alle hineingeworfen sind, umzugehen.&lt;br /&gt;Da dieses Unterfangen ohne Frage eine gewisse Breite erfordert, ist es schwierig einen passenden Einstieg zu finden. Ich versuche es wie folgt:&lt;br /&gt;Bereits zu Beginn unserer Entstehungsgeschichte, ja seit Beginn des Lebens an sich, hat sich eine Grundregel etabliert, die sozusagen systemrelevant ist. Wer diese nicht befolgt, ist heute allenfalls noch in Naturkundemuseen zu sehen oder unter vielen Gesteinslagen vergraben. Die Regel heißt „Überlebe!“. Simpel und einprägsam, hat sie dazu geführt, dass sich das Leben so entwickelt hat, wie wir es heute bestaunen können. Später haben Einige behauptet, es gebe einen ominösen großen Geist, der die Welt geschaffen habe, mit allem, was darauf zu finden ist. Außerdem fingen diese Leute an, diejenigen Leute, die an andere ominöse große Geister glaubten, zu bekriegen, um sie davon zu überzeugen, dass es deren ominösen großen Geist nicht gibt.&lt;br /&gt;Andere haben sich überlegt, dass es eher etwas mit einer sich selbst fortschreibenden Geschichte zu tun hat, die man unter anderem mit der Formel  „survival of the fittest“ beschreiben kann. Dass auch diese um Konflikte mit den ominösen große Geistliebhabern nicht herumgekommen sind, ist fast selbstredend. Wieder andere waren so begeistert von dieser Idee, dass sie daraufhin anfingen, die in ihren Augen weniger fitten auszurotten. Glücklicherweise fanden sich noch andere, die diese aufgehalten haben. Bereits an dieser Stelle werden drei bis vier Dinge über uns Menschen deutlich:&lt;br /&gt;1. Wir haben Phantasie.&lt;br /&gt;2. Wir sind bereit, für unsere Luftschlösser zu kämpfen.&lt;br /&gt;3. Wir haben eine Begabung zur Vernunft.&lt;br /&gt;4. Wir sind hin und wieder im Irrtum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesen Überlegungen ergibt sich, dass wir trotz aller Irrtümer und Fehltritte ein Erfolgsmodell der Natur darstellen, ohne daraus bereits diverse andere Schlüsse zu ziehen. Hinzu kommt aber, dass wir aufgrund unseres Erfolges auch entsprechend große Irrtümer und Fehltritte begehen. Zu Zeiten als noch die große Geistverehrer das Sagen hatten, waren es noch solche, die sich vornehmlich auf uns, unseren Nächsten und die jeweilige Heimstatt beschränkt haben. Seit die Leute mit Ideen wie dem „survival of the fittest“ an Einfluss gewonnen haben, sind die Folgen unserer Fehler weitaus großflächiger, nicht länger auf einen kleinen Bereich oder einen kleinen Zeitraum beschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere grundlegende Feststellung ist für mich, dass wir Menschen abgesehen von einigen Eckdaten die Lockesche „tabula rasa“ sind. Das Meiste, was einen Menschen ausmacht, ist nicht zwangsläufig von Anfang an „programmiert“. Vieles ist von der Umwelt abhängig, von Menschen und Erziehung. Nicht umsonst wenden wir etwa ein Drittel unserer Lebenszeit allein für die Ausbildung auf. Das führt mich zu der These, dass der entscheidende Faktor in der menschlichen Entwicklung die Bildung ist, natürlich nicht unbedingt in dem eingeengten Sinne von Schulbankdrücken und Lehrbuchgefasel. Mit Bildung meine ich eher die Möglichkeit und das nötige Handwerkszeug zu geben, sich zu einem selbständig denkenden und im besten Falle moralisch handelnden Individuum zu entwickeln. Natürlich ist davon auch das Erwerben von Fachwissen nicht ausgenommen, aber eine Beobachtung der Realität lässt erkennen, dass das, was für unsere Misere verantwortlich ist, weniger  mit unserer Unwissenheit, umso mehr aber mit unserem mangelnden Verantwortungsbewusstsein zu tun hat. Wir wissen, dass unser Lebensstil die Erde über kurz oder lang aufreiben wird. Wir wissen, dass Atomkraft ein Potential birgt, dass in der Lage ist, uns und die gesamte Welt auszulöschen. Und wenn es uns einfällt, führen wir Krieg. Dennoch fahren wir jede noch so kleine Strecke mit dem Auto, kaufen Möbel aus Tropenholz und fischen die Meere leer. Dennoch ignorieren wir Katastrophen wie Tschernobyl und Fukushima und bauen Atomkraftwerke und -waffen. Und nicht nur unserer Umwelt sondern auch unserer eigenen Spezies zeigen wir die kalte Schulter. Während in der sogenannten zivilisierten westlichen Welt Überfluss und Verschwendung vorherrschen, lebt der Rest in kärglichen, unmenschlichen Zuständen.&lt;br /&gt;Die Wissenschaft liefert uns dafür die Werkzeuge. Was uns offensichtlich fehlt ist das Werkzeug zur Selbstbeschränkung. Denn wenn wir uns bewusst machten, dass der Grundsatz „Überleben“ heißt, dann müsste uns auch aufgehen, dass wir dieser Maxime elementar zuwiderhandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus ergibt sich, dass wir nicht nur aus „Gutmenschentum“, obwohl das auch ein Ansporn sein kann, sondern schon im ureigenen, egoistischen Interesse beginnen sollten, uns am Riemchen zu reißen. Das wiederum erfordert, dass jeder Einzelne seinen Beitrag dazu leistet und das setzt voraus, dass dieser Einzelne auch erkennt, dass er nicht nur anderen, sondern auch sich selbst einen Gefallen tut. Damit bin ich wieder an dem Punkt der Bildung angelangt. Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied, heißt es. Das schwächste Glied ist in diesem Fall der Mensch, der nicht in der Lage oder bereit ist, Verantwortung in einem umfassenden Sinne zu übernehmen. Und in den weitaus meisten Fällen gehe ich davon aus, dass die Menschen einfach nicht bereit sind. Wenn man ihnen aber von kleinauf vor Augen führt, wie wichtig ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrer Mitwelt ist, dann denke ich, ist es möglich dieses Verantwortungsbewusstsein auch auf breiter Ebene zu etablieren. Menschen aber gewinnt man nicht durch Überredung oder gar Zwang, sondern durch Überzeugung. Viel schneller wird sich jeder Einzelne dazu bereit erklären, zu tun, was an Selbstbeschränkung und Taten notwendig ist, um nicht nur das Überleben des Menschen, sondern des gesamten Planeten zu sichern, wenn er es einsieht. Und nicht zuletzt die Geschichte, die so selten Schüler zu finden scheint, lehrt uns, dass etwas, das auf Verstehen gründet, länger währt, als alles, was erlogen oder erzwungen war. Das hat der Fall der große Geistverehrer genauso gezeigt, wie der damit einhergehende Umbruch in der Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind andere Verhältnisse entstanden,in denen wir zwar den Organismus Erde und die menschliche Gesellschaft untersuchen, aber was uns immer noch fehlt, ist das Verständnis für etwas von solchen Ausmaßen. Und was wir nicht verstehen, das ignorieren wir gern. Was sich in solchen Dimensionen wie etwa 7 Mrd. Menschen abspielt, ist unbestritten schwer zu greifen, aber wenn wir diese große Zahl in Kontinente, Länder, Städte, Familien und schließlich Individuuen aufgliedern, dann werden sie plötzlich greifbar und man kann mit ihnen arbeiten. Der Ansatzpunkt ist das Individuum. Und wenn das Individuum begreift, dass Verantwortung kein von den „Erwachsenen“ erfundener Begriff ist, um kleine Kinder abzuschrecken, dann ist es möglich, dass mit jedem weiteren Menschen, der Verantwortung als eine individuelle Pflicht nicht nur sich und den ihn selbst betreffenden Entscheidungen, sondern der Welt an sich gegenüber begreift, dass sich die Probleme dieser Welt nahezu von selbst lösen. Aus dem einfachen Grund, dass das „Überlebe!“, das wir von Anfang an verinnerlicht haben, besser zu erfüllen ist, wenn daraus ein „Überlebt!“ wird. Ob man diese Devise nun von einem ominösen großen Geist, einer wissenschaftlichen Erkenntnis oder wovon auch sonst ableitet, ist dann unerheblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel zur Arbeitshypothese. Wem das etwas hochtrabend und hölzern vorkam, der mag damit nicht ganz falsch liegen. Mich beschlich dieser Gedanke auch bisweilen. Die hohen und teilweise unscharfen Ziele mögen aber durch einen bereits an anderer Stelle erwähnten Idealismus und eine   oben stehende Jugendlichkeit entschuldigt werden. Gewisse Veränderungen und Präzisierungen sind letztlich nicht ausgeschlossen. Man lernt ja nie aus. In diesem Sinne wünsche ich allen einen offenen Geist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3879432586170161313?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3879432586170161313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3879432586170161313' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3879432586170161313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3879432586170161313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/05/42.html' title='42'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1264225068013909512</id><published>2011-03-15T17:17:00.003+01:00</published><updated>2011-03-15T19:06:29.676+01:00</updated><title type='text'>Aus aktuellem Anlass</title><content type='html'>Ich sitze mitten in den Abiturvorbereitungen und nebenbei an einem kleinen Jubiläumstext zum 42. Eintrag auf meinem Blog. Nun bin ich mit dem aber noch nicht fertig und da er etwas länger ausfallen soll, schiebe ich nach einer langen Pause erstmal einen Eintrag dazwischen (Als Antwort auf einen öffentlichen Aufruf von: http://spinken.blog.de/). Das ist jetzt zwar dann der 42. aber stellen Sie sich bei dem nächsten Eintrag dann einfach vor, dieser Eintrag hier käme danach. Warum die 42 so wichtig ist, erkläre ich dann auch beim nächsten Mal. Bis dahin dürfen Sie schon einmal raten und die Wissenden unter Ihnen genießen und schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gerade eine sehr bewegte Zeit, in der es so viel zu beobachten, und als Freizeitblogger auch zu kommentieren, gibt, dass ich kaum weiß, womit ich anfangen soll. Ich denke, ich versuche mich an einer chronologischen Ordnung.&lt;br /&gt;Wenn man sich das Weltgeschehen mit etwas Abstand anschaut, könnte man sagen, dass wir gerade in einer heißen Phase leben, in der die Lage sich schneller ändert, als einige merken oder auch reagieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst verliert die Regierungskoalition ihren einzigen Hoffnungsträger. Jedenfalls wenn man der allgemeinen Meinung folgt, ist die Plagiatsaffäre des ehemaligen Dr. und immer noch Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg das Ende der deutschen Politik. Der größte Teil der Bevölkerung ist offensichtlich bereit, die Verfehlung ihres Lieblings zu vergessen, solange sie ihn weiter anhimmeln darf. Die Regierungskoalition hat, solang es eben ging, an ihm festgehalten und versucht, den Diebstahl geistigen Eigentums als Kavalliersdelikt abzutun. Spannend, wie schnell sich auch in diesem Punkt die Einstellung der Kanzlerin geändert hat, frei nach dem Motto eines ihrer CDU-Amtsvorgänger: "Was schert mich mein Geschwätz von gestern". Vor drei Jahren jedenfalls schlug sie zu diesem Thema noch ganz andere Töne an, ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Die Opposition, wie eh und je, versucht die ganze Misere für ihre eigenen Zwecke auszunutzen und der Regierung möglichst viele Vorwürfe zu machen. Die Medien freuen sich, wieder einmal eine Person öffentlichen Interesses fallen zu sehen/lassen. Ihre Rolle wurde am schärfsten kritisiert. Die Guttis werfen ihnen eine Hetzkampagne vor. Und auch Guttenberg selbst sieht sich gezwungen, auf die sterbenden Soldaten in Afghanistan hinzuweisen, die hinter seiner Strahlkraft verblassen. Wer jetzt bei Strahlkraft auf eine Überleitung zur nächsten Krise wartet, wird sich noch etwas gedulden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Auffassung nach ist der Freiherr jedenfalls gut bedient, seinen Posten zu räumen. Selbst wenn die Aberkennung seines Doktortitels keinen direkten Einfluss auf seine Ministerarbeit haben mag, so ist dieser Betrugsversuch doch ein Vertrauensbruch und lässt Zweifel an der charakterlichen Eignung zu Guttenbergs für die vertrauensvolle Aufgabe, die ein politisches Amt zweifellos darstellt, aufkommen. Und diese Zweifel darf man nicht mit einem Argument à la "Ich habe ihn nicht als wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt" abzuspeisen versuchen. Die treffendste Erwiderung, die ich dazu gehört habe, war, dass man dann auch die betrunkene Margot Käßmann behalten hätte können, schließlich war sie ja kein Chauffeur. Abgesehen von den strafrechtlichen Konsequenzen, die das Fälschen einer Doktorarbeit nachsichzieht, ist es richtig, dass jemand der sich dieses Deliktes schuldig macht, auch in den Medien mit härteren Bandagen angefasst werden darf. So lange es um die Sache selbst geht, versteht sich. Gerade dann, wenn dieser jemand zuvor die Medien zur Selbstinszenierung genutzt hat. Jemand, der hohe Werte zur Bewertung anderer anlegt, sich selbst aber davon ausgenommen zu haben scheint. So viel zu Guttenberg, erst einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Guttenberg war politisch noch nicht ganz zu Grabe getragen, da folgt die westliche Welt seinem Beispiel: Der arabische Frühling ist in vollem Gange. Und während man den Ägyptern noch die Daumen drücken darf, dass ihr friedlicher Protest für mehr Rechte und Demokratie nun Früchte trägt, sieht es in Libyen eher nach einer Wiederherstellung des alten Systems aus. Wer einen Gottesstaat fürchtet, der darf sich nicht zurücklehnen, wenn die libysche Bevölkerung um Hilfe schreit. Doch genau das tut die so hochgelobte westliche Welt. In Afghanistan und im Irak war der Demokratie-Export eine Selbstverständlichkeit, doch wenn ein Land um Unterstützung dafür bittet, ziehen sich die Europäer, Amerikaner und die UN zurück und verstecken sich hinter ihren Regelwerken. Das libysche Volk stirbt, weil ein mental bereits verstorbener Diktator seine Bürger zusammenschießen und bombardieren lässt, wenn sie Freiheit fordern. Und die westliche Welt? Schaut zu! Mehr als ein paar mikrige Appelle an einen offenkundig Wahnsinnigen bekommt sie nicht zustande. Wo sind sie, die volltönend geschwungenen Reden für Menschenrechte, für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit? Sie knicken ein in der kalten Realpolitik, wo steigende Flüchtlingszahlen und unsichere Ölimporte vor humanen Katastrophen rangieren. Uns fehlen die rechtlichen Grundlagen, um in Libyen zu intervenieren, doch woher nehmen wir dann das Recht, die arabische Welt für ihre zunehmend anti-westliche Einstellung zu kritisieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und als wäre das noch nicht genug versinkt Japan im Chaos. Ein von Erdbeben und den daraufhin entstandenen Tsunamis gebeuteltes Land, sieht sich nun mit einer atomaren Katastrophe konfrontiert. Die Bilder, die durch die Medien gehen schockieren. Die Reaktion der deutschen Politik, vor allem der Regierungsparteien, macht sprachlos. Aufgrund dessen, dass aus der "statistischen Größe" Restrisiko "bittere Erfahrung" geworden sei, hat man sich dazu durchgerungen, die Laufzeitverlängerung für drei Monate auszusetzen. Interessant, wenn das die erste "bittere Erfahrung" mit dem sogenannten Restrisiko der zivilen Nutzung der Atomkraft ist, was war dann Tschernobyl? Die Koalition scheint sich selbst noch nicht ganz sicher zu sein, denn die Lehren, die man aus der nun angestrengten Katastrophenanalyse Japans ziehen will, nebenbei bemerkt wieder einmal "ergebnisoffen", werden mit dem Verweis auf das Risiko eines Flugzeuganschlags auf unsere Kernkraftwerke gerechtfertigt. Jetzt stellt sich für einen Beobachter natürlich die Frage, wo der Zusammenhang zwischen einem Erdbeben und einem Flugzeuganschlag besteht. Aber diese Frage muss wohl zunächst einmal antwortoffen bleiben. Aus dem hilflosen Gestammel des Generalsekretärs der CDU gestern nach der Präsidiumssitzung war jedenfalls nicht zu entnehmen, was es damit auf sich haben mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls spannend ist an dieser Stelle, wie die Lage in Japan aus Verfechtern der Atomkraft plötzlich die schärfsten Kritiker macht. Herr Söder von der CSU, vormals Befürworter der Atomenergie, solange sich der Norden und nicht sein schönes Bayern mit dem dabei entstehenden Dreck rumschlagen darf, fordert rigoros die Sofortabschaltung. Mappus, noch Ministerpräsident von Baden-Würtemberg, bereits für sein feines Gespür für die Sorgen und Nöte seiner Bürger in Fragen der Bahnhofsgestaltung bekannt, stellt mit Überraschung fest, dass die Bevölkerung offensichtlich die von der Atomindustrie diktierte Laufzeitverlängerung nicht länger mitzutragen bereit ist. Auch er ist plötzlich für die Abschaltung. Wieso bedarf es eigentlich, frage ich mich da, immer erst einer Katastrophe, bis der Mensch im Allgemeinen begreift, dass er bis dahin blind auf einen Abgrund zugesteuert ist?&lt;br /&gt;So wie sich die Sache für mich darstellt, ist es vollkommen unerheblich, ob es eine Erdbebenregion oder ein potentielles Ziel eines terroristischen Anschlags ist, für jedes Land ist Atomkraft im Zweifelsfalle, das zeigen Japan, Tschernobyl aber auch die vielen kleinen Krisen, die wir gar nicht so recht mitbekommen, weil sie nicht oder nur unzureichend publik gemacht werden, schlicht unkontrollierbar. Und selbst wenn unsere Kraftwerke und Wiederaufbereitungsanlagen störungsfrei liefen, was sie offensichtlich nicht tun, dann haben wir immer noch das Problem des Atommülls. Aber den produzieren wir munter weiter, ohne eine Lösung für seine Lagerung gefunden zu haben. Das erfordert entweder eine gehörige Portion Ignoranz oder aber Optimismus. Die Atomkraft auf dem aktuellen Stand gleicht einem Spiel mit dem Feuer, mit dem Unterschied allerdings, dass wir vom Feuer wissen, wie wir es löschen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe im Interesse der Menschheit und des Planeten auf dem wir leben, dass dem einen oder anderen die Augen nun endlich aufgehen, Katastrophen hatten wir in letzter Zeit wirklich genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1264225068013909512?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1264225068013909512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1264225068013909512' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1264225068013909512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1264225068013909512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/03/aus-aktuellem-anlass.html' title='Aus aktuellem Anlass'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6941649951892502959</id><published>2011-01-14T20:52:00.002+01:00</published><updated>2011-01-14T21:01:01.461+01:00</updated><title type='text'>Neues Jahr, neues Glück</title><content type='html'>Ein neues Jahr beginnt und mit ihm die übliche Suche nach guten Vorsätzen. Falls man mal gefragt wird oder man sich selber mal fragt. Bei manchem ist die Suche schnell vorbei, bei manchem dauert sie länger. Die eine oder andere 5%-Hürde überspringen, sich im Job anstrengen, mehr Zeit mit der Familie verbringen, das Gewicht halten, und so weiter und so weiter. Für mich ist dieses Jahr ein ganz besonderes, denn nach glücklicherweise 13 Jahren endet meine Schullaufbahn (hoffentlich) mit einem anständigen Abitur. So verbindet sich also mit den Vorsätzen für's neue Jahr auch eine gewisse Konkretisierung der alten und neuen gewälzten Pläne für das weitere Leben. Was tun? Ein Studium, ja, das wird es wohl sein. Aber was?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, im Leben eines jeden Kindes kommt der Moment, da es sich für den Beruf des Tierarztes interessiert. Besonders Landeier, wie ich eines bin, sind wohl sehr anfällig dafür. Hat wohl irgendwas mit dem Umstand zu tun, dass wir früher als die Stadtkinder erfahren, dass Milch nicht aus der Tüte stammt, wenn Sie mir diesen Kalauer gestatten. Bei mir dauerte diese Phase jedoch nur kurz an. Obwohl ich Tiere sehr mochte und immer noch mag, war es mir nicht so ganz geheuer, sie behandeln zu müssen. Wie sollte ich schließlich herausfinden, was dem armen Tier fehlt, ich kann ja seine Sprache gar nicht. Und so entschied ich mich, nach einiger Lektüre, damals mit hohem Bildanteil, verschiedenen Filmen und noch mehr Spielzeugen, für die Laufbahn des Archäologen, genauer des Paläontologen. Leider stellte sich bald heraus, dass die Forschungsobjekte alle schon tot waren, so lebendig sie manchmal auch erschienen, und so war auch diese Idee bald wieder verworfen. So viel zu den sehr alten Plänen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald darauf wurde ich eingeschult und ich erhielt Deutsch-Unterricht. Die Tragweite dieser Tatsache lässt sich wohl erst heute ermessen. Immerhin müssen Sie mit den Folgen leben. Nachdem die Grundlagen gelegt waren, ich erinnere mich gerade mal wieder an diese alten Linienhefte, die seitenweise mit ein und demselben Buchstaben gefüllt werden, fand ich schnell einen gewissen Gefallen daran, Nonsens zusammenzuschreiben. Und das hat sich wohl auch bis heute erhalten. Natürlich hatte ich auch andere Fächer, wie Sachkunde (Das ist das, was eine Schulform später WuK(Welt- und Umweltkunde) wurde und im Prinzip alles, was nicht Sprachen, Mathe, Musik und Kunst oder Religion und Sport war, zusammenfasste). Damals war alles einfacher. Eine Schulform später (Die mit WuK) hatte ich den besten Deutschlehrer meines jungen Lebens, der es wie kein anderer verstand, die Aufmerksamkeit der Klasse zu behalten und unsere Fantasie anzuregen. Sehr häufig bestand die Hausaufgabe nur aus einem einzigen Satz oder einem Bild und wir durften uns die Geschichte darum herum ausdenken. Auch rückblickend betrachtet, ist er einer der besten Deutschlehrer, deren Unterricht ich je genießen durfte. Ich glaube, er war es auch, der mich mit dem Sprachvirus infizierte. Plötzlich war mir die Sprache das liebste Spiel- und Werkzeug, gesprochen oder geschrieben machte dabei keinen Unterschied. Zu dieser Zeit war meine bevorzugte Antwort auf die fürchterlichste Frage, die Erwachsene einem stellen können („Na, was möchtest Du denn mal werden?“): „Autor...oder...irgendwasmittieren.“ Man sieht, von den recht konkreten Vorstellungen, die ich mal unsere Mitbewohner auf der Erde betreffend hatte, war damals nur noch ein kleiner Nachsatz übrig geblieben. Aber das Landleben prägt einen nunmal und deswegen war dieser Zusatz „oder irgendwasmittieren“ für mich mindestens ebenso wichtig wie die erste Möglichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Wechsel meiner bevorzugten Musik,so bilde ich mir zumindest ein, hatte einen Einfluss auf diese Entwicklung. Ich war mal PUR-Fan, wie und warum es dazu kam, weiß ich heute nicht mehr. Inzwischen ist die Musik anders geworden. Mehr mit langen Haaren und Schwermetallen. Aber ich bin froh, einen recht umfassenden Musikgeschmack entwickelt zu haben, bei dem es schneller geht, aufzuzählen, was ich nicht höre, als umgekehrt. Es war aber auf jeden Fall die Musik, die mich über eine Phase, in der ich gerade gar keine Zuneigung zum sonst so favorisierten Fach Deutsch verspürte, trotzdem irgendwie hinweg rettete. Dass es zu der Abneigung gekommen war, hatte auch und vor allem mit der zuständigen Lehrkraft zu tun. Die profilierte sich als die letzte Universalgelehrte und ist bis heute die einzige Person, die ich kenne, die es sogar nötig hatte, offen vor ihren Schülern anzugeben. Diese Turbulenz hielt glücklicherweise nur zwei Jahre an und danach war alles beim Alten. Naja fast, während ich früher auch mit Mathematik und Physik gut zurecht kam, verengte sich der Weg insofern, als das ich von diesen beiden Fächern zunehmend die Nase voll hatte. In dieser Zeit brachte mich ein guter Freund auf Künstler wie Bodo Wartke, Rainald Grebe oder Sebastian Krämer, damals wie heute höre ich ihnen gebannt bei ihrer Wortakrobatik zu. Und deswegen bin ich diesem Freund nach wie vor sehr dankbar. Ebenso wie ein zunehmender Konsum an politischem Kabarett, sind sie Schuld, dass sich die oben erwähnte Krankheit weiter manifestierte. Nebenbei entdeckte ich dabei auch meine Vorliebe für Gesellschaftswissenschaften wie Politik, Philosophie und Geschichte (Vielmehr sind es in der Schule ja auch nicht). Nicht zuletzt mein langjähriger Werte und Normen-Kurs ist schließlich dafür verantwortlich, dass es diesen Blog überhaupt gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort auf die schlimmste Frage, die jetzt auch noch immer häufiger gestellt wurde, hatte sich wieder einmal ein wenig geändert. Statt „Autor“ hieß es jetzt „Etwas im Bereich Printmedien“ und das „irgendwasmittieren“ entfiel vollkommen. Aber es drängte sich eine neue Alternative ins Blickfeld, die mir heute sogar wahrscheinlicher erscheint.&lt;br /&gt;Obwohl ich neben besagtem außergewöhnlichen Deutschlehrer noch mit vielen anderen Paukern Glück hatte, gab es natürlich auch die Nieten, bei denen man sich fragt, ob sie einfach nur keine Ahnung haben, sie aufgrund ihrer eigenen Schulzeit bis in die nächste Generation nachtragend sind oder ob sie generell einfach Kinder hassen. Ich denke, ich darf mich durchaus als optimistischen Menschen bezeichnen, und mit dem Optimismus kommt meist auch eine etwas idealistische Weltsicht (oder umgekehrt?)... Wie auch immer, zum einen hatte und habe ich so viel Spaß am Lernen und Lehren( wenn auch im Moment eher noch an Ersterem), dass es fast schon einem drängenden Bedürfnis gleichkommt, anderen Leuten das auch zu vermitteln. Zum Anderen sollte man wenigstens versuchen, obigen Nieten das Leben ein wenig schwerer zu machen, finden Sie nicht auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich enthalte mich jetzt des Paragraphen, der sich in etwa mit den Worten „Für ein rohstoffarmes Land ist die Bildung seiner Kinder der wichtigste“ zusammenfassen lässt, weil er schon zu oft keine Konsequenzen nach sich gezogen hat oder sogar bewusst nur gedroschen wurde, um sich besser darzustellen. Ich denke mir an dieser Stelle lediglich, wenn Bildung tatsächlich unser wichtigster Rohstoff ist, dann stellen unsere Bergbaubeauftragten sich bei seiner Förderung, mit Verlaub, sehr dämlich an. Wer es zulässt, dass 16 Claims, um im Bild zu bleiben, abgesteckt werden, die jeder für sich vor sich hin buddeln, statt ein sinnvolles Monopol aufzubauen, der kann einen solchen Satz nicht ernst meinen. Wer es zulässt, dass sich die Claims dabei auch noch um die Bergarbeiter prügeln und eine Claimverwalterin einsetzt, die weder durch ihre Aufgabe, noch durch ihren Einsatz glänzt, ja selbst wenn sie wollte, keinen Einfluss auf die Arbeiten nehmen kann, der sollte schnellstens die Branche wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja und da man nunmal nicht vom Azubi zum Grubenlord aufsteigt, will ich mal kleiner anfangen und meinen Beitrag dazu leisten, dass es bald wieder heißen kann: „In Daisytown ham' sie Gold gefunden!!“, nur um im Bild zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen viel Erfolg und einen langen Atem für das neue Jahr und schließe mit den Worten Urban Priols: „Zumal wir mit der Gewissheit aufhören können: 2011 wird bestimmt wieder genauso bescheuert wie 2010. Machen wir das Beste d'raus. Danke schön.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6941649951892502959?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6941649951892502959/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6941649951892502959' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6941649951892502959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6941649951892502959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2011/01/neues-jahr-neues-gluck.html' title='Neues Jahr, neues Glück'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6740517906780528539</id><published>2010-12-18T16:50:00.003+01:00</published><updated>2010-12-18T16:58:22.804+01:00</updated><title type='text'>Ein Moment der Besinnlichkeit</title><content type='html'>Nein, trotz des Titels erwartet Sie hier kein neuerlicher Kirchensermon und auch kein als „Besinnlichkeit“ getarnter Weihnachtsstress, im Gegenteil glaube ich, ist es mir in all dem besinnlichen Wust des Dezembers gelungen, ein wenig zur Besinnung zu finden, den inneren Schweinehund für einen Moment beiseite zu legen und an seiner Stelle die Tastatur zu streicheln.&lt;br /&gt;Es ist noch gar nicht so lang her, da konnte man hier einen kurzen Abriss zur Sprache finden, und weil ich in dem bereits oben erwähnten Wust es doch geschafft habe, ist mir wieder einmal aufgegangen, wie wichtig die Sprache für mich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade das gesprochene Wort verliert an Wert in unserer Gesellschaft, stellte ein von mir sehr geschätzter Kabarettist einmal fest. Grund genug für ihn und andere, sich dem entgegen zu stemmen. Und auch wenn ich nicht so vermessen sein will, mich in eine Reihe mit ihnen zu setzen, so will ich doch auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass wir gerade in dieser so besinnlichen Zeit uns auf etwas so elementar Wichtiges und zugleich so Misshandeltes Kulturgut, wie es die deutsche Sprache darstellt, besinnen. Sprache ist etwas, das uns nicht nur anatomisch, sondern auch intellektuell von vielen anderen Lebewesen unterscheidet, weswegen es mich immer wieder auf's Neue wundert, wie manche Zeitgenossen mit ihr umgehen. Sprache eröffnet so viele Möglichkeiten, dass es schwierig sein dürfte, sie auch nur ansatzweise auszuloten. Als alltägliches Kommunikationsmittel, genauso wie als Kunstwerk hat sie ihre Qualitäten. Ob das Wort schneller als der Kopf ist, oder es sorgfältig auf der Zunge hin und her gerollt wird, bevor es an die frische Luft kommt, für alles kann man es verwenden. Ein wahres Multifunktionswerkzeug. Gerade für Leute, die wie ich jedes Mal mit erfürchtig offenstehenden Mündern vor anderen Leuten stehen, die in der Lage sind mit Bildern, Skulpturen oder sogar Musik auszudrücken, wofür unsereins die sprichwörtlichen tausend Worte braucht, ist Sprache die einzige Krücke, um nicht völlig abgehängt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was wäre die Leibnizsche Welt ohne Leute, die scheinbar ohne Sinn und Verstand an etwas wie die Sprache herangehen und sie, den eigenen Bedürfnissen entsprechend, verhunzen. Fluten von Anglizismen, Halbsätze voller Halbwahrheiten, der aussterbende Genitiv, andere Probleme mit „das Grammatik“, „brutalstmöglichst gesteigerter Superlativissimus“ (Bastian Sick), orthographische Elendsviertel und nicht zuletzt fehlende Kommata bzw. „Kommatas“, die besser gefehlt hätten. Nicht nur beim gesprochenen sondern auch vorm geschriebenen Wort, machen diese Wandalen keinen Halt. Sie sind normale Menschen wie du und ich, aber hüte dich, wenn sie den Mund aufmachen! Wie schön, dass es noch ein paar aufrechte Seelen gibt, die es noch verstehen, Wörter und Worte (nebenbei bemerkt, ein wirklich wunderbares Wortpaar) richtig anzufassen und einzelnen Wörtern oder ganzen Sätzen den Glanz wieder zu geben, den sie unter einer Patina von Alltagsspuren besitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat ist es eigentlich falsch, von der „Sprache“ sprechen zu wollen, weil das zu sehr verallgemeinert, und das Konzept Sprache dabei doch nicht umfassend wiederzugeben vermag. Hier zeigt sich, dass Latein für den Sprachästheten warscheinlich die bessere Wahl darstellt. Als „tote Sprache“ kann man sie ungestört „genießen“, zumindest diejenigen können das, die trotz Lateinunterricht diese Sprache zu schätzen wissen. Es ist so grotesk, wie mit dem Schmetterlingsenthusiasten, der diese Wesen so sehr bewundert, dass er sie auf einen Nagel gespießt in Schaukästen aufstellt. Doch die deutsche Sprache ist glücklicherweise bisher jedem Schmetterlingsfänger entgangen und schillert deshalb frei herum. Sie verändert sich mit jeder neuen Generation von Sprechern und das ist gut so. Prinzipiell. Trotzdem erscheint es mir sinnvoll, beim Umgang mit dem Sprachschmetterling etwas mehr Vorsicht walten zu lassen. Der Schaukasten ist keine Lösung, doch ein Schmetterling mit geknickten Flügeln ist auch kein glückliches Wesen. Deshalb sollte man, gerade wenn man schreibt, sich sicher sein, dass das was man schreibt, so, wie es da steht, richtig ist. Denn im Gegensatz zum gesprochenen Wort muss vielleicht das geschriebene noch von jemandem gelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem, dem das in diesen besinnlichen Zeiten zu besinnlich war, aber auch demjenigen, dem es gefallen hat, wünsche ich frohe Weihnachten und einen heilen Rutsch ins neue Jahr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6740517906780528539?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6740517906780528539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6740517906780528539' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6740517906780528539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6740517906780528539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/12/ein-moment-der-besinnlichkeit.html' title='Ein Moment der Besinnlichkeit'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-7194265548504504998</id><published>2010-11-05T23:39:00.003+01:00</published><updated>2010-11-06T00:08:05.868+01:00</updated><title type='text'>Wie kann man nur?</title><content type='html'>Es gibt Dinge, die lassen sich nicht ändern und es gibt Dinge, die scheinen sich ohne jedes Zutun positiv zu entwickeln. In die zweite Kategorie dürften die aktuellen Proteste gegen Stuttgart21 und Atomkraftwerke fallen. Die Reaktion der Politik wohl eher in die Erste. Für mich, der sich für einen politisch denkenden Menschen hält, ist es jedenfalls eine Wohltat, dass es offensichtlich noch Themen gibt, für die Leute auf die Straße gehen. Endlich gibt es Beweise dafür, dass die viel beschworene Demokratieverdrossenheit nicht existiert. Im Gegenteil: So präsent war der Namensgeber unseres politischen Systems schon lange nicht mehr. Es ist aber auch schwer möglich den Ereignissen zu folgen und nicht das unbezwingbare Bedürfnis zu verspüren, "denen da oben" zu zeigen, dass man nicht mit ihrer Entscheidung einverstanden ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann die schwarz-gelbe Koalition hartnäckig an ihrem Atom... nennen wir es "Paket", festhalten, unbeirrt von des Volkes Meinung? Wie kann sie vor allem aber die Meinung derer, die sich mit dem Thema Atomkraft auskennen, ignorieren oder sie gar mundtot machen? Wenn man hört, liest und sieht, welche Bedenken allerorts angemeldet werden, wie kann man dann die Dickfälligkeit besitzen, in diesem Punkt dumm und zugleich beratungsresistent zu sein? Wie kann man so mit der Zukunft spielen? Wie kann man sich dann wundern, wenn tausende von Menschen auf die Straße gehen. Wie kann man ein Thema wie Atomkraft so leichtfertig behandeln? Wie kann man offensichtlich materiellen Überlegungen den Vorzug geben? Wie kann man sich hinstellen und sagen, wir nutzen Atomkraft als "Brückentechnologie" und über die Lösung der Lagerfrage kümmern wir uns später? Wie kann man zwei Lager bauen, die jetzt tickende Zeitbomben sind und denen noch eine weitere hinzufügen wollen? &lt;br /&gt;Wie kann man überhaupt darauf kommen, einen Stoff zu nutzen, dessen Gefährlichkeit mit nichts zu vergleichen ist, was wir sonst noch kennen, von dem bekannt ist, dass er über Jahrmillionen eine Gefahr darstellen wird und von dem wir ebenfalls wissen, dass seine Nutzung Abfall produziert, der eben diese Eigenschaften auch besitzt?&lt;br /&gt;Wie kann man nur?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-7194265548504504998?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/7194265548504504998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=7194265548504504998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7194265548504504998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7194265548504504998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/11/wie-kann-man-nur.html' title='Wie kann man nur?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3989704806583041355</id><published>2010-09-22T20:57:00.009+02:00</published><updated>2010-09-24T13:38:38.858+02:00</updated><title type='text'>Gewalt ist keine Lösung</title><content type='html'>Jetzt ist es doch passiert. Ich hatte schon darauf gehofft, übersehen worden zu sein, eine Akte, die in irgendeinem Schrank verstaubt. Nein, inzwischen werden wohl auch die ins Computerzeitalter eingestiegen sein. Obwohl, was so ein echter Amtsschimmel ist... Wie auch immer, ein Bekannter hat mir neulich gesagt: "Die vergessen keinen." So wie es aussieht, hat er wohl Recht gehabt. Seit einiger Zeit schlummert in einem meiner Aktenordner der Bescheid zur Musterung meines zuständigen Kreiswehrersatzamtes. Der Name allein sagt schon alles. "An der Front haben wir alles verheizt, wir brauchen Ersatz." Und wieder zeigt sich, dass unser lieber Staat Einiges vor sich hat, um sich den Zeiten anzupassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgerechnet der geölte Blitz der CSU, ein Politiker, den ich bisher nur als Mann wahrgenommen habe, der gesagt hat, er könne verstehen, wenn die Soldaten in Afghanistan von Krieg sprächen und der sich dazu durchringen konnte, von "kriegsähnlichen Zuständen" zu sprechen und dafür auch noch bejubelt wurde.&lt;br /&gt;Ganz zu schweigen von einigen Fotos seiner Person, vorzugsweise an der "Afghanischen Front"(Darf man das sagen oder ist das schon Kriegsvokabular?), die mich fatal an Werbeplakate für den nächsten Kinofilm oder gar an die Porträts alter Aristokraten auf einem Feldzug erninnerten. Allem Anschein nach verpflichtet Adel tatsächlich, zumindest was die Selbstdarstellung betrifft. Zu Gute muss man unserem Verteidigungsminister zu Guttenberg jedoch halten, dass er etwas ins Gespräch gebracht hat, das überaus wichtig ist. Nicht nur, weil es seit der Wiederbewaffnung der BRD 1954 Generationen junger Männer beschäftigt, sondern tatsächlich eine grundlegende Frage ist. Quo vadis, Bundeswehr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wehrpflicht ist ein Relikt der drohenden Gefahr, der Kalte Krieg könnte in Europa heiß werden. Sie ist ein Fossil der Zeit, als sich die Konfrontationslinie des Ost- und des Westblocks durch Deutschland zog und Bürger einer Nation zu Feinden machte. Diese Zeit ist glücklicherweise überwunden, was bleibt ist der Wurmfortsatz, der uns heranwachsende Männer vor die Wahl stellt: Töten lernen oder alten Leuten den Hintern abwischen. Abgesehen davon, dass eine der beiden Tätigkeiten tatsächlich sinnvoll und ethisch vollkommen vertretbar ist, kostet diese Wahl eine Menge Zeit. Von zwischenzeitlich 18 bis zum aktuellen Stand von 6 Monaten.&lt;br /&gt;Heute leben wir, ebenfalls glücklicherweise, in einer Union, die neben Vorschriften zum Krummheitsgrad von Bananen vor allem eines geschaffen hat und zwar Frieden. Die Gefahr eines Krieges zwischen den europäischen Staaten, bis einschließlich des Zweiten Weltkrieges eine ständige Bedrohung, die ein ums andere Mal bittere Realität geworden ist, ist so weit entfernt wie nie. Im Gegenteil, Bündnisse garantieren einen internationalen Beistand im Falle einer militärischen Bedrohung von außen. Die Bundeswehr könnte also vom strategischen Standpunkt durchaus darauf verzichten, sich eine stille Reserve von Rekruten heranzuziehen. Diese Reserve würde ihre Zeit vielleicht lieber für eine Ausbildung oder ein Studium aufwenden , statt für den Morgenappell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Argument, dass häufig für die Wehrpflicht ins Feld geführt wird (schon wieder Militärvokabular)ist, dass durch sie die Verbindung zwischen Bevölkerung und Armee aufrecht erhalten werde. Verbindung zwischen Bevölkerung und Armee? Wieso muss ich schießen lernen, um die Verbindung zur Armee aufrecht zu erhalten? Und ganz abgesehen davon: Will ich überhaupt mit einem Verein verbunden sein, der das schmutzigste Handwerk der Menschheit ausführt, teilweise absolut barbarische Aufnahmerituale pflegt und mich dazu ausbildet, das Grundrecht eines jeden Menschen, nämlich das auf Leben mit Füßen zu treten? Die Antwort darauf muss wohl jeder für sich selbst finden, ich jedoch weiß, dass ich das nicht will. Die Wehrpflicht zwingt mich trotzdem dazu, mich von irgendwelchen Leuten auf Herz und Nieren und diverse andere Organe, die man in der Öffentlichkeit nicht zur Schau zu stellen bereit ist,und meine "psychische" Eignung untersuchen zu lassen. Sie könnten mich auch einfach fragen, ob ich mich damit einverstanden erkläre, das kärgliche Bisschen an moralischen Grundsätzen, die sich die Menschheit zwischen den Kriegen erarbeitet hat aufgeben und stattdessen wieder in die Steinzeit gehen will, in der das Motto "Und willst Du mein Freund nicht sein, so schlag' ich Dir den Schädel ein" noch nahezu alternativlos* war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute haben wir, wieder einmal glücklicherweise, Einiges mehr, was uns zu tun übrig bleibt, wenn wir mit jemandem nicht einig werden, statt ihn über den Haufen zu schießen. Wie sollte man es schließlich anders bezeichnen, als als Glück, dass uns das überhaupt gelungen ist, wo unsere Geschichtsschreibung so voller kriegerischer Auseinandersetzungen ist, dass die Geschichte häufig mit Hilfe der Daten von Kriegen, statt mit der zwischen ihnen liegenden Friedenszeit, charakterisiert wird? Krieg ist eine Konstante des menschlichen Lebens gewesen seit der Mensch auf die Idee gekommen ist, seinen angespitzten Stein nicht ins nächste Reh, sondern in seinen Nebenmann zu stoßen.&lt;br /&gt;Vom Jäger und Sammler Image haben wir uns erfolgreich gelöst, warum nicht auch vom Krieg? Die Alternativen sind mannigfaltig. Wir können inzwischen recht gut sprechen, haben Kunst und Wissenschaft auf ein erkleckliches Maß vorangebracht. Wobei gerade die Wissenschaft leider auch dazu geführt hat, das wir vom spitzen Stein ausgehend auch ein erschreckend großes Maß an Mordwerkzeugen dazu bekommen haben. Einige mit einem solchen Zerstörungspotential, das genauere Reflektion über sie eigentlich zwangsläufig dazu führen sollte, von ihnen Abstand zu nehmen, so sollte man meinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem hat jeder Staat, der etwas auf sich hält, Militär und ist bereit es einzusetzen, sollten die anderen Mittel schon ausgeschöpft sein oder auch nicht. Ein Mann, der vermutlich etwas davon verstanden hat, hat einmal gesagt, Krieg sei die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln. Bedauerlicherweise trifft das ziemlich genau das Verständnis von Krieg, das sich die überwiegende Mehrheit der Menschen in verantwortungsvollen Positionen zu eigen gemacht zu haben scheint. Hinzu kommt, dass die nicht nur Krieg als sowohl legales als auch legititmes Mittel ansehen, sondern auch ein ganzer Wirtschaftszweig es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, die Selbstzerstörungstriebe des Menschen mit, ja wortwörtlich, mit Munition zu versorgen. Ein anderer kluger Mann, der es sogar zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gebracht hat, sprach in diesem Zusammenhang vom "military-industrial-complex". Damit trifft auch er ziemlich genau die Realität. Nicht von ungefähr kommt es, dass bis heute Stimmen laut sind, wonach große Teile der afghanischen und irakischen Offensive der USA von Firmen ausgestattet wurden, die zufällig genau den Männern gehörten, die sie beschlossen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn es uns gelänge, dass sich weder junge Männer, noch in zunehmendem Maße auch Frauen, dazu verdingten Handlanger dieser Leute zu werden, dann würde das Phänomen Krieg beinah ebenso schnell verschwinden. Krieg lässt sich nur mit Soldaten führen, es mögen weniger geworden sein, dennoch braucht es neben den technischen auch menschliche Tötungsmaschinen. Selbst wenn ihre einzige Aufgabe darin besteht, auf einen roten Knopf zu drücken. Wenn es erreicht würde, dass das Verständnis in allen Menschen reifte, dass Krieg kein Spiel, keine mathematische, noch wissenschaftliche, noch rationale, geschweige denn zu rechtfertigende Operation ist, dann hätten wir es geschafft. Leider hat dieses Verständnis die breite Masse in der Vergangenheit immer erst dann erreicht, wenn schon alles zu spät war.&lt;br /&gt;Gewalt ist keine Lösung, dieser Spruch ist keine abgedroschene Formel, sondern ein Grundsatz, für den es sich zu streiten lohnt, gewaltfrei versteht sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Am Rande: Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass die Regierung in letzter Zeit beeindruckend viele "alternativlose" Gesetzesentwürfe und Reformen auf den Weg gebracht hat?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3989704806583041355?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3989704806583041355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3989704806583041355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3989704806583041355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3989704806583041355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/09/gewalt-ist-keine-losung.html' title='Gewalt ist keine Lösung'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-2774502956739571472</id><published>2010-09-17T17:14:00.002+02:00</published><updated>2010-09-17T17:18:48.439+02:00</updated><title type='text'>Sterne</title><content type='html'>Leuchten&lt;br /&gt;Mich an&lt;br /&gt;So wundervoll, meinen&lt;br /&gt;Blick ich kaum wenden&lt;br /&gt;kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-2774502956739571472?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/2774502956739571472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=2774502956739571472' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2774502956739571472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2774502956739571472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/09/sterne.html' title='Sterne'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-7481240284852806163</id><published>2010-09-01T19:11:00.007+02:00</published><updated>2010-09-01T20:11:36.762+02:00</updated><title type='text'>Da waren wir auch schon mal weiter...</title><content type='html'>Seit einigen Tagen nun geistert ein neues Gespenst durch die Medien, das doch eigentlich ganz alt ist. Und eigentlich war man davon ausgegangen, dass es überwunden sei. Doch wie so oft beliebt uns die Welt eines Besseren zu belehren. Und dann auch noch aus einer Richtung, aus der zumindest ich nicht damit gerechnet hätte. Stellt sich eigentlich nur noch eine Frage: Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon der Titel des Buches ist provokant. Und das Gefühl nimmt noch zu, wenn man erfährt, mit welchen Thesen die neue Veröffentlichung des Bundesbankvorstands- und SPD-Mitglieds Thilo Sarrazin gefüllt ist. Deutschland sei auf dem Weg zu verdummen. Das ist zunächst mal nichts Neues, diese Empfindung beschleicht einen jedesmal, wenn man das Fernsehprogramm einiger Sender studiert oder sich manche Mitmenschen anschaut. Die Ursache, die Sarrazin ausfindig gemacht haben will, ist jedoch neu: Es liegt an den Migranten, genauer vor allem an den Muslimen und noch genauer an deren Genen und Glauben. Die seien weniger intellegent, weil sie von den Gastarbeitern des Wirtschaftswunders abstammen und diese hätten leider nur geringe Intelligenz. Die Intelligenz ist für Sarrazin von denen Genen determiniert und damit vererbar und das "Muslim-Gen" hindere nun unsere Mitbürger daran, so viel zu leisten, wie das andere könnten. Damit nicht genug, ihre Religion sei weit aus weniger integrierfreudig als andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofern sich der von Sarrazin beschriebene Verdummungsprozess noch nicht auch auf einen selbst ausgeweitet hat, so fällt einem sehr schnell ein, dass es da eine Büchse gibt. Eine tief eingemottete Büchse, an der besonders wir Deutschen ungern rühren und zwar aus gutem Grund. Ihr Inhalt stinkt. Noch immer versuchen wir verzweifelt, ihre Ausdünstungen in den Griff zu bekommen, in denen wir uns bis vor etwa 65 Jahren bewegten. Die theoretische Grundlage ist allerdings noch älter, stammt aus der Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gibt es auch heute noch Verfechter solcher Gedanken, aber die werden glücklicherweise heute vom Verfassungsschutz beobachtet. Und ausgerechnet ein SPD-Mitglied öffnet nun dieselbe Büchse. Eigentlich hätte das nicht passieren dürfen.&lt;br /&gt;Schaut man aber in die Laufbahn dieses Mannes hinein, so lässt sich feststellen, dass er schon so manches Mal eigentlich inakzeptable Äußerungen von sich gegeben hat. Beginnend mit abfälligen Bemerkungen über den Kleidungsstil der Bewohner einer Stadt, für die er zu dieser Zeit Finanz-Senator war, und sich steigernd über einen Ernährungsplan für HartzIV-Empfänger bei einem Tagessatz von 4,50Euro, hin zu seinen Thesen zu Migranten in Deutschland. Ein Armutszeugnis. Wer so etwas von sich gibt, der muss damit rechnen, abgestempelt und zumindest in die Nähe von Sozialdarwinisten und anderen pseudowissenschaftlichen Bewegungen gestellt zu werden, die verschiedene Klassen von Menschen postulieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Migranten zusätzliche Probleme in Sachen Bildung haben, mag sein und dass Deutschland verdummt, ist Fakt. Das jedoch auf minderwertige Genetik und Religion zu schieben, ist grundlegend falsch. Vielmehr ist die Politik dafür verantwortlich. Diese Entwicklung ist nicht erst seit gestern bekannt und anstatt sich Gedanken, vernünftige Gedanken, darüber zu machen, wie man dieses Problem angeht, halten wir daran fest, uns 16 verschiedene Bildungssysteme zu leisten und verstricken uns in Grabenkämpfen, ob 12 oder 13 Jahre bis zum Abitur und ob dreigliedriges Schulsystem oder Gesamtschulen das Richtige sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer dagegen an will, dass "das Land der Dichter und Denker" zusehends degeneriert, der sollte dafür sorgen, dass seine Bevölkerung annähernd gleiche Chancen auf und bei Bildung hat. Die Genetik zu bemühen, ist bequem, weil sie uns aus der Verantwortung nimmt, etwas zu ändern. Genetik sorgt dafür, dass man sagen kann: Wir würden ja gern, aber die Gene, die können wir nicht verändern. Und das ist falsch. Ein Begriff wie Intelligenz, der bis heute schon definitionstechnisch umstritten ist, der sollte nicht als gegeben hingenommen werden. Selbst, wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass "Intelligenz" von Genen festgelegt ist, und die neuesten Erkenntnisse deuten eher in die andere Richtung, dann hätten wir doch trotzdem die Pflicht, alles daran zu setzen, jeden der willig ist, zu bilden. Außerdem sollte man daran gehen den Müll, der uns jeden Tag um die Ohren gehauen wird, dorthin zu befördern, wo er hingehört, nämlich in die Tonne. Zweifellos landet auch Sarrazins Machwerk irgendwann dort. Wenn wir uns wieder einigermaßen beruhigt haben. Und dort ist es auch besser aufgehoben als in einer Büchse, in der ersteren wühlt nämlich niemand freiwillig herum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Sarrazin jedenfalls zweifelsfrei bewiesen hat, ist, dass unsere Republik noch nicht so weit von der Büchse entfernt ist, wie sie es gern wäre. Der Medienrummel und die zögerlichen Versuche, Sarrazin seines Amtes zu entheben oder ihn aus seiner Partei zu werfen, untermauern das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-7481240284852806163?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/7481240284852806163/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=7481240284852806163' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7481240284852806163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7481240284852806163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/09/da-waren-wir-auch-schon-mal-weiter.html' title='Da waren wir auch schon mal weiter...'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4133289422171275694</id><published>2010-08-25T17:30:00.005+02:00</published><updated>2010-08-25T17:59:13.991+02:00</updated><title type='text'>Was machst Du so am Wochenende?</title><content type='html'>Ein Phänomen zeitweise verpöhnt, obwohl so wichtig wie das täglich Brot und so alt wie die Menschheit, naja fast jedenfalls. Es ist schon allein aber noch eher in Gesellschaft ein Ereignis. Beinah jeder, der es versucht, bleibt dabei. Meistens ist es sogar gesund. Auch mich hat die Faszination seit ein paar Wochen mit fester Hand gepackt. Ich rede vom Kochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei junge Herren pflegen eine junge aber eine Tradition mit Potential. Wenn Wasser kocht und Soßen duften, wenn sich Hauptattraktion mit Sättigungsbeilage trifft, dann ist das allein schon ein Genuss. Noch besser wird es, wenn die kulinarischen Gehversuche von Erfolg gekrönt werden. Und diesbezüglich kann sich unsere Runde tatsächlich sehen lassen. Ich sage nur: "Alle Köche sind beschissen, die sich nicht zu helfen wissen." Aber im Ernst, abgesehen von kleineren Missgeschicken waren wir bisher sehr erfolgreich. So sehr, dass wir noch Zeit finden, die technischen Mysterien unseres Laboratoriums zu testen, z.B.: Pfeffermühlen, die nicht nur auf Knopfdruck mahlen, sondern auch einen Zielscheinwerfer aktivieren. Oder unauffällige Wandverzierungen, die ebenfalls auf Knopfdruck ein gespenstisches Eigenleben entwickeln. Schließlich entdecken wir das Horrorfilmpotential von tragbaren Milchaufschäumern. Kettensägen? Lächerlich! Vor den Psychopaten mit Milchaufschäumern muss man sich in Acht nehmen. Und bei einer Zombie-Invasion oder zumindest Papiermonstern können sie Leben retten. Aber ich schweife ab. Der eigentliche Star sollte doch das Kochen sein. Und tatsächlich, nach getaner Arbeit steht ein Meisterwerk, naja fast, vor uns. Und es ist auch noch essbar. Kochen ist Kunst, und wenn unsere Ergebnisse schon nicht schön, dann sind sie wenigstens einzigartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich nun also auch einmal auf eine Reise voller Mirakel begeben will, der sollte sich ein paar tapfere Mitstreiter suchen und seine Küche betreten.&lt;br /&gt;Ich weiß jedenfalls, was ich am nächsten Wochenende mache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Unser herzlichster Dank geht an dieser Stelle an den Erfinder des Siebs.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4133289422171275694?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4133289422171275694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4133289422171275694' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4133289422171275694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4133289422171275694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/08/was-machst-du-am-wochenende.html' title='Was machst Du so am Wochenende?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1486140884970574433</id><published>2010-07-22T20:41:00.012+02:00</published><updated>2010-07-23T17:29:39.738+02:00</updated><title type='text'>Atomkraft? Nein,...Nein!</title><content type='html'>Vor etwas mehr als einer Woche gab es eine Reportage der Frontal21-Redaktion zum Thema Atomkraftwerke in Deutschland und der händeringend beschworenen Laufzeitverlängerung der schwarz-gelben Koalition... (Haben sie die Mehrdeutigkeit bemerkt? Sehr gut.) So sehr ich auch mit der Position der Sendung übereinstimme, so sehr stieß mich die Art und Weise ab, wie diese präsentiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe mich nach wie vor der Illusion hin, Journalismus, egal welches Mediums er sich bedient, sollte sowohl informativ als auch neutral sein. Besondere Hoffnungen hatte ich an dieser Stelle immer in die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gesetzt. Wer, wenn nicht sie, sollte die Fahne des Qualitätsjournalismus hochhalten und ihre Zuschauer mit akribisch recherchierten und objektiv dargestellten Berichten versorgen? Mit Erschrecken stelle ich jedoch immer wieder fest, dass sich ein Trend in der deutschen Medienlandschaft abzeichnet, der von den "Privaten" auch auf die "Öffentlich-Rechtlichen" übergesprungen zu sein scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst waren die sog. "Nachrichtensender" betroffen. Deren Programm beschränkte sich zuerst einmal auf Nachrichten, wie schon der Name vermuten lässt, allerdings bieten sie dem geneigten Zuschauer auch eine Auswahl an Reportagen, die die Wartezeit bis zur nächsten Nachrichtensendung überbrücken. Seit ich diese Sender kenne, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie ein gewisses Faible für den "American Way of Berichterstattung" hegen. Da ist die Aufmachung des Studios: Alles erweckt den Anschein von reger Informationsakquise oder aber von allumfassender High-Tech-Ausrüstung oder beides zur selben Zeit. Hinzu kommen die zwei bis drei Nachrichtensprecher, die mit merkwürdigen Zwischenkommentaren die Nachrichten aufzulockern versuchen(?). Noch wichtiger aber sind die ständig laufenden "News-Ticker", die früher Laufschrift hießen und einen ständig mit denselben Schlagzeilen berieseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Design der Reportagen erinnert an amerikanische Vorbilder, ja klar, mag jetzt mancher sagen, schließlich werden sie auch aus den USA importiert. Wenn man lange genug auf solchen Sendern verweilt, stellt sich einem unwillkürlich die Frage, ob die Amerikaner sich tatsächlich nur für's Militär, Riesenbaumaschinen und "Killerhaie" interessieren. Gut, diese Frage muss sich der geneigte Leser selbst beantworten. Zurück zum eigentlichen Thema. Ein beliebter Kunstgriff dieser Reportagen, mittlerweile eher schon abgegriffen als künstlerisch, ist das, was ich gern als "Steckbriefmethode" bezeichne. Sie ist universell und ist deswegen auch in jeder Reportage einsetzbar. Jeder Panzer, Kampfflieger, Kran, Riesenkipper, Schwarzspitzenriff- oder Tigerhai bekommt bei seinem ersten Auftauchen in der Dokumentation einen Steckbrief verpasst, der vornehmlich über Größen, Gewicht, Vorkommen Auskunft gibt, und darüber hinaus noch eine vierte Kategorie enthält, die je nach Themenbereich einen so schillernden Namen wie "Zerstörungskraft","Hebemasse" oder "Gefährlichkeit" trägt. Der Stekbrief im Allgemeinen und die vierte Kategorie im Besonderen ist dabei mehr oder weniger sinnig bis überflüssig, meiner bescheidenen Meinung nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die "Privaten" schon immer die Amerikaner anhimmelten, ist seit Harald Schmidt und seiner Kopie der amerikanischen Late-Night-Show schlechthin nichts Neues, ja  man kann ihnen nicht einmal einen echten Vorwurf machen, wenn man bedenkt, dass der Großteil der Bevölkerung und somit auch der Fernsehzuschauer begierig ist, sich amerikanisieren zu lassen. Die "Öffentlich-Rechtlichen" jedoch schienen sich diesem Trend erfolgreich widersetzt zu haben, bisher. Produktionen, wie die oben erwähnte, jedoch scheinen eher der Feder eines "AmericanTV-Fans" entsprungen zu sein, als  Fernsehmachern der ersten und zweiten Programme. Wohlgemerkt nicht inhaltlich, sondern formal. Das heikle und wichtige Thema der Atomkraft wurde hier in eine Hülle gesteckt, die es an der nötigen Seriosität mangeln ließ und dem Anliegen wohl eher entgegengestanden haben dürfte als es zu unterstützen. Merkwürdige Grafikspielereien und eine Vielzahl von Einschüben lockerten die Sendung nicht nur auf, sondern zerissen sie eher in einzelne Schnipsel. Und schließlich sollte auch bei einem Thema wie der Atomkraft nie der Eindruck von Einseitigkeit entstehen. Wer aber ausschließlich Gegner der Atomkraft zu Wort kommen lässt, der muss sich den Vorwurf der Befürworter, ihre Argumente außen vor gelassen zu haben, wohl oder übel gefallen lassen. Der Reportage des ZDFs wäre es, aus meiner Sicht der Dinge, sehr gut bekommen, diese Argumente aufzugreifen und sie direkt den Fakten und Gegenargumenten gegenüberzustellen. So wäre der Eindruck von Neutralität gewahrt geblieben, möglicherweise aber hätte das die vorgesehene Sendezeit überschritten. Und so verpassen die Rundfunkanstalten von ARD und ZDF eine weitere Chance sich deutlich von der Konkurrenz der vollends assimilierten Privaten abzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits hört man dieser Tage auch, dass sogar der Gesetzgeber sich diesbezüglich hat infizieren lassen. So wurde der ARD untersagt, ihr umfangreiches Angebot auf tagesschau.de aufrecht zu erhalten. Die Privatsender setzten sich damit durch, dass ihnen ein erheblicher Nachteil daraus entstehe, wenn ihr Konkurrent auf seiner Seite sich nicht auf Bild- und Videomaterial beschränke, sondern auch Texte(!) verwende. Wer sich nun vor die Stirn schlägt, der teilt das Gefühl, das ich bei solchen Nachrichten hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1486140884970574433?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1486140884970574433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1486140884970574433' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1486140884970574433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1486140884970574433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/07/atomkraft-neinnein.html' title='Atomkraft? Nein,...Nein!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4393508976311070743</id><published>2010-07-12T19:43:00.005+02:00</published><updated>2010-07-12T20:04:37.538+02:00</updated><title type='text'>Verstandeslos</title><content type='html'>Dieses "Gedicht" ereilt mich sozusagen zeitversetzt zu einem Thema, mit dem ein Freund und ich uns mehrere Wochen beschäftigen durften. Diese Phase liegt nun ebenfalls mehrere Wochen zurück, vielleicht sollte ich sagen glücklicherweise, wer weiß, wie schlimm es geworden wäre, wenn nicht eine gewisse Distanz Einzug gehalten hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgender Satz sei aber hier noch vorausgeschickt: &lt;br /&gt;Die Gedanken sind's, &lt;br /&gt;nicht der Reim, &lt;br /&gt;die hier sollten wichtig sein. &lt;br /&gt;Mit anderen Worten: &lt;br /&gt;Ohren zu und durch! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein grüner Frosch sitzt an seinem Teich &lt;br /&gt;Mit einem Blick umher &lt;br /&gt;sieht er die Libelle hier &lt;br /&gt;und denkt sich noch: &lt;br /&gt;"Die schnapp' ich mir" &lt;br /&gt;Kamen Viele und sprachen jedoch: &lt;br /&gt;"Nein, an dieser Stelle "denken" ist nicht helle! &lt;br /&gt;Schließlich ist der Frosch nur ein Amphibien-Tier, &lt;br /&gt;doch beginnt zu menscheln er nun plötzlich hier!" &lt;br /&gt;Na und? &lt;br /&gt;Was wäre denn schließlich daran Falsches, &lt;br /&gt;wenn die Libelle nach dessen Denkung &lt;br /&gt;und nicht nach dessen Triebeslenkung &lt;br /&gt;runterglitt die dunkle Bahn des Halses?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Den Tapferen, welche sich nicht durch die Ansammlung von Knittelreimen davon abhalten ließen, bis zum Ende zu lesen: Sehen Sie es positiv, es ist doch ein schönes Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4393508976311070743?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4393508976311070743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4393508976311070743' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4393508976311070743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4393508976311070743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/07/verstandeslos.html' title='Verstandeslos'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-7179642947789663014</id><published>2010-06-19T16:07:00.005+02:00</published><updated>2010-07-10T15:48:15.147+02:00</updated><title type='text'>Sprache</title><content type='html'>Ein kurzer Gedankengang zur Sprache (mehr oder minder).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kluger Mann mit Namen Samuel Johnson hat mal gesagt, Sprache sei die Kleidung der Gedanken. Sprache ist die wichtigste kulturelle Errungenschaft des Menschen, weil sie uns endlich dazu gebracht hat, zumindest einige von uns, Konflikte und Missverständnisse nicht mit der Keule zu lösen. Darüber hinaus ist sie in mündlicher, später sogar schriftlicher Form das Werkzeug, das es uns ermöglicht, Wissen zu übertragen und zu vervielfältigen, sodass wir theoretisch nicht dazu verdammt sind, immer wieder die selben Fehler, die bereits andere machten, zu wiederholen. Die Sprache macht Kommunikation umfangreicher und lässt uns Abstraktes ausdrücken oder Konkretes soweit abstrahieren, dass wir es auch anderen verständlich machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ihr vorausgeht ist das Denken, das in ihr wiederum den Weg aus dem Kopf heraus gefunden hat. Der Mensch allerdings scheint manchmal das Sprechen noch vor das Denken zu stellen, so etwas wird gemeinhin als Politiker bezeichnet. Weit schwerwiegender ist jedoch der Irrtum, die Grenzen seiner Ausdrucksmöglichkeiten als die Grenzen seiner geistigen Umtriebe anzuerkennen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-7179642947789663014?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/7179642947789663014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=7179642947789663014' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7179642947789663014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7179642947789663014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/06/sprache.html' title='Sprache'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4340285975816149992</id><published>2010-05-18T16:03:00.010+02:00</published><updated>2010-05-19T21:05:23.664+02:00</updated><title type='text'>Die Freiheit der Sonnenbrille</title><content type='html'>Dass sehr viele Menschen eine Sonnenbrille tragen, noch mehr ein haben, und fast alle eine haben möchten, ist nichts Neues. Dass eine Sonnenbrille allerdings die Antwort auf ein philosophisches Problem sein kann, das bereits Immanuel Kant gewälzt hat, wissen die Wenigsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Philosophie-Kurs, Dienstag, 9:35:&lt;br /&gt;Unser Kurs sitzt, wieder einmal, über der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Eines der bekanntesten Werke Kants, die es in sich hat, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Kant konstruiert seine Gedankengänge in solchen Satzungetümen, die heute, leider, nur noch von den wenigsten Lesern durchdrungen werden. Das hat zur Folge, dass wir die deutsche Ausgabe seiner philosopischen Abhandlung übersetzen müssen, als hätte Immanuel Kant diese in Alt-Latein verfasst. In dieser beinah frustrierenden Atmosphäre gelingt es trotzdem Lichtblicke zu erhaschen. Für die einen ist das die Hoffnung auf die eine oder andere Erkenntnis, für die anderen die Aussicht darauf, dass auch dieses Übel vorübergehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute versuchen wir das Prinzip von Heteronomie und Autonomie nach Kant nachzuvollziehen. Nach einigem Bemühen gelingt es uns sogar, aus den kantischen Gebilden mehrere Grundsätze heraus zu filtern. So ist Autonomie für Kant die Fähigkeit nach Gesetzen zu handeln, die mit Hilfe des kategorischen Imperativs zu bilden sind, der verkürzt auch in unseren Alltag Eingang gefunden hat: "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem ander'n zu". Kant selbst lehnt diese Formulierung ab, was, wenn man sich eine Weile mit seinen Gedanken beschäftigt, einleuchtet. Er bevorzugt eher folgenden Satz: "Handle stets nach derjenigen Maxime, von der Du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde". Wer Zeit und Lust hat kann sich mit diesen Formulierungen genauer beschäftigen, sollte aber auch das entsprechende Durchhaltevermögen mitbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum eigentlichen Thema: Wer also mit einem gewissen Sprachgefühl und etwaiigen Lateinkenntnissen hinter Autonomie so etwas wie "Selbstbestimmung" vermutet hat, liegt nicht unbedingt verkehrt. Trotzdem weitet sich bei Kant dieser Begriff eben auf das "allgemeine Gesetz" aus, was bedeutet, dass es allgemein gültig, also unabhängig von subjektiven Gelüsten und Zielen sein muss. Dies wiederum ist nämlich Heteronomie, sozusagen die "Fremdbestimmung". Damit meint Kant solche Fälle in denen der Mensch handelt, nicht nach dem kategorischen Imperativ, sondern  von einem "Objekt" bestimmt. Wer also etwas tut, weil er damit ein bestimmtes Ziel verfolgt, ist heteronom. Wer nicht lügt, weil er seine Ehre nicht verlieren will, der ist heteronom. Wer aber nicht lügt, egal ob es nun seiner Ehre schadete oder nicht, der ist autonom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kant stellt aber in diesem Zusammenhang noch eine weitere These auf. Autonom kann nämlich nur der sein, der vernunftbegabt und nicht von einer "Naturnotwendigkeit" bestimmt,also frei ist. Vernunftlose Wesen sind so Kant immer von einer oder mehreren "Naturnotwendingkeiten", seien dies Naturgesetze oder von der Natur gegebene Instinkte, abhängig und somit heteronom. Das Beispiel hierzu stammt aus unserem Kurs-Gespräch:&lt;br /&gt;Ein Löwe legt sich unter einen Baum, wenn die Sonne am Mittag zu heiß scheint. Der Löwe tut dies, weil er Flüssigkeit und Energie sparen muss. Wir Menschen als vernunftbegabte Wesen dagegen können uns eine Sonnenbrille aufsetzen und uns in die Sonne legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimweg, Dienstag, 13:35:&lt;br /&gt;Mit solcherlei Gedanken im Hinterkopf weiß ich es 4 Stunden später erst so richtig zu würdigen, meine Sonnenbrille aufsetzen zu können, und radle nach Hause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4340285975816149992?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4340285975816149992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4340285975816149992' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4340285975816149992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4340285975816149992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/05/die-freiheit-der-sonnenbrille.html' title='Die Freiheit der Sonnenbrille'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-7388937361764476795</id><published>2010-05-07T13:21:00.015+02:00</published><updated>2010-05-09T17:17:08.987+02:00</updated><title type='text'>Agnostizismus</title><content type='html'>Vor Kurzem hatte ich ein sehr merkwürdiges Erlebnis, das mich bis heute beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich vor einigen Wochen mit dem Fahrrad fuhr, kam ich an einen Bahnübergang, die Schranken waren geschlossen. Ich stieg also von meinem Drahtesel und wartete. Eine ältere Dame, ebenfalls auf dem Fahrrad, kam und stellte sich neben mich. Sie drehte sich zu mir und meinte: "Es ist ja doch etwas kühler heute." Ich antwortete nur mit einem kurzen Nicken. "Ich habe mir heute Handschuhe anziehen müssen, Sie scheinen da ja etwas abgehärteter zu sein.", bemerkte sie mit einem Blick auf meine blanken Hände. "Es geht noch.", erwiderte ich. "Naja, ich habe heute ja schon gebetet, dass es wenigstens nicht regnet.", offensichtlich war ihr nach ein wenig Smalltalk zumute. Ich sah sie an und sagte: "Das wäre ja immerhin schon was, wenn es trocken bliebe."&lt;br /&gt;Ich wandte mich wieder meinem Fahrrad zu. Umso kälter erwischte mich ihre nächste Frage:"Glauben Sie eigentlich an Gott?" Ich wandte mich ihr wieder zu und überlegte kurz:&lt;br /&gt;"Ja, ich denke schon, dass es so etwas wie ein höheres Wesen gibt. Aber nicht unbedingt so, wie es beispielsweise das Christentum sieht." Sie schien ebenfalls kurz zu überlegen: "Ja, so habe ich auch 47 Jahre gelebt und dann habe ich mir gedacht, dass es so nicht weiter gehen kann. Man kann sich eben nicht aus allem das heraussuchen, was einem gefällt." Sie sah irgendwo in die Ferne, blickte wieder mich an: "Und nun bin ich in der Kirche, weil ich glaube, Gott ist nicht nur ein höheres Wesen, sondern auch hier bei uns und er liebt uns." "Wissen Sie, wenn ich so sehe, was gerade wieder über die Kirche in der Zeitung steht, dann bin ich mir sicher, dass das Christentum nicht unbedingt mein Weg ist.", versetzte ich. "Ja.", ihr Blick schweifte wieder ab. Und bevor Sie etwas erwidern konnte, gingen die Schranken hoch. Ich begann in die Pedale zu treten und hörte noch, wie sie mir ein "Gott segne Sie!" hinterher rief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Glauben Sie an Gott?" was für eine seltsame Frage für ein 5-Minuten Bahnübergangsgespräch. Eine Frage, die mich wieder einmal dazu brachte, über dieses Thema nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Grundschüler war ich im evangelischen Religionsunterricht, ich war aber nie richtig Christ, zumindest habe ich mich nie so gefühlt. Meine Eltern haben mir nie irgendwelche Vorschriften darüber gemacht, was ich zu glauben habe. Dementsprechend freigeistig habe ich mich mit dem Thema Glauben beschäftigt. Irgendwann habe ich mir dann überlegt, dass das Christentum mir nicht zusagt. Spätestens als ich von Dingen, wie den "heiligen" Kreuzzügen und der "heiligen" Inquisition, erfuhr, war ich mir dessen sicher. Ein Gott der es zulässt, dass seine Gläubigen in seinem Namen solche Taten ausführen, mit dem will ich nichts zu tun haben. Später, als ich vom zweiten Weltkrieg und Atombomben wusste, stellte sich mir die Frage, ob es überhaupt einen guten Gott geben kann. Solche Dinge konnten mit Sicherheit nicht von einem allgütigen Wesen, dass den Menschen als seine Lieblingskreation sieht, verantwortet worden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Besuche in Gotteshäusern hielten sich deswegen auch eher in Grenzen. Als ich in die Orientierungsstufe kam, hatte ich, da diese nicht länger auf dem Land lag, auch Kontakt zu anderen Nationalitäten. Ich freundete mich unter anderem auch mit einem Jungen an, dessen Vater Pakistani und Muslim war. Bei einem meiner Besuche luden sie mich ein, am Gebet teilzunehmen. Wir richteten also die Gebetsteppiche nach Mekka aus und ich folgte dem Beispiel der beiden. Es war eine interessante Erfahrung, deren Wert mir eigentlich erst im Nachhinein klar geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch der Islam, dessen "Boshaftigkeit" durch alle Medien propagiert wurde, mir ist noch ein schöner Auftritt des Kabarettisten Hagen Rether diesbezüglich in Erinnerung, hat mich nicht überzeugt. Gerade beim Islam habe ich mir aber auch Gedanken darüber gemacht, dass er keine schlechtere Religion als andere darstellt. Im Gegenteil: Fundamentalismus und Fanatismus ist in beinah jedem Glauben eine Randerscheinung. Der Islam wird nur so sehr verteufelt, weil es so schön ins Feindbild passt. Nichtsdestotrotz bin ich auch der Überzeugung, dass beispielsweise die traditionelle Rolle der Frau im Islam ein Unding ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aspekt des Fundamentalismus hielt mich auch vom Judentum und vom Hinduismus ab. Die einzige Glaubensgemeinschaft, von der ich noch nicht gehört habe, dass sie für ihren Glauben tötet, ist der Buddhismus. Religionszugehörigkeit ist für mich generell aber kein Argument für oder gegen eine Person. Suspekt wird mir jemand erst, wenn er so sehr von seinem Plan überzeugt ist, dass er bereit ist dafür zu töten. Leute, die angeblich genau wissen, was gut für einen selbst ist, sind in meinen Augen äußerst fragwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt also? Atheismus? Das war mir dann doch auch nicht recht. Eine vollkommen wissenschaftliche Welt ohne die beschützende Hand, oder wenigstens eine, die den Anstoß für alles andere gab, ist mir zu kalt. Mir, wie vielen Menschen, ist es wohl lieber, sich der Hoffnung einer personifizierten Antwort auf die Frage "Warum?" hinzugeben, und sei sie noch so trügerisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorerst kam ich somit zu dem Schluss, dass Religion eine Trost und Hoffnung spendende Sache sein kann, dass aus ihr heraus aber auch einige der blutigsten Konflikte entstanden sind, wobei diese leider nicht wie die Kreuzzüge der Vergangenheit angehören. Des Weiteren gibt es meiner Meinung nach keinen Widerspruch zwischen Wissenschaft und der Vorstellung eines "Schöpfers", sondern eher eine Verschiebung der Grenzen. Der Mensch ist auf seinem Weg auf das Feuer gestoßen, je weiter er das Feuer schürt, desto weiter erhellt es seine Umgebung. Trotzdem gibt es immer einen Teil, der außerhalb des Feuerscheins liegt. Dieser mag kleiner werden, aber er bietet genug Platz für die Phantasien des Menschen, wenn er sie wünscht. Und so lange es diesen Raum gibt, ist es meiner Meinung nach gut, wenn man ihn mit einer tröstenden Hoffnung füllt. Hass und Krieg gibt es schon im erhellten Bereich genug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-7388937361764476795?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/7388937361764476795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=7388937361764476795' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7388937361764476795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7388937361764476795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/05/agnostizismus.html' title='Agnostizismus'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-2297672415001028319</id><published>2010-04-10T15:49:00.005+02:00</published><updated>2010-04-10T15:59:02.396+02:00</updated><title type='text'>Ein Moment des Staunens</title><content type='html'>Er saß am Schreibtisch und war in ein seltsames Phänomen versunken. Obwohl er nie anders als durch seine Augen sah, gelegentlich unter Zuhilfenahme einer Brille, sah er sich nun über die eigene Schulter, so klar als ob er direkt hinter sich stünde. Sah er von hinten so aus? Sah es so aus, wenn er angestrengt nachdachte? Und wer dachte das gerade, wenn er sich doch von diesen Gedanken so entfernt fühlte, als wären sie die eines Fremden? Und wo war er gerade, wenn er sich gerade selbst beim Denken zuhörte? Kann sich der Geist vom Rest lösen? Und was bleibt dann noch übrig?&lt;br /&gt;Jedenfalls war es ein sehr merkwürdiges Gefühl...befreiend, aber irgendwie auch ein bisschen befremdlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-2297672415001028319?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/2297672415001028319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=2297672415001028319' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2297672415001028319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2297672415001028319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/04/ein-moment-des-staunens.html' title='Ein Moment des Staunens'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3153347758182860191</id><published>2010-04-02T20:27:00.016+02:00</published><updated>2010-04-05T19:12:02.499+02:00</updated><title type='text'>Lesen? Lesen!! Lesen!!!</title><content type='html'>Ferien sind etwas Herrliches:&lt;br /&gt;Zwei Wochen lang Freizeit, die erstmal nur mir gehören. Endlich nach dem eigenen Tages-Nacht-Rhythmus leben! Freunde treffen, Musik hören, gute Filme schauen und...jawoll Bücher lesen! Joa, irgendwann sollte man dann vielleicht noch Zeit für etwaiige Vorbereitungen bezüglich der nach den Ferien liegenden Zeit treffen, aber das hat ja, haha, Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Buch ist schnell gefunden, aufgeschlagen und verschlungen. Ich hatte es ja auch schon vor den Ferien angefangen. Dann das Nächste, mit einiger Verzögerung,(um es Homo fabersch zu sagen) weil Treffen mit Freunden über mehrere Tage. Danach geht es weiter. Und wieder einmal stehe ich vor der Qual der Wahl. Entweder ich lese weiter und erfahre, wie es weitergeht, oder ich lese nicht, mit dem guten Gewissen, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon ein Kreuz mit Büchern, gerade in den Ferien, wenn mein Bücherkonsum dermaßen ansteigt, dass kein Druckwerk vor mir sicher ist. Eben noch freue ich mich auf die kommenden 767 Seiten, da merke ich mit Schrecken, dass ich bereits auf Seite 596 bin. Es ist dieses der Sucht ähnelnde "Komm nur eins noch!". Tja, und ehe man sich versieht sind aus dem einen Kapitel jede Menge geworden. Natürlich werden die verbleibenden 171 Seiten noch mehr als ein Kapitel umfassen, aber wenn einen erst mal wieder die Leserage gepackt hat, ist es schwer aufzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich habe es dann doch durchgelesen, komisch, danach fühlt man sich immer ein bisschen geknickt. Eben noch im siebten Bücherhimmel, weil die Geschichte in vollem Gange ist und dann starrt man ungläubig auf die nächste diesmal weiße Seite und will nicht wahrhaben, dass es schon vorbei sein soll. Was nun? Meistens helfe ich mir damit, gleich das nächste Buch anzufangen, was dann immerhin dazu führt, dass man den Bücherentzug nicht zu lange spürt. Es ist schon seltsam wie sehr Bücher einem suchterzeugenden Stoff ähneln. Und dabei vollkommen ohne Nebenwirkungen! Naja fast jedenfalls. Nahrungsaufnahme und andere lästige Nebensächlichkeiten, wie Schlaf, etc. können auch mal warten. Nur noch ein Kapitel, dann kann ich ja das Licht ausmachen. Was, so spät schon? Seltsam eben war es doch erst, ja okay, auch schon spät. Ach was, schließlich sind ja Ferien! Ich kann ja morgen ausschlafen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zwei Wochen sind die Nebenwirkungen dann doch unübersehbar. Die Vorbereitungen, denen ich, weil ich ja wusste, dass ich zwei Wochen Zeit für sie haben würde, immer noch schnell ein Kapitel vorgeschoben habe, muss ich nun in den letzten Stunden erledigen. Vor allem die spätnächtlichen Lesetouren, so schön sie auch immer sind, fordern aber ihren Tribut und so brauche ich meist die erste Woche nach den Ferien, um auszuschlafen und wieder einen etwaiigen Verpflichtungen angemesseneren Tag-Nacht-Rhythmus einzuüben. Aber macht ja nichts, die nächsten Ferien kommen bestimmt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3153347758182860191?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3153347758182860191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3153347758182860191' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3153347758182860191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3153347758182860191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/04/lesen-lesen-lesen.html' title='Lesen? Lesen!! Lesen!!!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-435459989156883057</id><published>2010-03-15T18:21:00.013+01:00</published><updated>2010-03-16T14:27:12.348+01:00</updated><title type='text'>Ein turbulentes Wochenende</title><content type='html'>Wie manch anderer aus unserer Mitte war auch ich dem Irrglauben aufgesessen, mein Immunsystem wäre unbezwingbar. Doch am letzten Wochenende wurde ich auf eindrucksvolle Weise eines Besseren belehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begann an einem Freitag wie jeder andere, nein, das stimmt so nicht, er war nicht wie jeder andere Freitag, das ist nebenbei bemerkt ja sowieso nur eine Formulierung für solche Personen, die nicht in der Lage sind ihre Augen weit genug zu öffnen, um das Besondere eines Freitages zu erkennen.&lt;br /&gt;Nun wie auch immer, die Welt machte es mir an diesem Freitag einfach, den prägenden Unterschied zu allen anderen Freitagen meines Lebens zu finden. Ja, natürlich, haha, war das Datum im Gegensatz zu allen anderen Freitagen ein anderes, viel wichtiger war jedoch die Tatsache, dass ich hier meine zweite Klausur in diesem Semester in einem Leistungskurs schreiben musste. Deutsch, im Prinzip kein Problem. Die Probleme begannen erst etwa eine Stunde später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mathe-Grundkurs...ja, ich weiß. Aber das war noch nicht Alles. Zu diesem Übel kam noch der Umstand hinzu, dass dies die letzte Stunde vor der Klausur war. Und auch das war noch nicht das Schlimmste. Das war das Gefühl, das irgendein böser Kobold hartnäckig versuchte, meinen Kopf mit einem sehr großen Hammer zu spalten.&lt;br /&gt;Die ohnehin angeschlagene Konzentrationsfähigkeit, und ich hatte ehrlich versucht diese aufzubringen, war dahin. Nach quälenden 90 Minuten endete auch diese Phase und ich durfte mich auf die Heimfahrt machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen verschwendete ich keine Zeit und verzog mich in das Einzige, das nicht bedrohlich vor meinen Augen schwankte:&lt;br /&gt;Mein Bett. Nach mehreren Stunden Schlaf würde dieser unliebsame Zwischenfall sicher ein Ende gefunden haben. Es war bestimmt nur ein Stau an euphorischen Botenstoffen, die meinem Gehirn alle gleichzeitig Bescheid sagen wollten, dass sowohl eine wichtige Klausur, mit einem guten Gefühl abgegeben, hinter- und ein ganzes Wochenende vor mir lag. Nach einem recht angenehmen Schlaf versuchte ich, aus dem Bett zu kommen. Allerdings schien der böse Kobold darauf gewartet zu haben, um mir einen weiteren "RUMMS" Schlag mit seinem Hammer verpassen zu können. Ich sank zurück und dachte darüber nach, wieso der Stau der Botenstoffe sich nicht inzwischen hatte auflösen können. Klar, trockene Fahrbahn, Botenstoffe kleben fest, zwei Gläser Wasser sollten das Problem beheben können. Und dann nichts wie ran an den Stoff für die nächste anstehende Klausur, Politik-LK am Montag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Kobold irgendwie seinen Hammer verloren hatte, stattdessen nur noch mit einem Gürtel, den er ein wenig zu eng um meinen Kopf geschnallt zu haben schien, bewaffnet war, ging ich also ans Werk. Doch die Konzentration blieb aus. Nachdem ich zum dritten Mal den ersten Absatz über den UNO-Einsatz in Darfur gelesen hatte, gab ich auf. Ich verbrachte den Rest des frühen Abends mit Verwünschungen über den vermaledeiten Kobold, der augenscheinlich seinen Hammer wiedergefunden hatte. Um mich ein wenig von dessen Treiben abzulenken, beschloss ich Fernsehen zu schauen. Und da zeigte sich geradezu prophetisch auf Tele5 "Tim Burton's The Corpse Bride", ein Film, der ohne meine Voraussetzungen als grandios kongruent in Gehalt und Gestalt ( ;) ) und eine echte Leistung beurteilt werden hätte müssen, in Anbetracht meines Zustandes jedoch schon einen gewissen Galgenhumor erforderte. Nichtsdestotrotz ein gelungener Film, den ich mir gern angeschaut habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das der Film schon um 21:45 enden sollte, überraschte mich zunächst, war mir aber dann doch recht, weil der böse Kobold seine Freunde eingeladen zu haben schien. Ich wechselte zitternd von meinem Platz unter der Decke auf dem Sofa an den anderen Platz unter der Decke in meinem Bett. Die Nacht bestand aus Momenten eisiger Kälte, in denen mich irgendein anderer Kobold ins Eisfach gesteckt zu haben schien, und glühender Hitze, in denen ein weiterer Kobold seinem Freund die Vorzüge eines Dampfkochtopfes vorzuführen beschlossen hatte. Das Gefühl des völligen Ausgedörrtseins musste einem zusätzlichen Kobold große Freude bereiten, denn auch dieses plagte mich mehrmals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen raffte ich mich zu einem Brötchen auf, um schleunigst wieder ins Bett zu verschwinden. Der nun folgende Schlaf war wieder von meinem ersten Peiniger begleitet, oder er war nie weg nur hinter seinen anderen Freunden verborgen? In kurzen wachen Momenten las ich, was für die Politikklausur von Belang hätte sein können. Ich stellte nun fest, dass der erste Kobold auch auf meine Augen eindrosch, die sich nun immer häufiger weigerten, offen zu bleiben. Der Dampfkochtopf erfreute sich währenddessen wachsender Beliebtheit. Am Abend war immer noch kein Appetit in Sicht und so schlief ich einfach bis zum nächsten Morgen durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagmorgen hatte ich endlich einen Weg aus dem Topf gefunden. Auch war mir auf einmal aufgegangen, dass ich an diesem Tag einen Freund hatte treffen wollen, mit dem ich Vorkehrungen für die herannahende Matheklausur treffen wollte. Ich musste mich entscheiden, abzusagen, interesannterweise erhielt ich in dem Moment, da ich ihn anrief, von ihm den Hinweis, das er gerade mich hatte anrufen wollen, um dasselbe in die Wege zu leiten. So verbrachte ich den Tag mit weiterem Politikstudium, bis mich die Idee befiel, ein wenig noch zu entspannen, um die Kobolde, die anderweitig beschäftigt schienen, nicht wieder auf mich aufmerksam zu machen, besonders der mit dem Hammer sollte bloß wegbleiben. So kam es und meine einsetzende Genesung wurde von "WALL-E" unterstützt, den ich endlich, nach Jahren des bloßen "Höhrensagens" selbst sehen konnte, ein Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen glaube ich, bin ich sowohl von all den fiesen Kobolden, wobei mir einer wohl noch im Halse steckt, als auch von der Fieberwahnvorstellung unkrankbar zu sein genesen. Ich wünsche allen in diesem Sinne eine gute Besserung!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-435459989156883057?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/435459989156883057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=435459989156883057' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/435459989156883057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/435459989156883057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/03/ein-turbulentes-wochenende.html' title='Ein turbulentes Wochenende'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6250638356963658443</id><published>2010-02-26T12:25:00.005+01:00</published><updated>2010-02-26T12:52:32.773+01:00</updated><title type='text'>Zwei Dinge</title><content type='html'>"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht sicher." - Albert Einstein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Dinge sind menschlich: Irren und das Geld. Ich glaube, dass diese beiden Dinge sehr eng miteinander verknüpft sind. Es ist doch schließlich sehr erstaunlich, das der Mensch eine allein auf seinem Verstand beruhende Kreation ihn dermaßen kontrollieren lässt, dass er sich nicht mehr von ihr befreien kann oder überhaupt will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Geld regiert die Welt" heißt es, und es stimmt! Geld ist so allgegenwärtig, dass selbst jene, die nicht den ganzen Tag damit beschäftigt sind, mehr davon anzuhäufen, nicht darum herumkommen. Geld stinkt zwar nicht, aber es verdirbt den Charakter, zumindest bei sehr vielen Menschen. Wer also ist auf die Idee gekommen, das Konto der Pandora zu öffnen? Wer hat damit angefangen sich einem fiktiven Herrn gegenüber zu versklaven, der doch nichts weiter ist, als ein auf Vereinbarung fußendes Stück Papier, dass nicht satt machen kann? Das ganz im Gegenteil einen unstillbaren Hunger in den Menschen weckt, den sie so sehr sie sich auch mühen mögen, doch nicht stillen können. Sie tun alles, um mehr zu bekommen, sogar wenn das auf Kosten ihrer Umwelt geht. Damit sind natürlich nicht nur die Menschen gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was könnte man dagegen tun? Gut, ein Tauschhandel Kuh gegen Schwein und einen Wollpullover, wie es ihn einmal gegeben haben mag, ist natürlich unmöglich. Das Geld ist ja auch an sich keine schlechte Einrichtung. Beängstigend ist nur, dass Geld nicht allein einen Gegenwert für das Schwein und den Wollpullover darstellt. Es ist ein Machtmittel, das so großen Einfluss besitzt, dass derjenige, der es sein Eigen nennt, es hortet und vermehren will, auch wenn er  weder ein Interesse an Schweinen noch an Wollpullovern, geschweige denn an Kühen hat oder mit seinem Geld mehr davon kaufen könnte als er in seinem Leben braucht. Und nicht nur das, sondern der Egoismus, der sich bestimmt nicht besser zeigen lässt, als an der Eigenart des Menschen sein Geld mit niemandem zu teilen, und wenn, dann weil ihm der andere nahe steht, oder weil er doch noch ein bisschen von seinem Gewissen in einer dunklen Ecke gefunden hat. Die dunkle Ecke, in der es sich verstecken musste, seit der Mensch es als hinderlich beim Gelderwerb empfunden hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6250638356963658443?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6250638356963658443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6250638356963658443' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6250638356963658443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6250638356963658443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/02/zwei-dinge.html' title='Zwei Dinge'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6714855348664709865</id><published>2010-02-17T20:49:00.013+01:00</published><updated>2010-07-23T20:04:22.427+02:00</updated><title type='text'>Einer der schönsten Tage überhaupt!</title><content type='html'>Also ich geh als Spielverderber"-anonymer Verfasser-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Baamba...Baamba...Baamba!&lt;br /&gt;Endlich hat das ein Ende. Endlich ist die fünfte Jahreszeit zu Ende. Endlich findet sich am heutigen Tage statt Karnevalssitzungen auf allen Kanälen endlich wieder der "normale" Schwachsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schöner fand' ich aber den Tagestipp meiner TV-Information am gestrigen Tage: Man höre und staune, es handelte sich nicht um "Mainz wie es singt und lacht" oder "Mer lasse de Dom in Kölle", nein, es war eine Reportage über eine Notaufnahme in der Kölner Altstadt, die sich um die Härtefälle des Kölner Karnevals kümmert. Und nein, die Notaufnahme ist kein innovativer Name eines Faschingveranstalters für seine Lokalität und mit den Härtefällen sind auch nicht alle Narren gemeint, sondern jene Jecken, die so jeck waren, dass ihre Feier im Krankenhaus endet. Welch erfrischende Abwechslung in der sonst so eintönigen Fernsehlandschaft, die einem immer und überall krankhaft gute Laune einzuimpfen versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal ehrlich, was ist so toll daran, sich in irgendeinen abartigen Fummel zu werfen und besoffen durch die Gegend zu torkeln? Ich meine, sonst stört es die Menschen doch auch nicht, wenn für jeden ersichtlich ist, wer sich da unter Alkoholeinfluss zum Affen macht. Und das wäre ja nicht einmal so schlimm, schließlich soll jeder tun, wovon er denkt, dass er sich nicht zum Narren macht (Baamba...Baam...Sie kennen das ja schon). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wirklich Nerven kostet, ist die unausweichliche "Berichterstattung" in den Medienanstalten, die einem so lange das närrische Treiben um die Ohren hauen, bis man sich nur noch wünscht, ganz weit weg zu sein oder wenigstens abschalten zu dürfen. Wer hat diesen Leuten den Floh ins Ohr gesetzt, dass die ganze Welt von Mitte Januar bis Aschermittwoch nichts Anderes interessiert als Karneval&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, wir Norddeutschen werden gern mal als humorlos, verklemmt und abweisend beschrieben, aber wenn die Alternative so aussieht, dann zieh ich doch lieber noch ein bisschen weiter in den Norden auf der Suche nach ein bisschen Meer (Baa...Entschuldigen Sie bitte), ich meinte natürlich mehr trockenem nordischen Humor, der mir ehrlich gesagt, sowieso sehr viel lieber ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6714855348664709865?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6714855348664709865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6714855348664709865' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6714855348664709865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6714855348664709865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/02/einer-der-schonsten-tage-uberhaupt.html' title='Einer der schönsten Tage überhaupt!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-5315887206442870681</id><published>2010-01-14T19:53:00.007+01:00</published><updated>2010-02-23T17:25:01.950+01:00</updated><title type='text'>Eine kleine Theoriensammlung</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Und hier die Aussichten: In der nächsten Zeit wird es vor allem heiter bis schwachsinnig, mancher Orts kann es aber auch zu Wahnsinn kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Busfahren an sich sowohl schön als auch grausam sein kann, wurde bereits an anderer Stelle erwähnt, was aber passiert, wenn der alltägliche einen ständig umgebende Busfahrtwahnsinn übergreift, davon soll hier die Rede sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theorie Nr. 1: "Das Bildungssystem öffentlicher Verkehrsmittel"; am 12.01.2010, 15:43&lt;br /&gt;In unserem Gremium* ist anlässlich einer Beobachtung, die während der Vorbeifahrt an einem Bahnhof gemacht wurde, folgender Beschluss gefasst worden:&lt;br /&gt;Öffentliche Verkehrsmittel besitzen großes Potential als öffentliche Bildungsstätte.&lt;br /&gt;Der Unterricht erfolgte dabei wie folgt:&lt;br /&gt;An jeder ersten Haltestelle einer Strecke steigen neben den Passagieren Lehrkräfte ein, die jene während der Fahrt in ihrem jeweiligen Fachgebiet unterrichten. Bei den unverschämt teuren Preisen für Bahntickets ließe sich mit Sicherheit Geld zur Finanzierung abzweigen. So können noch kurz vor Erreichung des eigentlichen Ziels Qualifikationen erworben werden, die dort benötigt werden. Für die Einteilung ist ja bereits hinreichend gesorgt, abteilweise könnte sich hier für jeden Geschmack der richtige Lehrgang finden lassen. Vor allem die Kompetenz zur Konzentration und zur informativen Wiedergabe des Erlernten würde aufgrund der zusteigenden Passagiere gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theorie Nr. 2: "Das Zertreten-Theorem"; Datum und Uhrzeit nicht klar rekonstruierbar&lt;br /&gt;Im Zuge der Diskussion um ein möglichst überzeugendes Argument der Würdezuweisung für Mensch und Tier, hat sich unser Gremium* zu folgendem Entschluss durchgerungen:&lt;br /&gt;Die Würde sowohl von Mensch als auch Tier lässt sich am sogenannten "Zertretenpotential" erkennen. Das Zertretenpotential ist eine Messgröße, die im Vergleich zwischen zwei Spezies Anwendung findet. Ist bspw. Spezies A in der Lage Spezies B zu zertreten, so ist es in der Würdeskala höher anzusiedeln, es ist damit der so genannte "Zertretoar". Ist Spezies A nicht in der Lage dazu, Spezies B aber sehr wohl befähigt A zu zertreten, ist dementsprechend B höher angesiedelt. Damit ist aber auch klar, kann A B nicht zertreten, B aber auch nicht A, so sind sie darauf angewiesen eine weitere Vergleichsspezies zu finden. A und B sind so lange auf ein Niveau zu setzen, dieser Zustand ist als "Unzertretable" definiert.&lt;br /&gt;Ungeklärt ist bisher, wie solche Lebewesen, die nicht in der Lage sind die Bewegung des "Zertretens" auszuführen, zu bewerten sind, offensichtlich scheint jedoch, dass bei einem Gegenüber, dessen Zertretenpotential nicht eindeutig geklärt ist, stets Vorsicht geboten ist, falls dieses sich doch in der Rolle des "Zertretoars" befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theorie Nr. 3: "Das EBS - oder des Bildungssystems öffentlicher Verkehrsmittel zweiter Teil"; 13.01.2010, 7:52&lt;br /&gt;In Hinblick auf den Bildungsnotstand in unserem Land hat unser Gremium* folgenden Beschluss für notwendig befunden:&lt;br /&gt;Neben den Bahnen werden nun auch Busse zur Fortbildung der Fahrgäste genutzt. Dabei wird eine Einteilung in zwei Bereiche vorgenommen, wir nennen sie hier der Einfachheit halber "vorn" und "hinten". Im "Vorn" wird der Unterricht stattfinden, bei dem der Busfahrer zugleich die Rolle der Lehrkraft einnimmt. Dies mag zunächst gewagt klingen, besticht aber bei genauerer Betrachtung durch seine Vorzüge. Die Lehrkraft oder der Busfahrer im Folgenden "Driving Teacher" genannt, hat in seiner exponierten Position vor allem Überblick über die Sitzreihen des "Vorn", sein Arbeitsplatz hat zudem viele Hilfsmittel der Lehrtätigkeit bereits installiert. Dazu gehören, um nur einige zu nennen, der integrierte Lautsprecher, der es dem Driving Teacher ermöglicht, überall verständlich zu sein und sich nötigenfalls auch den ihm gebührenden Respekt zu verschaffen, ohne sich die Stimmbänder zu ruinieren, die bisher als "Sonnenschutz" missverstandene Stoffbahn an der Frontscheibe ließe sich als Projektionsfläche nutzen, der Rückspiegel, der bisher nur Übersicht über den Verkehr gewährt ist auch dazu geeignet, um die Schülerschaft im Blick zu behalten und die Situation des "Jetzt, wo er mir den Rücken zuwendet, kann ich ja was Anderes machen" lässt sich so ausschalten.&lt;br /&gt;Im EBS (dem EducatingBusSystem) bietet sich die Chance für einen Neuanfang, bei dem strenge Zulassungsprüfungen einen durchweg qualifizierten Lehrkörper garantieren. Dem gegenüber stünde der mit Nieten durchsetzte Lehrkörper der gewöhnlichen Lehranstalten, was uns auch eine gute Ausgangsposition im Wettbewerb sicherte. Der Beruf des Busfahrers gewinnt darüber hinaus an Attraktivität, was eine zusätzliche Qualitätssteigerung zur Folge hat. Umschulungen motivierter Lehrkräfte gewöhnlicher Lehranstalten, könnten die Erfahrung der Etablierten für das Projekt sichern. Damit wird der allerorts zunehmende Lehrerverdruss der Schüler erstickt und durch Motivation und Freude ersetzt.&lt;br /&gt;Im "Hinten" wird dann für die nicht zu belehrenden seichte Unterhaltung geboten, was einen noch störungsfreieren Unterricht ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Die Zusammensetzung wird aus offensichtlichen Gründen nicht genannt&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-5315887206442870681?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/5315887206442870681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=5315887206442870681' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/5315887206442870681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/5315887206442870681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/01/eine-kleine-theoriensammlung.html' title='Eine kleine Theoriensammlung'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6212068412560331404</id><published>2010-01-08T19:29:00.004+01:00</published><updated>2010-07-23T19:55:56.210+02:00</updated><title type='text'>Hörenswert</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich bin kein Hip-Hop-Fan, aber das gefällt mir und zwar nicht nur, weil ich ihn persöhnlich kenne, sondern weil er gute Musik macht.&lt;br /&gt;Also sage ich Ihnen: Wenn Sie "Wortlos" verpasst haben, dann ist hier Ihre Chance.&lt;br /&gt;Wenn Sie bereits "Wortlos" gehört haben, dann wissen Sie ja, was Sie zu verpassen drohen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich ist es da:&lt;br /&gt;Notas' neues Album "Teufelsjunge", runterladen und hören!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/notasmusic"&gt;http://www.myspace.com/notasmusic&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6212068412560331404?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6212068412560331404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6212068412560331404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6212068412560331404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6212068412560331404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2010/01/horenswert.html' title='Hörenswert'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6022440087970179357</id><published>2009-12-07T18:56:00.016+01:00</published><updated>2010-02-23T17:26:45.156+01:00</updated><title type='text'>Weihnachtsstimmung</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;"Von drauß vom Walde komm' ich her; Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!"*1&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Oh nein, nicht schon wieder! Geh bloß weg!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manch einer möchte das wohl dem lieben Ruprecht entgegenschleudern, wenn er sich mal wieder seit Ende September überall mit Weihnachtsdekoration und Christ-Stollen konfrontiert sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Coca Colas Weihnachtsmann prostet einem zu und erschrickt kleine Kinder im Supermarkt mit einem sich selbstständig machenden weißen Rauschebart oder einer Alkoholfahne.&lt;br /&gt;Wer will denn heute noch aus christlicher Überzeugung Weihnachten feiern? Kaum einer.&lt;br /&gt;Nicht umsonst ist vom "Weihnachtsgeschäft" die Rede, in das der Einzelhandel jedes Jahr große Hoffnungen setzt. Man sitzt da und schaut ungläubig zu, wie sich die ganze Welt ins Getümmel stürzt, die ganz Harten auch noch am 24. Dezember, um das Weihnachtsgeschenk zu ergattern, das hinterher eh keiner haben wollte ("Schon wieder eine Krawatte?"). Streit um die "Heimdeko" kommt noch hinzu, denn "früher war mehr Lametta"*2, aber dieses Jahr muss es nun mal ein grüner und natürlicher Baum sein. Die Beleuchtung in, am und ums Haus verbraucht einen Haufen Strom und damit Geld. Der Dachboden wird einmal mehr geplündert und man beginnt sich zu fragen, warum man den ganzen kitschigen Mist überhaupt aufgehoben hat. Und dann fällt es einem wieder ein: Für die ganze bucklige Verwandschaft, die man jedes Jahr wieder zu ertragen gezwungen ist und ihr dabei zuschauen kann, wie sie einem die letzten Haare vom Kopf frisst.&lt;br /&gt;Als wäre das Alles noch nicht schlimm genug, ist die Floskel "weiße Weihnacht" in der heutigen Zeit weiter von der Realität entfernt als je zuvor. Außerdem, mal ehrlich, wer will schon Schnee in der Bude haben, egal zu welcher Jahreszeit? &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Während die Erwachsenen im Stress sind, müssen auch die armen Kinder darunter leiden: Auch wenn es langsam nachlässt, war es doch früher gang und gäbe, dass die Kinder, die ohnehin vor Anspannung und Erwartung, dessen, was ihnen am Heiligen Abend harrte, gespannt waren wie ein Flitzebogen, auch noch Gedichte auswendig lernen mussten! Dazu noch Geheimniskrämerei der Eltern und Großeltern. Wenn es etwas Positives an Weihnachten gibt, dann die Verzückung der Kinder beim Anblick der Geschenke. Wohlgemerkt die Verzückung, nicht die Geschenke! Nicht zu vergessen, dieses verdammte Himmel-Hölle-Prinzip: Entweder Du warst das ganze Jahr artig, dann gibt's Geschenke, oder Du warst es nicht, dann gehst Du leer aus...und dann immer wieder die verblüffte Freude, dass der Weihnachtsmann, der immer verdächtig nach Onkel Klaus mit falschem Bart und echtem Bierbauch aussieht, ein so schlechtes Gedächtnis hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen, denen es etwas bedeutet, natürlich trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen (Denn irgendwie braucht und schätzt man das Alles ja doch), eine schöne Weihnachtszeit und ein hoffentlich besinnliches Fest im Kreise der Liebsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*1Theodor Storm: Knecht Ruprecht.&lt;br /&gt;*2 Loriot: Weihnachten bei Hoppenstedts. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6022440087970179357?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6022440087970179357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6022440087970179357' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6022440087970179357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6022440087970179357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/12/weihnachtsstimmung.html' title='Weihnachtsstimmung'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-55515579166041755</id><published>2009-11-13T23:25:00.005+01:00</published><updated>2010-02-23T17:27:06.655+01:00</updated><title type='text'>Another fucking Medienereignis</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Da ist es wieder, davor haben uns die Kritiker immer gewarnt. Der Untergang des Abendlandes respektive der ganzen Welt sind seine Medien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Sportler bringt sich um und uns und der Medienwelt fällt nichts Besseres ein, als das Ganze zu vermarkten. Alle Sender reihen sich in die Exklusivberichterstattung ein, was für ein Quatsch. Jeder will ein Stück vom Trauerkuchen abhaben. Plötzlich kennen alle Leute Enke, wussten schon immer oder hätten nie gedacht, dass... Die ganze Welt trauert um Enke, tatsächlich? Überall Enke, man kommt nicht an ihm vorbei, erstaunlich, als Lebender hat er nie so viel Aufmerksamkeit bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zuschauer starren gebannt, wenn eine völlig aufgelöste Ehefrau ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit ausbreitet, über Probleme, Sorgen und Ängste spricht. Die einen wollen irgendwie Anteilnahme signalisieren und den anderen wird es einfach zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was erreichen wir denn, wenn wir Aasgeiern gleich über den Trümmern eines Lebens kreisen, gierig nach jedem Fetzen lechzen, der sich irgendwo zeigt? Ehren wir das Vermächtnis Enkes, den Menschen Enke, wenn seine Frau und jede geringste ihrer Bewegungen 500-fach fotographiert wird? Nein. Alle Medien überschlagen sich, um uns auch noch den letzten Rest Enkes Lebens präsentieren zu können. Ist er denn wichtiger, als jedes andere Suizidalopfer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Publikum konsumiert reflektionslos dieses wie alles andere auch. Und nach zwei Wochen ziehen Fotographen und Kamerateams wieder ab, zurück bleibt eine zerstörte Familie und der Dreck, der bei solchem Rummel immer anfällt. Die Betroffenheitsbekundungen und all die anderen Lippenbekenntnisse werden weniger und der Alltag gewinnt wieder an Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer profitiert davon? Derjenige, der es den Menschen verkauft hat. Und die waren wenigstens für eine gewisse Zeit vom eigenen Elend abgelenkt, weil man sich freuen konnte, dass man nicht selbst von so etwas betroffen ist. Davon wird mir schlecht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-55515579166041755?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/55515579166041755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=55515579166041755' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/55515579166041755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/55515579166041755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/11/another-fucking-medienereignis.html' title='Another fucking Medienereignis'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-2045892244347227741</id><published>2009-11-06T17:10:00.009+01:00</published><updated>2010-07-23T19:49:37.625+02:00</updated><title type='text'>Wer wird denn gleich wettern</title><content type='html'>Der Herbst ist mir eine der liebsten Jahreszeiten, zumindest wenn es dunkel ist und regnet oder hell und sonnig. Dass ich diese Meinung nicht mit Vielen teile, ist wahrscheinlich, aber da ich auch noch Geburtstag in dieser Zeit habe, habe ich mir vorgenommen, sie mal ein bisschen in Schutz zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wetter im Allgemeinen und das Herbstwetter im Besonderen ist sowieso eine seltsame Sache. Wenn tatsächlich jemand wie Petrus das Wetter von oben regelt, ist er eine ziemlich arme Sau. Die Menschen und, zumindest gefühlt, besonders die Deutschen haben zu ihrem Wetterpatron ein schwieriges Verhältnis. Dass Bauern sehr häufig jaulen und noch häufiger über das Wetter, lässt sich schon beinahe mit Sicherheit sagen. Aber auch der Otto-Normal-Deutsche beschwert sich mit Vorliebe über das, was uns witterungstechnisch geboten wird. Ist es sonnig und trocken, schimpft er über die Klima-Erwärmung und schwärmt für eine kühle Brise und einen schönen Landregen. Geht dagegen eine kleine Brise und es regnet, ist ein Hundewetter oder Sauwetter, weswegen ich mich immer wieder frage, was diese bedauernswerten Tiere eigentlich verbrochen haben, dass sie für derlei Verunglimpfungen der Tätigkeit Petri herhalten müssen. Ich finde, es gibt kein Wetter, bei dem es nicht eine entsprechend schöne Beschäftigung gäbe, um das Ganze zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonne ist gut und das besonders, wenn man ein Eis oder einen Badesee in der Nähe oder ein gutes Buch zur Hand hat. Regen kann ein schönes Wetter sein, wenn man weiß, dass man ihm nicht ausgeliefert sein muss, darum sollte man sich, bevor man sich an solch Nebensächlichkeiten stört, vergegenwärtigen, was jemand ertragen muss, der die Möglichkeit nicht hat, sich ihm zu entziehen. Knackige Kälte ist herrlich, wenn man einen Spaziergang durch die Stille macht, die vollkommen scheint, vorzugsweise mit einer weißen Decke über allem. Außerdem kann eine Busfahrt durchs Dunkel richtig beruhigend sein und gewinnt noch, wenn im Scheinwerferlicht des entgegenkommenden Fahrzeugs Regentropfen an der eigenen Scheibe und in der erleuchteten Dunkelheit glitzern. Erst neulich auf dem Heimweg hatte ich das Vergnügen nach einem langen Tag meine Gedanken treiben zu lassen, Nichts störte. Das Unwichtige trennte sich vom Wichtigen und trieb mit dem Wasser davon, geradezu meditativ war die Atmosphäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich über einen solchen Moment der Ruhe beschwert, hat ihn noch nicht erlebt oder weiß ihn einfach nicht zu würdigen. Und wenn dann in der neuen Helligkeit bunte Blätter den Gehweg schmücken, kann es gar nichts Besseres geben. Die Einzigen, die dann vielleicht ein Recht auf ein wenig Nörgelei haben, sind diejenigen, deren Existenz auch vom richtigen Wetter zur richtigen Zeit abhängt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-2045892244347227741?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/2045892244347227741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=2045892244347227741' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2045892244347227741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2045892244347227741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/11/wer-wird-denn-gleich-wettern.html' title='Wer wird denn gleich wettern'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-7169361671964190288</id><published>2009-10-20T18:20:00.006+02:00</published><updated>2010-02-23T17:30:18.878+01:00</updated><title type='text'>Philosophie, oder was?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;"Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. &lt;em&gt;Zwei&lt;/em&gt; Bücher sind eine Bibliothek!"&lt;br /&gt;- Jochen Malmsheimer, "Flieg Fisch, lies und gesunde...oder - Glück wo ist dein Stachel?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Stuhl ist ein Stuhl, zumindest der Begrifflichkeit nach. Jetzt hat aber Joseph Kosuth, amerikanischer Künstler aus dem Bereich "Concept Art", "One and three chairs" ausgestellt: ein Foto eines Stuhls, einen Stuhl und die Lexikondefinition eines Stuhls. Und an dieser Stelle zeigt sich, dass Sprache&lt;br /&gt;1. ein auf Vereinbarung beruhendes,&lt;br /&gt;2. ein eigentlich unpräzises Mittel ist, um anderen Leuten zu erklären, was man denkt.&lt;br /&gt;Der Stuhl ist schließlich nur "Stuhl", weil sich irgendwann einmal jemand dachte, die Buchstaben "S", "t", "u","h" und "l" seien doch wunderbar geeignet, um das "komische Ding da vorne" zu beschreiben. Schon die Schriftzeichen sind ja auch nichts Anderes als eine Definitions- und Vereinbarungssache. Und wenn ich von einem Stuhl spreche, heißt das noch nicht automatisch, dass Sie dann genau den Stuhl vor dem geistigen Auge haben, den ich zu beschreiben suche. Selbst wenn ich genauer werde und Farbe, Form oder Größe beschreibe wird der Stuhl nicht derselbe sein. Was ist denn "nussbraun"? oder wie groß ist eigentlich "ungefähr so hoch"? Sind alle Klappstühle der Welt gleich? Nein. Also widersprechen wir Platon, der davon ausging, dass es eine Idee gibt, die allen Abbildern in der Welt vorausgeht und von denen jeder Kenntnis hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganze 90 Minuten dauerte die Disskussion, in der das Dilemma eines dem Englischen nicht mächtigen Betrachters, der vor dem Lexikoneintrag im Besonderen und dem Kunstwerk insgesamt steht, zur Sprache kam genauso wie die zwei Mongolen, die ihr ganzes Leben ohne einen Stuhl ausgekommen sind, praktisch wie sprachlich. Jetzt werden die Ärmsten zu uns geschleift, der eine bekommt das Foto des Stuhls und der andere die mongolische Übersetzung des Lexikoneintrags. Wer könnte wohl "beim IKEA" anschließend mehr Stühle als solche identifizieren? Wittgenstein hatte wohl einen weiteren sehr hellen Moment, als er den Ausspruch "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt" prägte. Darüber sind wir uns einig, wir das ist eine Ansammlung von denen, die sich um ein wenig mehr philosopische Erkenntnis bemühen. Da aber liegt das Problem. Während die einen behaupten, es sei wichtig, die vorangegangenen Sitzungen und das Vorwissen, das uns zur Verfügung stand, zu haben, um zu den Schlüssen zu kommen, die wir gesammelt haben, also Philosophie zu haben, meint der andere Teil, auch wenn sich die Ergebnisse wohl durchaus ein wenig unterscheiden mögen, so wäre es jedoch jedem möglich auf ähnliche Gedanken zu kommen. Schließlich sei Philosophie nichts anderes als "konzentriertes Nachdenken".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder war es die Zeit, die uns vor dem Abschluss dieser Frage unterbrochen hat. Bis zum nächsten Mal läuft der Feldversuch "Stuhl", zeige das Bild des Kunstwerks verschiedenen Leuten und finde heraus, wie ihre Gedanken dazu aussehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-7169361671964190288?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/7169361671964190288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=7169361671964190288' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7169361671964190288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/7169361671964190288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/10/philosophie-oder-was.html' title='Philosophie, oder was?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-2612158623129335036</id><published>2009-09-18T22:33:00.012+02:00</published><updated>2010-07-23T19:43:24.391+02:00</updated><title type='text'>Die Vergänglichkeit</title><content type='html'>Anti-Aging und Lifting, Outfit und Glamour, ein Hoch auf die neue Oberflächlichkeit!&lt;br /&gt;Wir leben in einer Gesellschaft, in der Alter und Alterung in ihrer Thematik so tabu sind, wie sie es als Worte sind. Niemand spricht über sie, wie könnten wir auch, jetzt da alles schneller, besser, flexibler und leistungsfähiger sein muss? Dies so scheint es, trauen die meisten nur der Jugend zu. Welch Paradoxon, wenn man sich vor Augen führt, dass unsere Bevölkerungspyramide und die anderer Länder ebenfalls sich umkehrt. Die Japaner machen es schon richtig: Die Unternehmen haben die Klientel der Senioren erkannt, sie haben ihre eigenen Läden sogar Stadtviertel, in denen bevorzugt alte Menschen nach Herzenlust shoppen gehen können. Eine kleine Bemerkung am Rande: Falls Sie es nicht bemerkten, ich verwendete eben das Adjektiv "alt" im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen, die die Steigerung des Adjektivs, also "älter", in sinnwidersprechender Weise verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist das, das man so wehement gegen die Alterung ankämpft, obwohl sie natürlicher Bestandteil des Lebens ist? Ist es die Aussicht auf Vereinsamung, Missachtung der Mitmenschen, Pflegebedürftigkeit, Schauergeschichten über die Zustände in Altersheimen? Oder ist es tatsächlich nur dem überall offenkundigen Jugendwahn geschuldet, der in unserer Gesellschaft grassiert? In Japan werden mittlerweile Arbeitsvermittlungen speziell für die Altersgruppe 60 aufwärts gegründet, dort beraten und vermitteln Senioren Senioren an Unternehmen, die Arbeitskräfte suchen. Dort gilt man als faul, wenn man sich nach der, für uns, "normalen" Arbeitszeit in die Rente begibt und die Gesellschaft für einen aufkommen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Modezeitschriften bei uns fördern diesen Trend, der nach ewiger Jugend lechzt, schließlich will jeder "trendy" und "in" sein. Was für die einen nur Kopfschütteln bringt, ist für die anderen Heilige Schrift. Es wird nicht einmal kritisiert, wenn eine Modezeitschrift verspricht, einen vierzigjährigen Altersunterschied mit Hilfe eines "ANTI-AGING-OUTFITS" vertuschen zu können, wobei dieser Begriff, sofern man ihn so nennen will, dieses Monstrum von einem Neologismus, schon rein visuell eine Zumutung ist. Nicht einmal die Gleichsetzung von Aussehen und allgemeinem Befinden sorgt für Protest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In solchen Zeiten hat es die häufig beschworene "Schönheit von innen" schwer, sich gegen unter Tonnen von Make-up versteckten, zum Schönheitsideal stilisierten, bulimie-gefährdeten Elendsgestalten durchzusetzen. Wer in der Gesellschaft nicht ignoriert oder sogar ausgelacht werden will, muss sich dem Götzen Mode unterwerfen, der uns alle hinter einer Fassade versteckt, die man aufrecht erhalten muss, um von allen akzeptiert zu werden. Und als wäre das noch nicht genug, schämen sich die Prophetenblätter dieser Gottheit nicht, nachdem sie einem zunächst all die überlebensnotwendigen Tipps zum "perfekten Styling" verkauft haben, auch gleich den "Check" zum Durchschauen der Kulisse aufzuschwatzen, mit dem man angeblich die wahre Persönlichkeit hinter dem "Look" erkennen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal mehr ein Widerspruch, erst suggerieren sie einem die Notwendigkeit zur Schaffung eines Scheins, dann soll man ihn durchschauen. Ist das vielleicht die Erkenntnis, das dort ein alter, tiefverwurzelter Wunsch nach Wahrhaftigkeit und inneren Werten verzweifelt um Hilfe schreit? Wollen sie diesen auch noch vermarkten? Welch eine Ironie, dass bei all der Reizüberflutung und dem schönen Schein, die Leute letzendlich sich doch nach etwas Wahrem sehnen, von dem auch das beste "Outfit" nur einen Anschein vermitteln kann. Das ist vielleicht der einzige, bittere Triumph, den die Innere über die Äußere noch erlangt. Oder es ist das erste Zeichen, dass es irgendwann die Erkenntnis, das Schein nur Schein und nicht Wirklichkeit ist, geben wird. Dann wird man die Modezeitschriften an ihrem rechtmäßigen Platz lagern, wo sie auch jetzt schon landen, wenn nach wenigen Wochen der Trend sich verändert hat: Im Müll. Und man wird sich hüten, diese ohne Handschuhe anzufassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem meiner Youtube-Streifzüge stieß ich vor Kurzem auf einen netten doch nachdenklichen Kurzfilm, der sehr gut zu dieser Thematik passt: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=prUhIZCUajs&amp;amp;feature=channel_page"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=prUhIZCUajs&amp;amp;feature=channel_page&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche trotzdem ein "schönes" Wochenende!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-2612158623129335036?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/2612158623129335036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=2612158623129335036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2612158623129335036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2612158623129335036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/09/die-verganglichkeit.html' title='Die Vergänglichkeit'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-2430840685194164609</id><published>2009-08-29T20:16:00.003+02:00</published><updated>2009-08-29T20:20:49.159+02:00</updated><title type='text'>Ich denke, dass kann man so stehen lassen</title><content type='html'>Ein Song der Fanta Vier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rQfmipS-x24"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=rQfmipS-x24&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-2430840685194164609?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/2430840685194164609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=2430840685194164609' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2430840685194164609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/2430840685194164609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/08/ich-denke-dass-kann-man-so-stehen.html' title='Ich denke, dass kann man so stehen lassen'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-5016993201765334700</id><published>2009-08-21T12:52:00.007+02:00</published><updated>2010-07-23T18:19:27.389+02:00</updated><title type='text'>Und, schon was vor?</title><content type='html'>"Und, was hast 'e so am Wochenende gemacht?"&lt;br /&gt;"Puuh, keine Ahnung,du."&lt;br /&gt;"Wie? Du musst doch wissen was du gemacht hast!"&lt;br /&gt;"Joa, ich war auf 'ner Party natürlich."&lt;br /&gt;"Achso, dann is ja klar."&lt;br /&gt;"Irgendwer meinte, wir hätten uns da unterhalten, aber ich konnt' mich nich' erinnern."&lt;br /&gt;"Geht mir auch immer so..."&lt;br /&gt;„Voll derbe, sach ich dir, wir ham so ein' reingeballert!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja? Und Sie können sich daran erinnern? Tja, dann gehören Sie zu der Gruppe, die mit innerlichem Kopfschütteln dem montäglichem Smalltalk lauscht, oder sind Sie sogar dabei gewesen? Und wissen, mit wem sich der Gute unterhalten hat?&lt;br /&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm"&gt;Mir ging es vor Kurzem wieder einmal so. Und mir stellt sich wieder einmal die Frage, was ist das für eine Vorstellung, die dafür sorgt, dass man sich daran misst, wie wenig man noch weiß oder wie oft man sich übergeben musste? Beides sind schließlich nicht weniger als Zeichen einer akuten Alkoholvergiftung. „Ja und? Hauptsache is der Spaß.“ Da ist dann die Frage, was ist das für ein Spaß, den ich mit einem Filmriss wieder loswerden muss? Gibt es denn kein anderes gesellschaftliches Ereignis für diese Generation als das kollektive Besäufnis? Muss zu einer Party auch immer ein übermäßiger Konsum von Spirituosen gehören? Und ist eine Party nur dann gelungen, wenn ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern kann, wie ich, bestenfalls, in (m)ein Bett gekommen bin? Ich bin da zwar durchaus anderer Meinung, aber es scheint für einen großen Teil genau so zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm"&gt;Wenn ich dann daran denke, dass wir als kleine Kinder uns immer um die Wette von Drogen/Genussmitteln losgesagt haben: „Wenn ich in das Alter komme, dann fasse ich nie illegale Drogen an und Zigaretten auch nicht; vielleicht mal ein Bier oder so...“ oder „Ich werd' nie rauchen und illegale Sachen sowieso nicht und Alkohol, der stinkt und wenn der genauso schmeckt dann geh ich da nie ran!“ und„Du weißt wie Alkohol riecht? Ich bin immer ganz weit weg, wenn meine Eltern mal was trinken!“ oder „MEINE Eltern trinken sowieso nicht und rauchen tun sie auch nicht!“&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm"&gt;Tja, so war das damals, zumindest in der Gegend, in der ich Kind war.&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm"&gt;Und heute? Raucher kenne ich nicht so viele, aber es gibt schon ein paar, und Leute die Alkohol trinken?Nun, es ginge wohl schneller, die aufzuzählen, die nicht trinken. Im Prinzip bleibt das ja auch jedem selbst überlassen und an einem Schluck ab und zu ist wohl auch nichts weiter auszusetzen.Was mich erschreckt, ist die Einstellung, die sich bei manch einem etabliert zu haben scheint: Nicht Alkohol als mögliches(nicht nötiges) Beiwerk bei Unterhaltung oder Ähnlichem, sondern vor allem „saufen“ und irgendetwas nebenher. Was sich in diesem Zusammenhang auch häufig beobachten lässt, ist, dass die Gespräche sich hauptsächlich auch mit dem beschäftigen, was im Glas ist.&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm"&gt;Man kann da eigentlich bloß hoffen,dass dies nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Auch wegen des bemitleidenswerten Krankenhauspersonals das Wochenende für Wochenende neben den eigentlichen Patienten auch noch eine Flut von Alkoholvergiftungen betreuen muss.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-5016993201765334700?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/5016993201765334700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=5016993201765334700' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/5016993201765334700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/5016993201765334700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/08/und-schon-was-vor.html' title='Und, schon was vor?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4239895479069975351</id><published>2009-07-14T23:42:00.014+02:00</published><updated>2010-07-23T19:36:35.799+02:00</updated><title type='text'>Sehr geehrte Emanzipierte und Emanzipiertinnen...</title><content type='html'>Dies, so schicke ich lieber gleich voraus, ist ein Plädoyer für Emanzipation UND eine ästetisch ansprechende Schriftsprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am gestrigen Abend grillte ich mit Freunden zusammen, es gab viel zu viel Fleisch, noch mehr Baguette und sogar Nudelsalat! (Dieses Geplänkel ist nur dazu da, um einen Rahmen für Sie und einen Anfang für mich zu schaffen.)&lt;br /&gt;Wie es dann so ist, essen die Leute nicht nur leise vor sich hin, sondern man unterhält sich auch(was für ein unnötiger Hinweis). Neben Gott und der Welt streifte unsere Runde auch das heikle Thema der Emanzipation und ihre manchmal seltsamen Blüten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Z.B. fiel das Gespräch auf die Anrede in verschiedenen Schreiben. Wir kamen zu der einhelligen Meinung, es waren übrigens auch Frauen dabei, dass die mittlerweile verdreifachte Größe dieses Briefabschnitts nicht nur leser-/leserinnenunfreundlich sei sondern auch ein wenig lächerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, haben sie es gemerkt? Oder haben sie sich bereits daran gewöhnt, dass immer entweder sowohl die sehr geehrten Leser als auch Leserinnen, oder noch schlimmer LeserInnen, angesprochen werden? Mich juckt es dann immer fürchterlich in den Augen. Ich halte es für eine Zumutung, den Leser mit einer Masse, oh Pardon, ich vergaß doch fast: Natürlich halte ich es auch für eine Zumutung für die Leserinnen, von Anredeformeln zu bombardieren, der/die irgendwann inständig hofft, der Brief möge schnell vorbei sein, damit man nicht immer wieder über die "Anrede-Innen" stolpert. Ich finde in der Tat, dass dies einem verbalen Schluckauf gleichkommt, bei dem man sich unweigerlich fragt, ob der Autor nur Probleme mit der Orthographie oder sogar mit einem Tremor hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schlimmer wird es allerdings, wenn Worte deshalb von ja von wem eigentlich? Gibt es irgendwo einen Bundesverband emanzipierungswütiger Personen und Personinnen? Vielleicht... na ja egal...Wo war ich? Ach ja, noch schlimmer wird es wenn Worte allein schon deshalb nicht mehr salonfähig werden, weil sie so ähnlich klingen, wie ein chauvinistischer männlicher Artikel oder eine chauvinistische Anredeform, die die Dreistigkeit besessen haben, ihre besseren Hälften zu Hause allein zu lassen. Man nehme, ja genau, das Wörtchen "Man", eigentlich der Gipfel der Neutralität, das immer häufiger ein schnippisches /frau zur Seite gestellt bekommt. Ich bitte Sie, was soll das denn? Das "man" klingt vielleicht genauso wie der Mann, aber da hören die Ähnlichkeiten auch schon auf! Das man(/frau) den Unterschied zwischen einem "n" und zwei am Ende des jeweiligen Wortes nicht hören kann, dass sehe ich ja ein, aber das ist doch kein Grund einem neutralen Pronomen, das nicht ansatzweise die Tendenz aufweist, den weiblichen Anteil auszuschließen, die Eigenständigkeit zu rauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sprach eingangs bereits von Ästhetik, und ich betone es wieder, es sieht einfach nicht aus an jedes Wort, das in den Geruch geraten ist nur den männlichen Lesern Beachtung zu schenken, ein "und -innen", "/-innen" oder am Schlimmsten "-Innen" anzuhängen. Wenn ich in einem Brief die weibliche Form nicht extra aufzähle, ist dies nicht auf sexistische Einstellung zurückzuführen, sondern darauf, dass ich es für selbstverständlich halte, wenn ich mehrere Personen anspreche oder ein Wort benutze, das in der Einzahl nun einmal einen männlichen Artikel besitzt, auch den weiblichen Anteil dieser Gruppe anzusprechen. Mir käme es im Gegenteil sogar eher chauvinistisch vor, jedes Mal Frauen und Männer in der Anrede von einander zu separieren. Hätte man früher, in Zeiten in denen das Schulsystem vorsah, dass Mädchen und Jungen komplett oder zumindest im Sportunterricht getrennt wurden, darauf gepocht, ja vielleicht, aber heute? Was ich damit sagen will ist, dass ich unter Gleichberechtigung weniger verstehe, den Frauen eigene Anredefloskeln zu zu gestehen, sondern daraufhin zu arbeiten, dass es selbstverständlich ist, das die holde Weiblichkeit die selbe Anerkennung bekommt, wie die trampelnde Männlichkeit. Wichtiger als verbale Haarspalterei ist es, meiner Meinung nach, dafür zu sorgen, im Leben gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Und ich bin mir sicher, dass mir die Emanzipierten, die Meilensteine wie das Frauenwahlrecht und die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz durchgesetzt haben, beipflichten würden. Ich wüsste zu gern, was sie dazu sagen würden, dass Autoren, die auf die zusätzlichen Anredeformeln verzichtet haben, am Ende ihrer Schreiben eingeschüchtert hinzufügen müssen, sie hätten der LeserInnenfreundlichkeit wegen auf die weibliche Form in ihrem Schreiben verzichtet und nicht weil sie Chauvinisten seien, weil sie damit rechnen müssen, wegen eines gesunden Sprachgefühls als ebensolche abgestempelt und damit zumindest für den weiblichen Teil der Leserschaft untragbar zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke für Ihre und Seine Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4239895479069975351?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4239895479069975351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4239895479069975351' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4239895479069975351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4239895479069975351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/07/sehr-geehrte-emanzipierte-und.html' title='Sehr geehrte Emanzipierte und Emanzipiertinnen...'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-956899343317849055</id><published>2009-06-17T20:35:00.008+02:00</published><updated>2010-07-23T19:30:45.174+02:00</updated><title type='text'>Eine schlechte Zeit und das ganz ohne Nougat!</title><content type='html'>Wieder mal eine Umweltrettungsaktion, die so erfolgreich am Ziel vorbei schießt, wie jede Aktion, bei der der Bock zum Gärtner gemacht wird. "CBM" ist die modische und furchtbar wichtig klingende Abkürzung für den Handel mit Abgaszertifikaten, gern auch mal "Verschmutzungsrechte" tituliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Große Unternehmen müssen nämlich seit einiger Zeit Geld dafür bezahlen, dass sie so wunderbar unsere Atmosphäre mit klimawirksamen Gasen füllen können, um es vorsichtig auszudrücken. Diese Zertifikate sind in unseren Breiten recht teuer, was die Konzerne dazu bewegt, sich ihre Zertifikate in der dritten Welt zu holen (wo auch sonst). Wenn sie dann auch noch "gemeinnützige" Projekte starten, erhalten sie in unseren Landen "Freibeträge", die sie kostenlos in die Luft blasen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RWE, ein ebenso großer wie berüchtigter Energiekonzern, hat sich z.B. in seiner Großmut dazu herabgelassen, den schicksalsgebeutelten Indern ihre Glühbirnen kostenlos gegen Energiesparlampen umzutauschen. Ein Beauftragter und überzeugter RWEler wurde sogar zur Überprüfung der Vorgänge nach Indien entsandt. Von 300.000 Energiesparlampen sind, nach Stand der Dokumentation, die mich zu diesem Eintrag inspiriert hat, sage und schreibe ganze acht, in Zahlen 8(!) Energiesparlampen in indischen Armenhaushalten gelandet, wofür sich die indische Bevölkerung natürlich auch noch artig bedanken durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch besser haben es die Bewohner des kleinen Städtchens, das den bezeichnenden Rekord als dreckigste Stadt Indiens hält:&lt;br /&gt;Mehrere alte Eisenhüttenwerke, die ohne das CBM-Projekt bereits abgerissen worden wären, werden mit Hilfe dieses Projektes wieder rentabel und schleudern weiterhin Staub in die Luft, der die umliegenden Felder der Anwohner schwarz verfärbt und ihre Atemwege angreift. Zu arm, um beachtet zu werden, müssen die Menschen auch noch genau in diesen Werken arbeiten, um überhaupt überleben zu können. Die Regierung tut nichts für diese Menschen, während sich der eingangserwähnte RWEler auch noch hinstellt und sagt, dass CBM-Projekt sei zunächst ein Projekt des Klimaschutzes, bei dem es nicht darauf ankomme die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, sondern das Klima zu verbessern, dem es schließlich egal sei, ob in den Entwicklungsländern oder Industrienationen CO2 eingespart werde. Obwohl Klimaschützer bereits bemängeln, dass das Projekt in keiner Weise CO2 einspare, sondern lediglich umschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der RWEler legte übrigens besonderen Wert darauf, dass das englische Wort "allowence" mit Zertifikat und nicht Recht übersetzt werde, weil es sich schließlich um ein "Abgaszertifikat" und nicht "Verschmutzungsrecht" handele. Seiner Auffassung nach, sei ein Verschmutzungsrecht für Schmutz oder Dreck und CO2 sei ja offensichtlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kein&lt;/span&gt; Schmutz, sondern lediglich ein Gas, das jeder einatme.&lt;br /&gt;Mittlerweile gibt es regelrechte CBM-Börsen auf denen sich die Entwicklungsländer und ihre "Zertifkat"-Preise vorstellen, wobei sie noch gegeneinander um die Gunst der großen Konzerne buhlen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal haben wir die Situation, dass die Entwicklungsländer ihr letztes Hemd, sofern sie noch eins besitzen, geben müssen, um auch nur ein wenig Zuwendung der reichen, fetten Industrienationen zu bekommen, die sich dann auch noch solche Aussagen, wie sie sich der RWE-Abgesandte geleistet hat, leisten. So etwas lässt mich stark am Guten im Menschen zweifeln. Besonders wenn sich dann auch noch herausstellt, dass in den zuständigen Behörden für das CBM-Projekt vor allem die großen Energieversorger und andere Unternehmen den Ton angeben. Wieder mal haben wir eine Idee, die so gut gemeint war und so seltsame Früchte trägt, dass sie mehr Schaden anrichtet als sie Nutzen bringt. Ein Projekt zur Verbesserung des Weltklima wird zu einem Markt, auf dem es nur um den größten Gewinn bei kleinstmöglichen Ausgaben geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke für ihre Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-956899343317849055?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/956899343317849055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=956899343317849055' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/956899343317849055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/956899343317849055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/06/eine-schlechte-zeit-und-das-ganz-ohne.html' title='Eine schlechte Zeit und das ganz ohne Nougat!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3697635500564423742</id><published>2009-06-06T21:05:00.007+02:00</published><updated>2009-06-06T21:55:28.189+02:00</updated><title type='text'>Wenn einer eine Reise tut...oder die Lust am zitieren berühmter Zitate</title><content type='html'>Nun steh' ich hier ich armer Tor und bin &lt;span style="font-style:italic;"&gt;doch&lt;/span&gt; klüger als wie zuvor:&lt;br /&gt;Reisen und Lesen bilden, heißt es. Getreu dieser Satzung war ich die letzten drei Tage in Berlin, Jahrgangsfahrt. Es war sehr interessant, auch zum zweiten Mal. Diesmal war ich sogar alt genug, um mir der bedeutungsschweren Orte bewusst zu sein, die ich besucht oder zumindest im Vorbeifahren gesehen habe. Am Abend, an dem wir ankamen, haben wir eine "Stadtrundfahrt" gemacht. An der Siegessäule mit der "Goldelse" vorbei, an der britischen Botschaft, Bellevue und dem Reichstagsgebäude vorbei zum Berliner Dom. Von da aus zum Roten Rathaus, das ich nebenbei bemerkt sehr schön finde, und ins Nikolai-Viertel. Der nächste Tag ging interessant weiter: Zunächst ein Besuch im Bundestag mit Führung durch die Ebenen des Gebäudes (leider keine Plenarsitzung zu beobachten gewesen) und einer Fragestunde mit unserer Wahlkreisabgeordneten der CDU.&lt;br /&gt;Danach der Besuch im Haus der Geschichte und abschließend ein Abend in der "Distel", ein Kabarett. Am letzten Tag dann ein Besuch beim Mauerabschnitt Bernauer Straße.&lt;br /&gt;Die drei Tage waren  zu kurz, aber vollbepackt mit interessanten Stationen und eine echte Bereicherung für meinen Horizont. Es blieb sogar Zeit ihn kulinarisch zu erweitern. Einigen wird bekannt sein, dass es eine Imbissbude in Berlin gibt, die es sogar zum eigenen Wikipedia-Eintrag gebracht hat: "Konnopke". Dort soll es die beste Currywurst geben. Da wir, vier Freunde von mir und ich, diesem Gerücht auf den Grund gehen wollten, haben wir zunächst eine Currywurst bei der Staatsoper gegessen, dann "Unter den Linden" und schließlich bei Konnopke. Nach einhelliger Meinung war die bei Konnopke tatsächlich die beste. Sowohl in den Kategorien "Wurst", die sich mit der Größe der Wurst und der Pellenlosgikeit, wie es original sein soll, beschäftigt, und dem Ambiente, das natürlich "großstadtmäßig" ausfallen musste, also an einer vielbefahrenen Straße und vielen Menschen, was durch den Standort unter der U-Bahnbrücke noch verbessert wurde, gewann Konnopke den Punkt "Service", keine zwei Minuten nach Bestellung und jeder hatte seine Wurst, außerdem konnte man sich je nach Geschmack die Schärfe der Soße aussuchen, von "himmlisch" bis "höllisch" war alles dabei. So hatte sich auch die dreiviertelstündige Anfahrt gelohnt, uns fiel nämlich erst hinterher auf, dass wir eigentlich in zehn Minuten hätten da sein können. Was mich zu meinem nächsten Kompliment bringt: Die öffentlichen Verkehrsmittel. Ich habe selten eine Stadt gesehen, in der man so schnell von einem Ort und  zurück kommt. Zwei Ringbus- und -bahnlinien haben uns schnell zu unserer Herberge und zu jeder wichtigen Sehenswürdigkeit gebracht. Meine persönlichen Favoriten waren dabei der Bundestag, den ich gern nochmal in "Aktion" sehen würde, und die Distel, die ein ausgezeichnetes Programm dargeboten hat.&lt;br /&gt;Es sei also von hier aus empfohlen, sich unsere Bundeshauptstadt mal näher als über die Tagesschau anzuschauen.&lt;br /&gt;Was das ganze mit der Lust am Zitieren zu tun hat, wissen leider nur die, die mit auf der Fahrt waren, und die, die die ersten Zeilen aufmerksam genug gelesen haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3697635500564423742?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3697635500564423742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3697635500564423742' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3697635500564423742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3697635500564423742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/06/wenn-einer-eine-reise-tutoder-die-lust.html' title='Wenn einer eine Reise tut...oder die Lust am zitieren berühmter Zitate'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3344788294828908656</id><published>2009-05-16T19:48:00.001+02:00</published><updated>2010-07-23T19:26:21.973+02:00</updated><title type='text'>Freiheit?!</title><content type='html'>Google spuckt für den Suchbegriff "Freiheit" 13.200.000 Ergebnisse aus. Nicht schlecht.&lt;br /&gt;Für "freier Wille" sind es nur noch 172.000. Als nun am vergangenen Freitag das Thema der Philosophiestunde "Freiheit" war, wollte ich das mal wissen. Gerade weil ein Typ namens Schopenhauer auf die Idee kommt, dass das sowieso Humbug sei.&lt;br /&gt;Schließlich sei der Mensch weder frei in seinen Handlungen noch in seinem Willen. Die einzige Freiheit, die er besitze, sei die, sich darüber klar werden zu dürfen, welche Motive ihn zu dieser oder jener Entscheidung getrieben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ziemlich betrübliche Sichtweise, finde ich. Aber wenn ich mir dann überlege, dass wir aus weitestgehend instinktgesteuerten Wesen hervorgegangen sind, gar nicht so unwahrscheinlich. Einige Wissenschaftler sind ja auch schon dabei zu beweisen, dass der viel beschworene "freie Wille" eigentlich nur ein komplexes System chemischer Prozesse ist, das also auch irgendwie gesteuert wird, nur eben nicht von uns. Außerdem stellt sich ja die Frage, was überhaupt freier Wille ist? Reicht es schon, wenn man über seine Handlung nachdenken kann, überhaupt denken kann? Oder sollte man frei von jedem Motiv, jedem Gefühl, jedem äußeren und inneren Einfluss handeln können, damit der Wille tatsächlich frei ist? Ich denke zweiteres ist sicher nicht der Fall, zwar könnte man dann wohl von einem freien Willen im wörtlichen Sinne reden, aber wozu sollte es gut sein, einen Willen zu besitzen, der sich völlig unabhängig bewegt? Was macht der Mensch wenn er zwar die Einflüsse spürt, der Wille sich bei seiner Entscheidung aber nicht darum schert?&lt;br /&gt;Gehen wir mal davon aus, der freie Wille existiert. Was ändert sich dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei vielen wohl herzlich wenig, weil sie sich selten frei entscheiden, sondern von äußeren Einflüssen lenken lassen, ohne auch nur darüber nach zu denken, warum sie das tun. Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass die Werbeindustrie Psychologen beschäftigt, die Methoden austüfteln, den freien Willen, so es ihn denn gibt, zu manipulieren. Wenn es den freien Willen nicht gibt, tja, dann kann man sich mit dem Gefühl von Niedergeschlagenheit zu Arthur setzen und sich mit ihm Gedanken machen, warum man zu ihm gegangen ist, weil das das einzige ist, was einem dann noch zu tun frei bleibt.&lt;br /&gt;Ich hoffe es gibt den freien Willen, aber welche dabei die Motive sind, die mich zu dieser Hoffnung bringen, darüber muss ich mir jetzt erst noch Gedanken machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3344788294828908656?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3344788294828908656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3344788294828908656' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3344788294828908656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3344788294828908656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/05/freiheit.html' title='Freiheit?!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1644388163818643001</id><published>2009-04-28T21:23:00.000+02:00</published><updated>2009-04-28T21:48:29.011+02:00</updated><title type='text'>Die schönste Blume</title><content type='html'>Die schönste Blume,die ich je sah,&lt;br /&gt;sie blühte nur ein halbes Jahr.&lt;br /&gt;Sie wuchs fernab des Lichts&lt;br /&gt;in Dunkelheit,&lt;br /&gt;und als ich sie dem Lichte zeigte,&lt;br /&gt;nicht die Sonnenwärme sie erreichte,&lt;br /&gt;sondern Windeskälte.&lt;br /&gt;So erfror sie und verblich,&lt;br /&gt;bis auf die Wurzeln, die aus tiefster Tiefe rühren,&lt;br /&gt;die vielleicht einmal der Sonne Wärme spüren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1644388163818643001?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1644388163818643001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1644388163818643001' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1644388163818643001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1644388163818643001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/04/die-schonste-blume.html' title='Die schönste Blume'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-88146636181817558</id><published>2009-04-25T23:55:00.000+02:00</published><updated>2009-04-26T00:22:07.413+02:00</updated><title type='text'>Guten Appetit?!</title><content type='html'>"Kauf dir da besser keine Pizza", sagte sie als wir am Bahnhof standen. "Tu ich auch nicht", antwortete ich. "Die benutzen angeblich Analogkäse", erklärte sie weiter. Nun stutzte ich, denn dieses Wort hatte ich bis dahin nicht gehört: "Bitte was ist "Analogkäse" ?" Tja, Käse besteht, nach aktuellem Gesetz, aus 100% Milch. Analogkäse hingegen aus Wasser, Eiweiß und Pflanzenöl sowie dem Aroma für den entsprechenden Käse.&lt;br /&gt;Danach war mir noch weniger nach einer Pizza dieses Ladens. "Das ist aber leider nicht der einzige Laden", warnte sie. "Das machen jetzt viele." Abgesehen von der Tatsache, dass ich es wissenschaftlich interessant finde, dass man Käse nicht immer aus Milch machen muss, finde ich es viel mehr abstoßend, zu wissen, dass jemand auf die Idee kommt, Käse, durch Fett zu ersetzen. Natürlich enthält Käse auch Fett, aber eben nur "enthält". Außerdem finde ich es bedenklich, wenn solch eine Erfindung nicht deklariert wird. Hätte ein rühriges Fernsehmagazin  des ZDF dies nicht publik zu machen versucht, dann wüsste ich immer noch nicht, dass nicht alles Käse ist, was auf einer Pizza zerfließt.&lt;br /&gt;Als wir am Gleis stehen kommt eine Frau vorbei. Sie hält eine Pizza in der Hand und eine Serviette mit dem Logo des Ladens, von dem wir zuvor sprachen. Na, dann:&lt;br /&gt;"Guten Appetit!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-88146636181817558?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/88146636181817558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=88146636181817558' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/88146636181817558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/88146636181817558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/04/guten-appetit.html' title='Guten Appetit?!'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4232618166018734117</id><published>2009-04-12T21:38:00.001+02:00</published><updated>2010-07-23T19:22:01.992+02:00</updated><title type='text'>Wie kommt das denn hier hin?</title><content type='html'>Tja, also kommen wir mal to something completly different:&lt;br /&gt;Frühling. Ich möchte vorweg nehmen, dass dies nicht die Thematik ist, für die ich mich sonst interessiere, weswegen ich auch nicht weiß, ob das überhaupt lesenswert wird.&lt;br /&gt; ABER, diese ganze Sonne, die Blüten, Vogelgezwitscher, das ich, im Gegensatz zu manch anderem Zeitgenossen, sehr genieße, der Duft und die damit verbundene bessere Stimmung der Leute, hat mich dazu bewegt, einmal meiner Freude über diese Jahreszeit Ausdruck zu verleihen. Zumindest hat es mich zu einem Versuch gezwungen... Ich habe entgültig die Nase voll gehabt von Regen oder Schnee oder Regen und Schnee gleichzeitig, trockener oder nasser Kälte mit und ohne Wind und dergleichen. Nicht das ich einen Groll gegen den Winter hege, im Gegenteil, ich mag Schnee, wenn er länger liegen bleibt als zwei Stunden. Trotzdem finde ich es immer wieder befreiend, wenn die Kälte der Wärme weicht. Die Leute kommen langsam aus ihren Höhlen, pardon, Häusern gekrochen und fangen an, ihren Tag draußen zu verbringen. Man begegnet nicht nur mehr Menschen, nein, man hat sogar große Chancen ein lächelndes Gesicht zu sehen und ein "Guten Tag" zu hören. Endlich darf man wieder Fahrrad fahren und anderen Sport treiben. Wäre da nicht die Geißel, die sich anschickt mir diese schöne Zeit zur schlimmeren Hälfte des Jahres zu machen:&lt;br /&gt; Gartenarbeit. Die schlimmste aller Plagen des Sommers und auch des Frühlings, wenn man eine Fläche bewirtschaften muss, die so groß ist, wie die, die ich bearbeiten darf. Nicht nur das man bei "günstiger" Witterung den ganzen Tag arbeitet, sofern nichts Wichtigeres ansteht, nein, spätetestens im nächsten Jahr sind die Spuren des eigenen Schaffens verschwunden. Nun soll es Leute geben, die sich gerne in ihrem Garten austoben. Diesen Leuten sei es gegönnt, aber gezwungener Maßen daran teilzunehmen, wie ich, ist nicht schön. Dennoch werde ich auch dieses Jahr daran teilnehmen, das habe irgendwas mit der Vernunft zu tun, habe ich mir sagen lassen.&lt;br /&gt;Doch das wird mich nicht daran hindern, die restliche Zeit, es gibt sie trotz allem noch, zu nutzen. Früher habe ich gerne Waldspaziergänge gemacht (Was man da alles entdecken kann), die jetzt leider entfallen, weil die nahe Umgebung es nicht zulässt, und auch weil ich ehrlicherweise zugeben muss, das mir die Motivation fehlt, etwas weiter weg zu fahren. Jedenfalls wird sich etwas finden, um die bevorstehende Zeit zu nutzen und das nicht nur im eigenen Garten. Außerdem kommt, schneller als man meint, die kühle Jahreszeit wieder in der man ins Haus gefesselt ist, wenn das Wetter nicht gerade einen Winterspaziergang zulässt. Aber dann gibt es ja immer noch Bücher und, und und...aber das gehört in eine Idee zum Winter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4232618166018734117?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4232618166018734117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4232618166018734117' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4232618166018734117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4232618166018734117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/04/wie-kommt-das-denn-hier-hin.html' title='Wie kommt das denn hier hin?'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-6046880711739018628</id><published>2009-03-01T00:28:00.001+01:00</published><updated>2010-07-23T19:18:05.045+02:00</updated><title type='text'>Wie die Großen so die Kleinen</title><content type='html'>Als ich vor Kurzem in der Ratssitzung der Gemeinde saß, war mir nicht klar, was da auf mich zu kam: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze begann mit einer Fragestunde für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die einzige Frage bezog sich auf das Thema eigener Ortsrat für unseren kleinen Ort, das schon längere Zeit in den Gremien für Gesprächsstoff sorgt. Nun hatte sich doch auch noch der FDP-Chef erdreistet seinen CDU-Kollegen vorzuwerfen, sie hätten den Vorgang boykottieren wollen. Da sich keiner gerne sagen lässt, er widersetze sich einem demokratischen Votum, wurde der Querulant vor allen Leuten heftig kritisiert und die Vorwürfe wurden weit von sich gewiesen. Als es dann vorbei schien, kam man zur Tagesordnung, die sich u.a. mit dem Thema Familienpolitik befasste. Im Speziellen ging es um die Entlohnung von Tagesmüttern, die durch die Gemeinde gefördert werden, und zwar seit 10 Jahren. Es ist eine neue Qualifikation von Nöten glaubt man, da frühkindliches Lernen immer wichtiger werde, und deswegen werden die Tagesmütter nun zu einer Fortbildung verdonnert. Wenn sie dieses "Angebot" ablehnen, droht eine Kürzung des Bruttolohns um 30%!! Die CDU-Fraktion sprach sich gegen diesen Zwang aus, da Tagesmütter, die bereits seit 10 Jahren diese Tätigkeit ausfüllen, deren Arbeit weder von Eltern noch von der Gemeinde je bemängelt worden war, wohl auch weiterhin in der Lage seien diese Aufgabe zu bewältigen. Nachdem die potenziellen Argumente vorgetragen worden waren, wurde die Sache sehr schnell sehr persönlich, dem CDU-Vorsitzenden wurde vorgeworfen er lebe im vorletzten Jahrhundert, außerdem solle er die Familie zeigen, die noch 3 oder 4 Kinder hat, diese gäbe es doch gar nicht mehr, worauf dieser antwortete, wenn es diese Familien nicht gebe, hätten seine Frau und er wohl etwas falsch gemacht, denn er habe 4 Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der CDU-Politiker selbst noch kräftig ausgeteilt hatte, kam man zum nächsten Thema, das wohl schon zwei Jahre andauerte, ein Unternehmen wollte sein Werksgelände erweitern, hatte den nötigen Antrag gestellt, aber durch verschiedene Komplikationen und einen ewig langen Formularweg hatte sich die Sache so lang hingezogen. Nun hatte es endlich geklappt und eigentlich sollte nur kurz vom Erfolg berichtet werden, dies dauerte zwei Minuten. Doch der darauffolgende Schwall an Lobhudeleien, bei dem jede Partei den Verdienst, dem Betrieb seinen Platz und damit Arbeitsplätze gesichert zu haben, für sich allein beanspruchte, jeder wollte plötzlich wichtigster Förderer dieses Antrags gewesen sein, dauerte 15 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen weiteren, aber eher unwichtigen Punkten folgte der Tagesordnungspunkt "Anfragen". Und "Oho, was ist denn das?" tauchte plötzlich das Thema Ortsrat wieder auf, allerdings nicht der Sache wegen, sondern um dem FDP-Vorsitzenden nochmals eins auszuwischen: Er sollte nun, weil er seine Kritik laut geäußert hatte und weil er dazu nichtöffentliche Informationen öffentlich gemacht hatte, vom Bürgermeister bestraft werden. So die erste Anfrage der CDU. Hinterher folgte die süffisante Anfrage, ob dieser denn in Zukunft, bei solchen Leuten, überhaupt noch für die Geheimhaltung der nächsten Sitzungen garantieren könne. Interessant finde ich daran, dass, wie ich später erfuhr, der Bürger, der am Anfang seine Frage gestellt, hatte von der CDU angagiert worden war, um schon einmal das Thema in den Blickpunkt zu zerren, außerdem den Punkt, das doch eigentlich die CDU die Vorwürfe, die der FDP-Chef mit den nichtöffentlichen Informationen erhoben hatte, zuvor kräftig dementiert hatte, weil sie so nicht stimmten. Wieso wird der Bürgermeister dann wegen dieser Informationen, die ja falsch sind, von der CDU beinahe schon genötigt den FDP-Chef vor die Tür zu setzen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war es doch sehr interessant und aufschlussreich, denn selbst hier in der tiefsten Provinz, spielen sich die Politker bei jeder öffentlichen Veranstaltung auf, als steckten sie mitten im Wahlkampf. Eine Ratssitzung die inhaltlich vielleicht 20 Minuten gefüllt hätte, wird so auf eine Stunde aufgeplustert und die verbalen Duelle rutschen noch schneller unter die Gürtellinie, als sie das für gewöhnlich auf höherer Etage tun. Und so etwas leitet die Geschicke unserer "Bürgerinnen und Bürger"...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-6046880711739018628?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/6046880711739018628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=6046880711739018628' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6046880711739018628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/6046880711739018628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/02/wie-die-groen-so-die-kleinen.html' title='Wie die Großen so die Kleinen'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1771652270450133817</id><published>2009-01-29T16:40:00.001+01:00</published><updated>2010-07-23T19:11:18.960+02:00</updated><title type='text'>Ich krieg die Krise</title><content type='html'>Als ich am vergangenen Wochenende Nachrichten sah, gab es einen Bericht, der mich  besonders aufhorchen ließ: Zumwinkel wird vor Gericht verurteilt, weil er über Jahre Steuern hinterzog, über 1 Millionen Euro! Die Strafe: 2 Jahre Bewährung und 1 Millionen Euro Bußgeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war schon merkwürdig, denn zwei Jahre Bewährung sind ja sehr milde für sein Verbrechen und das Geld, das er zahlen muss deckt eben so die Summe, die er zuvor am Staat vorbei geschmuggelt hatte. Zur Begründung hieß es, da Herr Zumwinkel kooperativ gewesen sei, und zwar seit seiner Festnahme, könne man Gnade walten lassen...&lt;br /&gt;Das habe ich nicht verstanden, schließlich ging es nicht darum, das der ehemalige Postchef ein paar Anspitzer oder einen Kugelschreiber hat mitgehen lassen, sondern eine Summe von einer Millionen Euro hinterzogen hat! Das man bei geständigen Tätern milder verfährt als bei solchen, die jedes Geständnis verweigern, mag ja noch angehen, aber das Strafmaß derartig zu mildern, dass er nichts spürt, kann doch nicht angehen.&lt;br /&gt;2 Jahre auf freiem Fuß auf Bewährung, sitzt Herr Zumwinkel, wenn sie mir die saloppe Formulierung erlauben, doch auf einer Backe ab! Und ein Bußgeld, das eben so das hinterzogene Geld deckt, kann einen Millionär wie ihn auch nicht sonderlich kratzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Höhe allerdings hörte ich am Montag im Radio: Zumwinkel sagte, er habe den Glauben an den Rechtsstaat verloren, da die Presse sofort bei seiner Festnahme und der Hausdurchsuchung zu gegen war! Ja was heißt das denn?? Soll man ihn jetzt dafür entschädigen, dass sein Verbrechen an die Öffentlichkeit gelangt ist?&lt;br /&gt;Der einzige der den Glauben an den Rechtsstaat verlieren darf, ist doch wohl der einfache Steuerzahler, der mit ansehen muss, wie ein Delikt solchen Ausmaßes, nahezu ungeahndet bleibt!&lt;br /&gt;Und was mir außerdem auffiel war, dass die horende Geldmenge von einer Millionen Euro, die ein Normalsterblicher niemals auf einmal in Händen hält, so klein klang...&lt;br /&gt;Wenn man die anderen Schlagzeilen sichtet, geht es da um Milliardenbeträge die so astronomisch hoch sind, dass man sich nicht mal ansatzweise eine Vorstellung davon macht. Ich finde, es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das in einer Zeit in der Geld FEHLT die Geldbeträge, die umher-"fließen" so groß werden.&lt;br /&gt;Und schließlich kam mir am Dienstagabend auf ZDF in einer Kabarettsendung eine sehr amüsante Definition von Börse zu Ohren, die, denke ich, treffender nicht hätte sein können:&lt;br /&gt;"Wenn du 2 Hühner kaufst, die sich zu 100 Hühnern vermehren, dann eine große Flut kommt, bei der dir alle Hühner ertrinken und du dann denkst `Hätt ich mal Enten gekauft`, dann ist das Börse!"&lt;br /&gt;Damit bedanke ich mich für ihre Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1771652270450133817?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1771652270450133817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1771652270450133817' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1771652270450133817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1771652270450133817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/01/ich-krieg-die-krise.html' title='Ich krieg die Krise'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-3085528900615034214</id><published>2009-01-24T22:35:00.003+01:00</published><updated>2010-07-23T19:04:52.938+02:00</updated><title type='text'>Parallele Probleme</title><content type='html'>An dieser Stelle sei von einer Droge berichtet, von der der Autor selbst noch nicht losgekommen ist. Vielfach ist die Kontroverse um virtuelle Welten schon ins öffentliche Interesse gerückt (worden). Nach jedem Vorfall, der in den Geruch gekommen ist, es seien solche daran beteiligt gewesen, wird wieder einmal zur Hatz auf Konsolen aller Art geblasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dann immer abgewunken, vielleicht weil ich selbst zu den "Opfern" paralleler Universen zähle, man müsse die Differenzen einzelner mit ihrem Umfeld nicht immer mit der Flucht in den Cyberspace zu erklären suchen und das sage ich immer noch. Ich gebe zu, ich habe sogar die Gescholtetsten, die Killerspiele, zumindest einige davon, selbst gespielt.&lt;br /&gt;Und trotzdem kann ich von mir behaupten eine Menge Freunde und kein militaristisches Denken entwickelt zu haben, sowie auch nicht am Plan für den nächsten Amoklauf zu sitzen. Anfügen möchte ich, dass ich hauptsächlich andere Spiele, als solche in denen es darum geht, wie auch immer geartete Gegner auf möglichst realistischem Wege zu töten, spiele. Killerspiele, und dieser Überzeugung bin ich immer noch, können den Hang zur Gewalt, die eigene Veranlagung, begünstigen, ihr Vorschub leisten, können sie aber nicht von allein erschaffen. Ist überdies auch noch genug Reife vorhanden und ein Bewusstsein dafür, wann es reicht, dann ist kaum die Gefahr gegeben "abzudrehen". Die Reife übrigens lässt sich, meiner Meinung nach, nicht am biologischen Alter ermessen, weswegen auch die freiwillige Altersbeschränkung nicht wichtigstes Kriterium, bei der Auswahl von Spielen sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich, auch wenn es vielleicht anders scheint, neutral positionieren, denn ich denke, weder die Seite der reinen Computer- und Konsolenverfechter noch die derer, die virtuelles Leben wohl am liebsten komplett ausrotten würden, haben Recht. Nicht nur das Spielen, sondern auch andere Medien und das soziale Umfeld prägen den Menschen und tragen deshalb Verantwortung, wenn es zu Gewalt oder Ähnlichem kommt. In der wahren Welt erwartet den Einzelnen Unsicherheit, Enge und ein Kampf, der häufig durch Gier, Falschheit und/oder fehlendes Rückrat entschieden wird. Ist es da nicht verständlich, dass sich die Leute für andere Welten interessieren, in denen man Kontrolle behält, Pläne schmieden kann, ohne dass sie von irgendjemandem eingerissen werden? In der das "Gute" siegt? Aus der man aussteigen kann, wenn man genug hat, vor einem scheinbar unlösbaren Problem steht, wenn einem der Spaß vergeht? Es ist doch allzu verlockend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings muss man hier, glaube ich, zwischen denen unterscheiden, die nur konsumieren, und denen (zu denen ich mich selbst zählen möchte, was ich mit dem Schreiben dieses Textes zu rechtfertigen hoffe), die darüber reflektieren und wissen, dass man "Qualitäten" und Verhalten nicht in die Wirklichkeit übertragen kann.&lt;br /&gt;Virtuelles verleitet aber leider auch dazu, alles der Beliebigkeit preis zu geben:&lt;br /&gt;Wenn einem jenes nicht gefällt macht man halt dieses; will man dies machen, tut man es halt, ohne Rücksicht, auf wen auch... Dies führt zur Vereinsamung vieler Zeitgenossen, denn der Kontakt wird nicht gepflegt, es zählt nur die Möglichkeit ihn aufmachen zu können, wenn einem danach ist. So trainiert es also nicht nur Verhalten an, das man sonst nie an den Tag gelegt hätte,  sondern isoliert ironischerweise auch, obwohl einem doch das gesamte Worldwideweb zur Verfügung steht, über das es ein leichtes wäre Kontakt aufzunehmen. Damit ist der Umgang mit dieser Sache ein zweischneidiges Schwert, bei dem man Vorsicht walten lassen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso der Umgang mit diesem Thema in der Öffentlichkeit:&lt;br /&gt;Denn selbst öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten werden bei dieser Thematik allzu sehr versucht, reißerischen Journalismus zu betreiben. Es kommen nur die "harten" Fälle ins Programm, nur Leute, die jeglichen Bezug zu ihrem vielleicht vorher vielversprechenden "Real-Life" verloren haben, um völlig in einer World of Warcraft oder Ähnlichem zu versinken.&lt;br /&gt;Dass es aber einen großen Teil von Personen gibt, die beides regeln, die Welt im Bildschirm und die davor, fällt meist unter den Tisch, klar es nähme dem Schreckgespenst auch viel von seiner furcheinflößenden Gestalt. Abschließend also:&lt;br /&gt;Ja, der PC (und alles was dazu gehört) kann ein Suchtmittel sein, aber eben nur kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-3085528900615034214?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/3085528900615034214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=3085528900615034214' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3085528900615034214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/3085528900615034214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2009/01/parallele-probleme.html' title='Parallele Probleme'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4446861349862250419</id><published>2008-11-13T19:46:00.002+01:00</published><updated>2010-07-23T18:56:58.956+02:00</updated><title type='text'>Pisa und die Verwirrung einer Lehrkraft</title><content type='html'>So..nach einer langen Pause hier wieder was zu lesen.&lt;br /&gt;Folgende Situation hat sich so an einem Gymnasium abgespielt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Schülerin stellt eine Frage aufgrund zweier sich widersprechender Quellen zur Person John McCains bzw. seiner politischen Ziele, die er als Präsident hätte( diese Begebenheit spielte sich vor der Wahl zum amerikanischen Präsidenten ab). Die erste Quelle besagte, dass McCain gegen das Gesetz gestimmt habe, das G. W. Bush zur Steuererleichterung für Reiche eingebracht hatte: "McCain [...] stimmte gegen Bushs Steuerkürzungen für Reiche." Die zweite behauptete aber: "Diese (Steuererleichterungen) würden 2010 auslaufen. John McCain möchte die Erleichterungen dauerhaft im Gesetz verankern."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst verwies die Lehrkraft auf die Quellen in denen ja wohl eindeutig nicht widersprüchlich erklärt werde, welche Ziele McCain bezüglich der Steuerpolitik habe. Als die Schüler jedoch ebenfalls auf die Texte verwiesen, nahm die Lehrkraft die Quellen selbst zur Hand, um die Situation zu klären. Leider bereiteten die oben zitierten Textausschnitte der Lehrkraft Kopfzerbrechen insofern, als dass sich ihr Inhalt für die Lehrkraft nicht erschloss. Nach mehreren Minuten des Grübelns erhellte allem Anschein nach doch ein Funke den Geist, denn die Lehrkraft verkündete stolz, dass diese Quellen tatsächlich einander widersprächen. Klären konnte sie den Widerspruch allerdings nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stellte sich mir die Frage, warum es denn eigentlich keine PISA-Studie für Lehrer gebe.&lt;br /&gt;Dass die Bildung der Schüler, vor allem die Allgemeinbildung, aller Bildungswege verkümmert und beklagenswert schlecht ist, haben mehrere Studien publiziert. Natürlich liegt dies zum Teil an der Einstellung bzw. der vielleicht sogar fehlenden Einstellung der Kinder und Jugendlichen zur Schule, zum Teil an einer Bildungspolitik, die aufgrund der schlechten PISA-Ergebnisse die Gymnasiasten statt in 13 in 12 Jahren durch's Abitur jagen will und deswegen den Lehrplan auf ein Skelett seiner selbst reduziert. Was wie ich finde, völlig abwegig ist und den Trend eher verstärkt. Aber zum Teil auch an solchen Lehr"kräften", wie sie oben ein Paradebeispiel finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also das nächste Mal ein neues "desaströses" Ergebnis der PISA-Studie durch die Medien geht, wieder einmal zur Hatz auf "den" Schuldigen von Politik und Medien geblasen wird, dann ,finde ich, wäre es doch an der Zeit auch die Lehrer einem Test zu unterziehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4446861349862250419?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4446861349862250419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4446861349862250419' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4446861349862250419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4446861349862250419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2008/11/pisa-und-die-verwirrung-einer-lehrkraft.html' title='Pisa und die Verwirrung einer Lehrkraft'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1905420974812436930</id><published>2008-09-25T16:06:00.002+02:00</published><updated>2010-07-23T18:54:20.129+02:00</updated><title type='text'>Idee Nr. 4</title><content type='html'>Heute: Kinderrechte auf der Straße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlich Willkommen zur Kochstunde: Man nehme ein bisschen Geld, eine mehr oder minder tolle Idee um sein Image als Regionalpolitiker aufzumöbeln und eine Straße; Heraus kommt:&lt;br /&gt;Die Straße der Kinderrechte, die sich deshalb so schimpfen darf, weil das irgendwer gesagt hat, ein paar kleine farbige Fußstapfen auf dem Bürgersteig zu finden sind, ein Straßenschild eben diesen Namen trägt und mehrere Kunstwerke, die sich mit dem Thema "beschäftigen", in der Umgebung stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wofür soll das bitte gut sein? Damit wir uns täglich daran erinnern können, dass es auf der Welt zu viele Flecken gibt, an denen Kinderrechte nichts wert sind? Super Idee, aber wenn man die Leute mit einer Straße daran erinnert, dann ist das Alltag und wird ausgeblendet. Und eine Straße auf der man jeden Tag zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen fährt, hat auf jeden Fall etwas Alltägliches. Wir treten Straßen mit Füßen in beiderlei Hinsicht, wir laufen auf ihnen entlang und im Grunde sind sie uns auch egal, mal abgesehen von etwaiigen Schlaglöchern, die man erst dann bemerkt, wenn man darüber fährt. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass, egal welchen tollen Namen die Straße bekommt, sie immer noch eine Straße bleibt und uns dementsprechend wenig kümmert. Dann wären die Kinderrechte ebenso unwichtig und wir treten auch sie mit Füßen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wäre dann ja mit Sicherheit genau das Gegenteil von dem, was erreicht werden sollte. Schon nach dieser ersten Woche sind die Fußstapfen, die einen von Kunstwerk zu Kunstwerk leiten sollen, leicht verwittert und verwaschen. Der einen Tag anhaltende Rummel, Politiker, die sich im rechten Licht präsentierten, als sie auf der Straße herumliefen, die Presse, die mit Fotos und Artikeln das Ganze verbreitete, ist vorbei. Jetzt sind es Schulkinder, denen es höchstwahrscheinlich egal ist, wie eben dieser Weg heißt, auf dem sie entlang gehen, die darauf herumlaufen. Das Geld ist ausgegeben, der Regionalpolitiker kann auf der nächsten Vollversammlung kundtun er habe was erreicht und alle sind zufrieden ob ihrer Leistung, die Kinderrechte ins allgemeine Bewusstsein gerückt zu haben. Alle? Ich nehme einige und mich heraus, denen es irgendwie sauer aufstößt, dass man die Kinderrechte, die ohne Zweifel wichtig sind und nicht verdrängt werden sollten, mit etwas so banalem wie einer Straße verknüpft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1905420974812436930?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1905420974812436930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1905420974812436930' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1905420974812436930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1905420974812436930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2008/09/idee-nr-4.html' title='Idee Nr. 4'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-4804033583930215488</id><published>2008-09-04T16:27:00.000+02:00</published><updated>2009-01-24T23:25:12.369+01:00</updated><title type='text'>Idee Nr. 2</title><content type='html'>Heute saß ich im Bus und hinter mir ein Freund, vor der Fahrt hatte er sich eine Tüte Chips gekauft, die er nun verzehrte. Um uns herum einige jüngere Schüler, die ebenfalls nach Hause wollten. Als sie entdeckten, das mein Freund Chips dabei hatte, fingen sie an zu betteln, ich muss hinzufügen diese Jungs waren mir so wenig bekannt wie meinem Freund, als er nicht auf ihre Bitten einging fingen sie an ihn zu ärgern, stellten Forderungen "Wir hören nur auf, wenn du uns die Chips gibst" und selbst ein weiteres deutliches "Nein" hielt sie nicht von ihrem Treiben ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich saß daneben und fragte mich, ob wir in dem Alter auch so waren. Allerdings konnte ich mich an so etwas nicht erinnern. Für uns waren die "Großen" Respektspersonen, vielleicht ein bisschen Vorbild und uns wäre nie eingefallen, ihnen auf den Wecker zu gehen! Ich höre eine Frage, Schülerin unseres Alters fragt: "Seid ihr Hauptschüler?" Worauf ein Junge antwortet:&lt;br /&gt;"Jo, wir sind die Coolen, ihr nur die Streber!" Das hätten wir nicht gesagt, schon gar nicht zu Älteren. Aber wieso ist es bei denen jetzt völlig egal? Ich schaue mich im gesamten Bus um und sehe/höre das Übliche: Weiter hinten im Bus sitzen ein paar Jungs, von deren Unterhaltung lediglich die Beschimpfungen, die sich vor allem auf etwaige Geschlechtsorgane und Frauen aus dem horizontalen Gewerbe bzw. deren Kinder erstrecken. In einer Sitzgruppe für 4 Personen sitzen drei Schüler, zwei Jungen ein Mädchen, während sie sich über irgendetwas lauthals unterhalten und eben so laut lachen, nimmt einer der Jungen plötzlich den Kopf des anderen und stößt ihn mit einiger Wucht gegen das Fenster, auch das ist offentsichtlich Anlass zu Gelächter. Und vor allem überall piepende, blinkende Gegenstände Pokémonkarten und Yugi-Oh ,alles, Hauptsache cool, aus der Werbung und teuer.&lt;br /&gt;Wieso verhält sich die "Jugend" so? Um darauf eine Antwort zu liefern muss man sich in der Materie besser auskennen, als ich es tue. So mögen mir die Experten verzeihen, wenn ich als Laihe an dieser Stelle einen von mir hochgeschätzten Kabarettisten namens Georg Schramm zitiere, der in seiner Rolle als Lothar Dombrowski einem seiner Auftritte beim Scheibenwischer" sagte: " Das System zieht das heran, was es braucht."&lt;br /&gt;(zu sehen unter: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lRlRCkfFYbw"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=lRlRCkfFYbw&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-4804033583930215488?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/4804033583930215488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=4804033583930215488' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4804033583930215488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/4804033583930215488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2008/09/idee-nr-2.html' title='Idee Nr. 2'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-8089260576379729164</id><published>2008-09-02T18:48:00.002+02:00</published><updated>2010-07-23T17:36:14.847+02:00</updated><title type='text'>Einleitung</title><content type='html'>Herzlich Willkommen auf meinem Blog!&lt;br /&gt;Das hier ist eine Sammlung von Ideen, die mir irgendwo irgendwie eingefallen sind. Ob interessant oder komisch oder einfach nur Stuss, mag der geneigte Leser dabei selbst entscheiden. Da ich kein professioneller Blogger und kein begnadeter Zeichner bin, auf dem Gebiet ließe sich &lt;a href="http://www.spinken.blog.de/"&gt;http://www.spinken.blog.de/&lt;/a&gt; empfehlen, erhebe ich keinerlei Anspruch darauf, ein Autor besonders toller oder genialer Texte zu sein. Wer trotzdem ab und zu Zeit findet, sich das hier durch zu lesen, dem lege ich ans Herz, sich nicht mit Kommentaren (Kritik, Weiterführung meiner Ideen, vielleicht sogar ein bisschen Lob) zurück zu halten. Blogs sind nicht das Gleiche wie Foren mag sein trotzdem würde ich mich über kleine Gespräche freuen, so sie denn entstehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-8089260576379729164?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/8089260576379729164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=8089260576379729164' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/8089260576379729164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/8089260576379729164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2008/09/einleitung.html' title='Einleitung'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1238434968708738872.post-1598471026464416083</id><published>2008-09-02T17:03:00.003+02:00</published><updated>2010-04-06T16:14:58.186+02:00</updated><title type='text'>Idee Nr.1</title><content type='html'>Ein kleiner Gedankengang, infolge eines Fernsehers und einer daran angeschlossenen Kamera&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich auf den Bildschirm starre, der einen Fernseher im Fernseher zeigt, der einen Fernseher zeigt, der... (Gab es da nicht ein Lied "Ein Mops kam in die Küche"?), erinnere ich mich an dieses bekannte Spiel eines großen Softwareherstellers, in dem der Spieler eine Familie erstellt, ihr dann ein Haus baut und lustige, ärgerliche und häufig haarstreubende Dinge erlebt. Es ist wie ein bisschen Gott spielen, jemandem seinen Willen aufzwingen und gucken, was passiert. Was aber wenn wir auch nur eine kleine Spielfigur sind, die von wie auch immer gearteten "höheren" Wesen gesteuert wird? Und die Spielfigur, die wir steuern genau wie wir glaubt, aufgrund seines freien Willens zu handeln? Fernseher im Fernseher bzw. Spiel im Spiel. Vielleicht ist es wie in Matrix, nebenbei ein toller Film (zumindest der erste Teil), das was wir sehen ist die Umgebung einer Simulation, davor sitzt ein Wasauchimmer und tippt auf ein paar Tasten ein. Der Gedanke ist irgendwie komisch zumindest in dem Moment als er mir kam, da ich mit dem Mikroskop arbeiten sollte. Vielleicht sitzen wir auch nur auf einer Petrischale oder irgendeinem anderen Objektträger? Da aber keiner weiß, zumindest wissen wir es nicht, ob uns jemand steuert, ist es völlig egal... Mancher fragt sich jetzt, ja wozu war das jetzt gut? Tja, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte wäre vielleicht auch mehr dabei herausgekommen, aber nach 2 Minuten war eben keine Zeit mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1238434968708738872-1598471026464416083?l=lose-ideen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lose-ideen.blogspot.com/feeds/1598471026464416083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1238434968708738872&amp;postID=1598471026464416083' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1598471026464416083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1238434968708738872/posts/default/1598471026464416083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lose-ideen.blogspot.com/2008/09/idee-nr1.html' title='Idee Nr.1'/><author><name>Severin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12319859203643363741</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='26' src='http://4.bp.blogspot.com/_XYfJ69za990/SL1QaB3c_XI/AAAAAAAAAAc/mj62hk1rPcY/S220/Tigerauge.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
